Unbegreifliche Mehlschwitze
07.12.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Elly Jackson hat eine Band: La Roux, also die
„Mehlschwitze“. Die hat eine halbe Million Platten
verkauft. Deshalb druckt die SZ ein Interview mit der
Dame. In bester junger wilder R´n´R Manier haut die
Elly da auf Musik von früher – also alles bis gestern
– ein, schmäht die Plattenlabel, hat aus der Pistole
geschossene Meinungen parat zu Gitarrensoli und
wasweißich, sogar James-Dean-Frisiertipps für die
Revolte. Eindruck: Die ist schön böse, lässt sich nix
vormachen und haut bestimmt auch musikalisch
ordentlich auf die Ohren. Hätte ich mir nicht das
Youtubefilmchen angehört, wäre ich mit dieser schönen
Idee alt geworden. Sie piepst da aber nur dünn zu
elektrischen Zappelklängen herum. Das trägt dann so
tarantinosche Namen wie „Bulletproof“ oder „In for
the Kill“. Ich glaub davon kein Wort. Die wollen sich
nur zu unseren Geldbeuteln durchpiepsen mit ihrem
Gutelaunezeug. Dabei hat diese Jackson doch gar keine
gute Laune. Ich begreif es einfach nicht. Irgendwer
wird es mir mal erklären. Oder auch nicht.