Nov 2010
Wir sind Sex-Papst!
22.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Katholische Prostituierte dürfen zu ihrer moralischen Besserung Kondome verwenden. Darauf wartet die Szene seit Jahren. Schluchzend fallen sich Huren und Luden in die Arme, seufzen „endlich, endlich“ und lassen vor dem Puff Gummis und Champagner regnen. Die Telepolis sagt es so: In Härtefällen dürfen Katholiken nun ein Präservativ benutzen. Gebe aber zu bedenken: In weichen Zuständen ist das sinnlos. Der Papst wird auch immer sonderbarer.
Es geht weiter: „Die Reaktionen zeigen, wie sehr sich die Menschen nach einer zeitgemäßen Morallehre der Kirche sehnen.“ Die Menschen? Jedenfalls die, die sich auch nach zeitgemäßen Pferdekutschen, moderneren Pockenviren und zukunftsweisenden Opferritualen sehnen.
Es geht weiter: „Die Reaktionen zeigen, wie sehr sich die Menschen nach einer zeitgemäßen Morallehre der Kirche sehnen.“ Die Menschen? Jedenfalls die, die sich auch nach zeitgemäßen Pferdekutschen, moderneren Pockenviren und zukunftsweisenden Opferritualen sehnen.
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Fröhliches Politbordell
17.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Wenn Charlotte Roche gerne dem Bundespräsidenten etwas Gutes tun will, dem bereits das Großkapital stets nur Gutes tut, dann tun das alle mit Sicherheit für einen guten Zweck. Der Maschmeyer beispielsweise (Ich habe Freude am Gutsein.) lockt die Schröder, Wulff, Rürup, Rösler, von der Leyen und Westerwelle an seine Geldtröge, damit er sie, die dort vom Glanz geblendet in Anbetung verharren, besser ficken kann: Ich besorg dir den Kanzlerwahlkampf, du besorgst mir das Ende der staatlichen Rentenversorgung. So geht das also, denkt sich die Roche, das kenn ich doch aus meinen Feuchtgebieten, da lässt sich eine nette Aktion draus stricken. Und das Buch geht in die nächste Auflage. Atomenergie hin oder her.
Vorsicht beim Kennzeichen KF
17.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Fahrzeuge, die im Landkreis Kaufbeuren gemeldet sind verursachen 40% mehr Unfälle als die anderer Landkreise. Woran liegt es? Zu viele Alte, zu viele Junge hinterm Steuer? Die Straßen? Nebel? Kneipendichte? Wer nach Ursachen sucht, schlingert ergebnislos herum, bis ein Name fällt, der Klarheit schafft: Der Fahrschulchef heisst Walter – Walter Folter. Und er „hinkt herbei“, ergänze: diabolisch grinsend, eine Hand am Sack, in der anderen ein Tischbein. Wofür das Tischbein, Meister Folter? „Pädagogik“ nuschelt der gefürchtete Fahrlehrer und zeigt sein freundlichstes Freddy-Krüger-Lächeln. Glasklar: Die Unfälle passieren nicht zufällig. Kaufbeurer leiden unter posttraumatischen Navigationsstörungen. Die Fahrsituation führt zu einem Flashback, die grausen Bilder der Folterfahrstunden kehren wieder, das dreschende Tischbein, der grinsende Peiniger, sein welkes Lachen – bei 120 auf der Landstraße genügen wenige Sekunden angstvoller Reminiszenzen und der steuerlose Bolide bohrt sich tief in die Allgäuer Scholle. Arme Kaufbeurer. Geht doch zu Beas Fahrschule in Marktoberdorf, oder zu Klaunzler, Weis oder Jelitto. Muss es wirklich vor dem Bund schon Folter sein?
Humor und Entertainment?
15.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende

ja, da schmunzeln die reichsten Deutschen heute sicher, wenn ihre Visagen versehentlich in der Witzeecke der SZ auftauchen. Wie putzig und humorvoll sie doch sind, die Oligarchen des Geldmachtapparates. Versteht man Reichtum als das, was er seinem Ursprung nach ist, nämlich ein Doppelverbrechen aus Raub und unterlassener Hilfeleistung, wird aus diesem Ranking der Erfolgsverwöhnten aber ganz schnell eine Fahndungsliste.
Saufen, Schmuck und Nazischelte
15.11.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
...aber auch Tapeten aus den quietschigen 70ern: Das ist der Blog von Verena Brack. Doktor Vogl empfiehlt: Weinchen einschenken, Sonnenbrille abnehmen und einfach mal reinlesen.
