Kleine Kinder, großer Appetit
23.06.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Mein zweijähriger Sohn, der jüngst seinen dritten
Geburtstag feierte, wird wohl bald vier und ich frage
mich, wie das enden soll. Er isst bereits zum
Frühstück drei bis vier Brote dazu Joghurt in schwer
bestimmbarer Menge aus großen Töpfen, Gurken,
Cornflakes, Schinken, Wurst, am liebsten gerollt,
Trauben, Orangen, Pizza, Lasagne, Braten, Knödel und
trinkt dazu Leitungswasser, dass ich mir um die
städtischen Vorräte im Mangfalltal Sorgen mache. Na
gut, das ist - ich halte Zeigefinger und Daumen
spalteng zusammen – ein klitzekleines bisschen
übertrieben. Aber die Tendenz ist unübersehbar: In
nur 50 Jahren, wenn er in etwa das Alter seines
Vaters erreicht hat, wird er mit diesem
Ernährungspensum sehr bald wulstartige Verdickungen
an seinem Leib bemerken, die ihm nicht gefallen
können. Ich zeige ihm täglich meine, damit er weiß ,
was ich meine, wenn ich ihm sage: Mein Sohn, Du wirst
einmal aussehen, wie dein dicker Papa und dann
irgendwann platzen. Da freut sich der Schlawiner ganz
unbändig und möchte, dass ich auf der Stelle platze,
zu seinem Vergnügen. Zu was bin ich denn sonst da?
Zum Essen kaufen.
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