Nachrichten
Vorsicht Grenzwerte
05.08.08 –
SZ: „Neue Studie: In einigen Regionen Deutschlands
soll Leitungswasser sehr viel stärker mit dem
radioaktiven Schwermetall Uran belastet sein, als
bisher bekannt. Das Gesundheitsministerium denkt nun
über einen Grenzwert nach.“
Die Schildbürger: Wenn etwas aus dem Ruder läuft, stellen sie ein Schild auf: Bis hierher und nicht weiter. Es ist interessant, dass der gesamte Artikel die doch eigentlich nahe liegende Frage nicht stellt, woher die Radioaktivität stammt. Könnte mit Energiegewinnung zu tun haben? Wenn in China irgendwann der Jangtse Staudamm Risse bekommt, werden die dort das Wasser auch mit Grenzwerten für Überflutung im Zaum halten. Sehr pfiffig und gar nicht teuer.
http://www.sueddeutsche.de/politik/982/304954/text/
Die Schildbürger: Wenn etwas aus dem Ruder läuft, stellen sie ein Schild auf: Bis hierher und nicht weiter. Es ist interessant, dass der gesamte Artikel die doch eigentlich nahe liegende Frage nicht stellt, woher die Radioaktivität stammt. Könnte mit Energiegewinnung zu tun haben? Wenn in China irgendwann der Jangtse Staudamm Risse bekommt, werden die dort das Wasser auch mit Grenzwerten für Überflutung im Zaum halten. Sehr pfiffig und gar nicht teuer.
http://www.sueddeutsche.de/politik/982/304954/text/
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CO2-Killer
08.07.08 –
Mastermind Gülen
02.07.08 –
Die besten Antworten werden oft auf Fragen gegeben,
die niemand hat. Zum Beispiel die Spieglein,
Spieglein-Fragen „wer ist der bedeutendste
Intellektuelle der Welt?“ oder „wer ist die Schönste
im ganzen Land?“. Beide werden sehr treffend
beantwortet mit Fethullah Gülen bzw. Angela Merkel.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/948/183377/
Seltsamerweise hatte ich von Fethullah Gülen bislang noch nie etwas gehört. Ich habe mich deshalb einmal auf seiner Website umgesehen. Da gibt es eine Rubrik „Perlen der Weisheit“, die mir große Freude bereitet.
Mir hat noch nie jemand so klar und in so einfachen Worten erklärt, wozu ich eine Brille tragen muss:
Brillen sind Hilfsmittel der Augen, die Augen sind Hilfsmittel des Verstandes, der Verstand ist ein Hilfsmittel der Einsicht, und die Einsicht ist ein Hilfsmittel des Bewusstseins. Das Bewusstsein wiederum ist eine Luke, durch die der Geist schauen, und ein Hilfsmittel, mit dem er sehen kann.
Da hockt der Geist blind im Dunkeln rum, bis die Luke Bewusstsein aufgeht, hinter der bereits die Hilfsmittel Einsicht, Verstand und Brille warten, um gemeinsam endlich ein wenig Licht ins Oberstübchen zu lassen. Genau so habe ich mir das vorgestellt, hätte es aber niemals so schön vortragen können wie Fethullah Gülen, dessen Denk-Luke gewiss einem sperrangelweit offenen, von Flutlicht erleuchteten Scheunentor gleicht.
Seit Jahrhunderten fragen sich die Gelehrten der Welt, ob in der Nichtexistenz nicht vielleicht doch noch irgendwas tröstendes Kleines zu finden wäre, würde man nur genauer hinsehen, irgendein Nanoetwas, ein Krümel, ein Stäubchen, sie raufen sich die Haare, so schrecklich leer erscheint ihnen die Nichtexistenz– aber Gülen durchkreuzt diese Hoffnungen mit einem strengen Verdikt, einem großen, abschließenden Basta, für das er sich sogar auf das dünne Eis eines unendlich weiten Feldes begibt, das dem Verstand übel zusetzt:
Die Nichtexistenz ist ein schreckliches Nichts. Sie ist ein unendlich weites und dem Verstand abträgliches Feld, auf dem nicht einmal ein Stäubchen Existenz zu finden ist.
Seinen Titel als weltbedeutendster und intellektuellster Vordenker hat er sich aber vor allem damit verdient, dass er die Wahrheit kennt, was ihn zweifellos vor weniger fanatischen Intellektuellen auszeichnet.
