Ende gut, alles noch viel besser
10.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Heute berichte ich Ihnen ein Wirtschaftswunder in drei Akten mit einem strahlenden Happy End.
1)
2009 zeigte mir die TZ Oma Barbie am Abgrund. Wird sie, verzweifelt wie Merkle, vor den Zug springen?

Quelle
2)
Heute lese ich dagegen:
"Wieder dabei unter den Superreichen bei Forbes ist Maria-Elisabeth Schaeffler, die im Vorjahr auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten ihres Unternehmens nicht als Milliardärin geführt wurde. Mit 9,8 Milliarden kommt die Maschinenbau-Unternehmerin auf Platz 89."
3)
Wie hat sie das nur geschafft? Die IG Metall erklärt es Ihnen:
"Leiharbeit: arm durch Arbeit
Sozialsystem von den Arbeitgebern missbraucht
Nach der vom Arbeitsministerium, dem Deutschen Städtetag und der Bundesagentur für Arbeit jetzt vorgelegten "Halbjahresbilanz Hartz IV" beziehen immer mehr Erwerbstätige nebenher ergänzendes Arbeitslosengeld II. Insgesamt 1,18 Millionen Erwerbstätige waren "Aufstocker" und erhielten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Etwa die Hälfte hat nur Minijobs - aber 602.000 sind regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 440.000 davon haben sogar einen Vollzeitjob.Vor allem bei der Saisonarbeit, im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeitsbranche reichen die Löhne nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Das Sozialsystem würde "von den Arbeitgebern missbraucht", kritisierte Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Städtetags.
Wie am Standort Luckenwalde ist auch an anderen Standorten der Schaeffler Gruppe davon auszugehen, dass vor allem Leiharbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um zu überleben. Das bedeutet: Die Verleihfirmen wie auch die Schaeffler Gruppe bekommen indirekt "Stütze" aus den Sozialkassen.
Inzwischen sind die Löhne in Deutschland so niedrig, dass viele Osteuropäer lieber in Großbritannien anheuern, als in Deutschland für Niedrigstlöhne zu arbeiten."
Das Bundesverdienstkreuz am Bande für Frau Schäffler ist bei solchen Wohltaten nur noch eine Formsache und versteht sich von selbst. Das durfte ihr deshalb bereits 2001 der Beckstein an Revers schleimen.
So viel unternehmerisches Engagement will aber natürlich auch von der Bildungselite gewürdigt werden. Für Ihre besonderen Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung verlieh der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e. V. der Schäfflerschen darum die wahrhaftig so genannte "Karmarsch-Denkmünze".
Den Preis hätte ich ihr auch verliehen. Muss wohl ihr arschiges Karma sein, dass sie immer nur an Münzen denken kann.
1)
2009 zeigte mir die TZ Oma Barbie am Abgrund. Wird sie, verzweifelt wie Merkle, vor den Zug springen?

Quelle
2)
Heute lese ich dagegen:
"Wieder dabei unter den Superreichen bei Forbes ist Maria-Elisabeth Schaeffler, die im Vorjahr auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten ihres Unternehmens nicht als Milliardärin geführt wurde. Mit 9,8 Milliarden kommt die Maschinenbau-Unternehmerin auf Platz 89."
3)
Wie hat sie das nur geschafft? Die IG Metall erklärt es Ihnen:
"Leiharbeit: arm durch Arbeit
Sozialsystem von den Arbeitgebern missbraucht
Nach der vom Arbeitsministerium, dem Deutschen Städtetag und der Bundesagentur für Arbeit jetzt vorgelegten "Halbjahresbilanz Hartz IV" beziehen immer mehr Erwerbstätige nebenher ergänzendes Arbeitslosengeld II. Insgesamt 1,18 Millionen Erwerbstätige waren "Aufstocker" und erhielten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Etwa die Hälfte hat nur Minijobs - aber 602.000 sind regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 440.000 davon haben sogar einen Vollzeitjob.Vor allem bei der Saisonarbeit, im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeitsbranche reichen die Löhne nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Das Sozialsystem würde "von den Arbeitgebern missbraucht", kritisierte Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Städtetags.
Wie am Standort Luckenwalde ist auch an anderen Standorten der Schaeffler Gruppe davon auszugehen, dass vor allem Leiharbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um zu überleben. Das bedeutet: Die Verleihfirmen wie auch die Schaeffler Gruppe bekommen indirekt "Stütze" aus den Sozialkassen.
Inzwischen sind die Löhne in Deutschland so niedrig, dass viele Osteuropäer lieber in Großbritannien anheuern, als in Deutschland für Niedrigstlöhne zu arbeiten."
Das Bundesverdienstkreuz am Bande für Frau Schäffler ist bei solchen Wohltaten nur noch eine Formsache und versteht sich von selbst. Das durfte ihr deshalb bereits 2001 der Beckstein an Revers schleimen.
So viel unternehmerisches Engagement will aber natürlich auch von der Bildungselite gewürdigt werden. Für Ihre besonderen Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung verlieh der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e. V. der Schäfflerschen darum die wahrhaftig so genannte "Karmarsch-Denkmünze".
Den Preis hätte ich ihr auch verliehen. Muss wohl ihr arschiges Karma sein, dass sie immer nur an Münzen denken kann.
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