iTunes

Wenn ich auf meine iTunes-Bibliothek blicke – die Liste sortiert nach Namen – dann steht ganz oben „Im Abendrot“ von Schubert in der zarten Interpretation von Aaltje Noordewier-Reddingius. Ganz ganz unten, 2.768 Titel später, findet sich ein „Titel 26“, der sich beim Abspielen als das Kinderlied „Leise Peterle leise, der Mond geht auf die Reise…“ zu erkennen gibt.

Aber dazwischen. Da rumpelt und quietscht es ganz grässlich, etliche Tenöre sterben schreiend, Lemmy Kilmister haut tauben Rockern hektisch was auf die Ohren, dieSonnekreisstdieBühnebrennt bei Franz Morak, Modest Mouse kennt nur noch good news for people who love bad news, um die ihn wirklich niemand gebeten hat, und überhaupt will sich keine Ruhe und Sammlung nicht einstellen in meiner iDröhn-Sammlung, dieser einzigen Tohuwabohuklangapokalypse. Wie schön ist es da, zu wissen: ganz vorne und ganz hinten ist die Welt noch in Ordnung.
Wie sieht es in Ihrer Musik-Bibliothek aus?
blog comments powered by Disqus