Heutzutage werden fromme Menschen oft als Fanatiker bezeichnet. Fanatismus beinhaltet jedoch das Beharren auf falschen und blinden Behauptungen. Auf der Wahrheit zu beharren, ist hingegen eine Tugend; und wenn ein Gläubiger dies tut, darf sein Verhalten auch nicht als Fanatismus gebrandmarkt werden.
Vielleicht ist er auch deshalb der mehrheitsfähigste Intellektuelle der Welt, weil er im Grunde denkt, wie meine katholische Großmutter im Niederbayerischen auch dachte, also so, wie die meisten religiösen Praktikanten welcher Glaubensrichtung auch immer:
Wer die Religion nicht anerkennt, wird früher oder später erhabene Werte wie Keuschheit, Patriotismus und Liebe zur Menschheit verschmähen.
Und ich dachte immer, wer die Menschheit liebt wird Keuschheit, Patriotismus und natürlich die Religion verschmähen. So kann man sich irren. Oder mit meiner Großmam zu sprechen: „Zerscht gengas nimmer in d´ Kirch. Dann gengas zu die Hur´n, die vaterlandslosen Hur´nböck´, die narrischen.“
Wenn Sie jetzt gerade grinsen; lassen sie es lieber:
Denen, die sich heute lustig machen
Geschrieben von Fethullah Gülen
Samstag, 10 Juli 2004
Ein Mensch, dessen Engagement bei der Anbetung Gottes mit zunehmendem Alter nicht steigt, ist ein unglücklicher Mensch. Denn er macht Verlust zu einer Zeit, in der er Gewinn machen könnte. Wenn er dies realisiert, wird er beweinen, worüber er heute noch Scherze macht.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/948/183377/
Seltsamerweise hatte ich von Fethullah Gülen bislang noch nie etwas gehört. Ich habe mich deshalb einmal auf seiner Website umgesehen. Da gibt es eine Rubrik „Perlen der Weisheit“, die mir große Freude bereitet.
Mir hat noch nie jemand so klar und in so einfachen Worten erklärt, wozu ich eine Brille tragen muss:
Brillen sind Hilfsmittel der Augen, die Augen sind Hilfsmittel des Verstandes, der Verstand ist ein Hilfsmittel der Einsicht, und die Einsicht ist ein Hilfsmittel des Bewusstseins. Das Bewusstsein wiederum ist eine Luke, durch die der Geist schauen, und ein Hilfsmittel, mit dem er sehen kann.
Da hockt der Geist blind im Dunkeln rum, bis die Luke Bewusstsein aufgeht, hinter der bereits die Hilfsmittel Einsicht, Verstand und Brille warten, um gemeinsam endlich ein wenig Licht ins Oberstübchen zu lassen. Genau so habe ich mir das vorgestellt, hätte es aber niemals so schön vortragen können wie Fethullah Gülen, dessen Denk-Luke gewiss einem sperrangelweit offenen, von Flutlicht erleuchteten Scheunentor gleicht.
Seit Jahrhunderten fragen sich die Gelehrten der Welt, ob in der Nichtexistenz nicht vielleicht doch noch irgendwas tröstendes Kleines zu finden wäre, würde man nur genauer hinsehen, irgendein Nanoetwas, ein Krümel, ein Stäubchen, sie raufen sich die Haare, so schrecklich leer erscheint ihnen die Nichtexistenz– aber Gülen durchkreuzt diese Hoffnungen mit einem strengen Verdikt, einem großen, abschließenden Basta, für das er sich sogar auf das dünne Eis eines unendlich weiten Feldes begibt, das dem Verstand übel zusetzt:
Die Nichtexistenz ist ein schreckliches Nichts. Sie ist ein unendlich weites und dem Verstand abträgliches Feld, auf dem nicht einmal ein Stäubchen Existenz zu finden ist.
Seinen Titel als weltbedeutendster und intellektuellster Vordenker hat er sich aber vor allem damit verdient, dass er die Wahrheit kennt, was ihn zweifellos vor weniger fanatischen Intellektuellen auszeichnet.
Heutzutage werden fromme Menschen oft als Fanatiker bezeichnet. Fanatismus beinhaltet jedoch das Beharren auf falschen und blinden Behauptungen. Auf der Wahrheit zu beharren, ist hingegen eine Tugend; und wenn ein Gläubiger dies tut, darf sein Verhalten auch nicht als Fanatismus gebrandmarkt werden.
