Mixa entkräftet nach Kräften

Auf der Kirchenbashing-Welle wird sich wohl noch eine Weile journalistisch reiten lassen. Die SZ meldet, der für seinen autoritären Charakter und seine dämlichen Einlassungen bekannte Bischof Mixa habe vor so ca. 30 Jahren Kinder und Jugendliche „brutal geschlagen“. Jetzt fordern Wolfgang Neuser, CVJM, und Florian Pronold, SPD, Mixa möge die Vorwürfe entkräften, wenn er kann. Kann er bestimmt, schließlich hat er angekündigt, die Petzen zu verklagen. Aber haben sich Neuser, Pronold und MIxa überlegt, wie der das Entkräften genau anstellen soll?
Die dreissig Jahre alten, Dogma-konform handgedrehten Videobänder der Taten aus dem Safe holen („meine zwei Fäuste für ein Halleluja“, „Ein Stadtpfarrer sieht rot“, „Der Exorzist“)? Wo man dann den Bischof beim leisen mündlichen Ermahnen der unartigen Kinder sieht, Milde walten lassend, mit gefalteten Pfaffen-Händchen, die nie keinen Teppichklopfer nicht anrühren würden? Geschweige denn einen Stock? Und den dann dem Knaben draufdreschen, bis er entzweibricht?
Zeugen? Die könnten auch nur bezeugen, dass sie nie dabei waren, wenn irgendwas zu Bezeugendes vorgefallen sein könnte.
Indianerehrenwort? Würden SIE DEM glauben?
Ich warne.
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