Geläufige Irrtümer der Medizin

Funktionsweise und Endzweck des menschlichen Körpers sind zwei der letzten großen Rätsel, sie warten auf endliche Aufklärung wie sonst nur die Fragen „existiert Gott?“, „wo existiert Bin Laden?“ und „Herzchen, gehen wir zu dir oder zu mir?“

So wundert es nur wenig, dass über den Körper die wildesten Mythen kursieren. Einige davon habe ich für sie geprüft, seitdem dürfen sie als widerlegt gelten:

„Trinke 8 Glas Wasser am Tag – mindestens“ – das ist natürlich offensichtlich Unfug. Der Körper braucht Flüssigkeit, keine Frage, aber nachdem er zum Singen geschaffen ist, ja, zum Singen, sie lesen richtig, da gibt es nämlich ein ganz wundervolles Organ, ein himmlisches Instrument unter ihrem Kinn, das kann falsettieren, quintilieren, solfeggieren, solmisieren, sekundieren, tremolieren, kurz: singen, oder könnte es jedenfalls lernen, statt immer nur tagaustagein zu brabbeln; ich schließe demnach – ein für Belcanto geschaffener Körper braucht Bier, nicht Wasser. Ich würde mich schämen, nüchtern zu singen.

„Wir nutzen nur zehn Prozent unseres Gehirns“ – das habe ich schon oft gelesen und noch jedesmal gewusst, dass in dem Satz nur das Subjekt und das Objekt falsch ist: Ihr nutzt nur 10 % eures Gehirns. Und, Hand aufs Herz, nicht einmal die für das Wesentliche, nämlich für den Zauber engelsgleicher Gesangskunst.

„Lesen bei schummrigem Licht verdirbt die Augen“ – Diese Behauptung ist ungefähr so gut begründet wie „Singen mit weniger als 8 Glas Bier verdirbt die Stimme.“ Das ist nicht der Fall. Man schämt sich nur ein bisschen dabei, wie vielleicht der Teenager mit seinem Herrenmagazin bei schummrigem Licht unter der Bettdecke. Den Augen macht das nichts. Die merken dabei doch erst, wozu sie gut sind.

„Mit vollem Bauch soll man nicht schwimmen gehen“. Stimmt. Wenn sie mit acht Bier im Bauch bei schummrigem Mondlicht in den nachtdunklen Teich steigen, werden sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit letal verschlucken, weil sie dort glücklich dahinschwimmend spontan zu singen anheben. Und mit den zehn Prozent Hirnkapazität finden sie in ihrer Panik kaum noch ans Ufer zurück. Also: Vorsicht.

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Schäuble mal wieder

Schäuble, der permanente Verfassungsbrecher ("Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu verleumden"), hat schwierige Fragen in seinem Kopf, die nach Diskussion und einer Antwort verlangen. Zum Beispiel die:

„Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht auch nach dem Kompromiss über heimliche Online-Durchsuchungen noch Diskussionsbedarf. Bund und Länder müssten in Ruhe darüber reden, ob die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung ([Artikel 13]) das "heimliche Betreten" einer Wohnung zulasse, sagte Schäuble der Leipziger Volkszeitung.“

Kommt drauf an. Der Schäuble-Attentäter mit der Smith&Wesson hatte sich 1990 die feinsinnige Frage gewiss nicht gestellt, ob die Unverletzlichkeit des Leibes auch dann noch garantiert ist, wenn ein paar kleine spitze Gegenstände zum Zwecke der Terrorbekämpfung in ihn eingedrungen sind. Von solchen Typen muss man sich distanzieren. Ich habe mir deshalb das mit der Unverletzlichkeit der Wohnung ernsthaft und etwas länger überlegt und komme zu dem für mich privat (naja, das bin ich dann ja nicht mehr wirklich) recht befriedigenden Schluss: Wenn die Herren Geheimen die Wäsche abhängen, bügeln, die Küche aufräumen und den Windeleimer runterbringen, dann dürfen Sie sich auch gern ein Weilchen erfolglos mit meinem Rechner befassen. Aber der Kühlschrank bleibt zu, meine Herren! Beim Bier werde ich zum, nein das schreibe ich jetzt nicht, das ist ja saudumm, ich schreibe: beim Bier hört der Spaß auf, ihr permanenten Verfassungsbrecher.

http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;words=Sch%C3%A4uble;q=sch%C3%A4uble;url=/newsticker/meldung/106874/
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Reiner Schleckers sicherheitsbewusste Hasen

Hasen sind vorsichtige Tiere. Ich besitze einen wunderschönen kleinen Buchsbaum (er heisst "Refugium der Habachtstellung"), in dem sich seit Wochen vier kleine Hasen verstecken, ich erkenne das an den Ohren, die deutlich aus dem Gebüsch herausstehen. Jetzt möchte ich die liebenswürdigen kleinen Rammler gerne einmal kennen lernen, sie verlassen ihren Buchs aber nicht. Ich spreche ihnen Mut zu und versuche im grundgütigen Plauderton eine möglichst entspannte, vertrauensvolle Atmo zu schaffen ("na Ihr kleinen Löffelmänner, schon was gemümmelt heute? Nö? Nö, ich auch nicht, na ja, bald wirds Zeit für ein kleines Happahappa, nicht? Karöttchen dazu, hm?"), dem Hasen ist´s egal. Er bleibt scheu und drin. Ich habe auch schon alles, was mir zur Welt der Hasen als passend und typisch einfällt in lockender Absicht vors Gebüsch gelegt, also Thymian, Rosmarin, etwas Knoblauch, ein paar Dörrpflaumen, dunklen Rotwein, feine Pinienkerne, zarten, rohen Speck zum Belegen, Lorbeer und sogar ein paar Wacholderbeeren. Kein Erfolg. Irgendwelche Ideen?
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Neidisch? Die Bäumchen gibts hier: kast-schlecker@arcor.de
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Gackt Diabolos - Angelos interruptus

„Ach nö, also echt, jetzt wirds mir aber bissel lang, scheiss drauf, ich lasses“, so, oder so ähnlich, sprach der bei Anderen sicherlich sehr bekannte Tokyotische Unisex-Künstler (Gesang, Gitarre, Klavier) mit dem musikalischen Namen Gackt, nachdem er sich vorgenommen hatte, einmal Menschen fremder Zunge etwas Gutes zu tun:

Gackt - Diabolos
Europäische Edition! Schuber, deluxe Booklet + zusätzliches Booklet mit englischen Übersetzungen der Lyrics! Diese Übersetzung hat Gackt extra für seine europäischen Fans selbst verfasst!
1. Misty
2. Farewell

7. Future
8. Black Stone
9. Storm
10. Road
11. Todokanai ai to shitteitanoni osaekirezuni aishitsuzuketa
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