Haderthauer und die deutsche Sprache
11.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
SZ: „Haderthauer mahnte, das Beherrschen der deutschen Sprache sei "Bürgerpflicht". Es sei jedem Migranten zuzumuten, sie innerhalb eines Jahres zu lernen.“
1962 geboren kämpft Frau Haderthauer seit Jahrzehnten mit der deutschen Sprache. Und heraus kommt sowas:
„Familie ist der Ort für Zukunft und Lebenschancen von Kindern.“ Das stimmt für Söhne wie Max Strauß und Konstantin „2.0“ Neven DuMont, die tatsächlich ihre Zukunft in der Familie finden. Die meisten werden sich wohl woanders Arbeit suchen müssen.
„Was Familie kann, kann nur Familie!“ Aha.
„Im Laufe der Zeit haben sich die Erwartungen an das, was Familie leisten soll oder kann und an das, was der Staat zu leisten hat, gewandelt. Das ist ein gesellschaftlicher Prozess, der ständigen Entwicklungen unterliegt, der atmet.“ Der Erwartungsprozess unterliegt atmend ständigen Entwicklungen. Ich verstehe. „Hierauf gibt es keine einfachen Antworten.“ Die Antworten auf atmende Prozesse gehören zu den schwersten.
„Lebenschancen, das sind heute vor allem soziale Schlüsselkompetenzen und eine gute Persönlichkeitsentwicklung.“ Die Lebenschancenforschung sagt: Die Netten schaffen es!
„Erfolgreiche Politik für meinen Stimmkreis Ingolstadt-Neuburg erfordert den Einsatz für eine Vielzahl von Anliegen und Themen.“ Ein Glück, dass dieser Satz kein Subjekt hat. Fast hätte ich geglaubt, die Haderthauer möchte sich für eine Vielzahl von irgendwas einsetzen.
„Ländlicher Raum und Großstadt entwickeln sich hier in gegenseitiger Befruchtung zu einer der Boomregionen Bayerns.“ Wie zwei Schnecken?
„Medien sind Partner und Kontrolle der Politik.“ Solche Sätze sind Bildungsversager und Haderthauer der Sprache. Richtig heisst es: Krasse Blogs sind Kontrolle von Politik, Alder.
.„Was nutzen die schönsten Schulbauten, wenn darin Bildungsversager sitzen?“ Tja. Und was die schönste Staatskanzlei, wenn die Haderthauer drin schwadroniert und ihre Ressentiments in deppendeutsche Sprachfehler packt?
1962 geboren kämpft Frau Haderthauer seit Jahrzehnten mit der deutschen Sprache. Und heraus kommt sowas:
„Familie ist der Ort für Zukunft und Lebenschancen von Kindern.“ Das stimmt für Söhne wie Max Strauß und Konstantin „2.0“ Neven DuMont, die tatsächlich ihre Zukunft in der Familie finden. Die meisten werden sich wohl woanders Arbeit suchen müssen.
„Was Familie kann, kann nur Familie!“ Aha.
„Im Laufe der Zeit haben sich die Erwartungen an das, was Familie leisten soll oder kann und an das, was der Staat zu leisten hat, gewandelt. Das ist ein gesellschaftlicher Prozess, der ständigen Entwicklungen unterliegt, der atmet.“ Der Erwartungsprozess unterliegt atmend ständigen Entwicklungen. Ich verstehe. „Hierauf gibt es keine einfachen Antworten.“ Die Antworten auf atmende Prozesse gehören zu den schwersten.
„Lebenschancen, das sind heute vor allem soziale Schlüsselkompetenzen und eine gute Persönlichkeitsentwicklung.“ Die Lebenschancenforschung sagt: Die Netten schaffen es!
„Erfolgreiche Politik für meinen Stimmkreis Ingolstadt-Neuburg erfordert den Einsatz für eine Vielzahl von Anliegen und Themen.“ Ein Glück, dass dieser Satz kein Subjekt hat. Fast hätte ich geglaubt, die Haderthauer möchte sich für eine Vielzahl von irgendwas einsetzen.
„Ländlicher Raum und Großstadt entwickeln sich hier in gegenseitiger Befruchtung zu einer der Boomregionen Bayerns.“ Wie zwei Schnecken?
„Medien sind Partner und Kontrolle der Politik.“ Solche Sätze sind Bildungsversager und Haderthauer der Sprache. Richtig heisst es: Krasse Blogs sind Kontrolle von Politik, Alder.
.„Was nutzen die schönsten Schulbauten, wenn darin Bildungsversager sitzen?“ Tja. Und was die schönste Staatskanzlei, wenn die Haderthauer drin schwadroniert und ihre Ressentiments in deppendeutsche Sprachfehler packt?


