Glauben Sie nicht, was Sie lesen
18.03.09 – warnt vor:Nachrichten
Auf www.dritte-welt-hilfe.de werde ich mit dieser
Headline begrüßt:
Das ist die Aufforderung, ein Desaster zu verursachen. Selten spricht jemand so klar das Gegenteil von dem aus, was er sagen wollte. Der Autor meinte wohl: Wir haben das Desaster verschuldet. Oder: Wir haben es zu verantworten. So was passiert, wenn einer, um dem wichtigen Gegenstand gerecht zu werden, besonders bedeutendes Schriftdeutsch schreiben möchte und sich nicht an Lessing hält, der seiner kleinen Schwester im Brief riet: Schreibe, wie du sprichst, dann schreibst du schön. Vielleicht ist der Autor auch Jurist. Ein Jurist würde nie fragen, „wer ist schuld?“, solange er für das exquisite „wessen Verschulden ist das?“ auch kein Gelächter erntet.
Die Dritte Welt – wir sind an dem Desaster schuld. Diesen Satz würde ich der Hilfe für die Dritte Welt raten, wenn Sie mich um Rat fragen würde.
Aber mich fragt ja keiner.
Das ist die Aufforderung, ein Desaster zu verursachen. Selten spricht jemand so klar das Gegenteil von dem aus, was er sagen wollte. Der Autor meinte wohl: Wir haben das Desaster verschuldet. Oder: Wir haben es zu verantworten. So was passiert, wenn einer, um dem wichtigen Gegenstand gerecht zu werden, besonders bedeutendes Schriftdeutsch schreiben möchte und sich nicht an Lessing hält, der seiner kleinen Schwester im Brief riet: Schreibe, wie du sprichst, dann schreibst du schön. Vielleicht ist der Autor auch Jurist. Ein Jurist würde nie fragen, „wer ist schuld?“, solange er für das exquisite „wessen Verschulden ist das?“ auch kein Gelächter erntet.
Die Dritte Welt – wir sind an dem Desaster schuld. Diesen Satz würde ich der Hilfe für die Dritte Welt raten, wenn Sie mich um Rat fragen würde.
Aber mich fragt ja keiner.