Nebenwirkungen der Upanishaden

„In indischen Tempeln ist es in der Vergangenheit bereits häufiger zu Massenpaniken mit Toten gekommen. Dort versammeln sich zu religiösen Festen große Menschenmengen, die Zufahrtsstraßen und Eingänge sind meist eng.“

Religionen haben auch so ihre Nebenwirkungen. Dann vielleicht besser gleich Opium? Soll ja Ähnliches bewirken. Aber ich greife vor. Im Falle der indischen Pilgerstampeden in offensichtlich massenauflaufinkompatiblen Tempelarrangements geht es zuvörderst darum, aus den „häufigeren Massenpaniken“ vielleicht doch irgendwann einmal zu lernen. Also, Hindus, jetzt lassen wir die Tassen im Schrank, den lieben Gott einen guten Mann sein und denken ernsthaft über Alternativen zu Ihren lemminghaft missratenen Wallfahrten nach. Ich habe da bereits etwas vorgearbeitet und gebe folgenden Wink: Warum nicht mal schön zuhause bleiben, locker einen durchziehen, den bunten Gebetsfummel in die Ecke schlenzen und sich ganz unpanisch der Gemahlin/Gespielin nähern? Das erfrischt Körper&Seele und dann klappt´s auch mit den Göttern. Das heillose Gebimmel, Gemurmel und Geräuchere schauen Sie sich bei Bedarf danach einfach ganz entspannt im Fernsehn an. Nichts zu danken. Wohl bekomms.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/777/304750/text/
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