Vielleicht ist er auch deshalb der mehrheitsfähigste Intellektuelle der Welt, weil er im Grunde denkt, wie meine katholische Großmutter im Niederbayerischen auch dachte, also so, wie die meisten religiösen Praktikanten welcher Glaubensrichtung auch immer:
Wer die Religion nicht anerkennt, wird früher oder später erhabene Werte wie Keuschheit, Patriotismus und Liebe zur Menschheit verschmähen.
Und ich dachte immer, wer die Menschheit liebt wird Keuschheit, Patriotismus und natürlich die Religion verschmähen. So kann man sich irren. Oder mit meiner Großmam zu sprechen: „Zerscht gengas nimmer in d´ Kirch. Dann gengas zu die Hur´n, die vaterlandslosen Hur´nböck´, die narrischen.“
Wenn Sie jetzt gerade grinsen; lassen sie es lieber:
Denen, die sich heute lustig machen
Geschrieben von Fethullah Gülen
Samstag, 10 Juli 2004
Ein Mensch, dessen Engagement bei der Anbetung Gottes mit zunehmendem Alter nicht steigt, ist ein unglücklicher Mensch. Denn er macht Verlust zu einer Zeit, in der er Gewinn machen könnte. Wenn er dies realisiert, wird er beweinen, worüber er heute noch Scherze macht.
Elefantenjagd
27.06.08 –
Relativitätstheorie einmal ganz anschaulich: Der Raum
muss im Kapitalismus gekrümmt sein, denn das obere
und das untere Ende der Karriereleiter berühren sich
im Unendlichen. Im unendlichen schwarzen Loch der
vergeudeten Zeit. Von relevanter Arbeit befreit wie
sonst nur ein Hartz 4 Empfänger sitzen die
Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsräte herum und
kümmern sich um wichtigere Dinge. Zum Beispiel darum,
was im Handelsblatt über sie geschrieben steht. Steht
dort etwa, sie trügen "grelle Krawatten mit
Jagdmotiven", dann kann das für einen Ferdinand Piech
schonmal der Anlass für eine gerichtlich
durchgesetzte Gegendarstellung sein.
„Der Verlag hatte daraufhin ein Foto des VW-Aufsichtsratschefs mit einer Krawatte präsentiert, auf der ein Mann mit Gewehr und ein Elefant zu sehen sind. Piëchs Anwalt Prinz behauptete, dass es sich eher um ein Kriegsmotiv handele. Das Gericht führte an, dass auf dem Elefanten ein Tragegestell zu sehen ist. "Transportelefanten werden in der Regel nicht bejagt", sagte ein Gerichtssprecher.“
Was wäre denn nun richtig gewesen? „Grelle Krawatten mit Kriegsmotiven“? „Grelle Krawatten mit bewaffneten Männern vor Transportelefanten“? Wir werden es nie erfahren. Was wir aber jetzt wissen, ist, was den Piech bis ins Grab quälen wird: seine grelle, elefantenfette Eitelkeit. Vielleicht sucht er sich ja ein harmloses Hobby, das seine freie Zeit ausfüllt – eventuell Krawatten mit Kriegsmotiven batiken – dann quält er nicht auch noch die Öffentlichkeit und die von solchen Promi-Ehrhändeln sicherlich genervten Gerichte damit.
„Der Verlag hatte daraufhin ein Foto des VW-Aufsichtsratschefs mit einer Krawatte präsentiert, auf der ein Mann mit Gewehr und ein Elefant zu sehen sind. Piëchs Anwalt Prinz behauptete, dass es sich eher um ein Kriegsmotiv handele. Das Gericht führte an, dass auf dem Elefanten ein Tragegestell zu sehen ist. "Transportelefanten werden in der Regel nicht bejagt", sagte ein Gerichtssprecher.“
Was wäre denn nun richtig gewesen? „Grelle Krawatten mit Kriegsmotiven“? „Grelle Krawatten mit bewaffneten Männern vor Transportelefanten“? Wir werden es nie erfahren. Was wir aber jetzt wissen, ist, was den Piech bis ins Grab quälen wird: seine grelle, elefantenfette Eitelkeit. Vielleicht sucht er sich ja ein harmloses Hobby, das seine freie Zeit ausfüllt – eventuell Krawatten mit Kriegsmotiven batiken – dann quält er nicht auch noch die Öffentlichkeit und die von solchen Promi-Ehrhändeln sicherlich genervten Gerichte damit.
Fußball
26.06.08 –
Gestern Fußball gesehen. Heute Zeitung gelesen:
„Dresden. Nach dem EM-Halbfinale zwischen Deutschland
und der Türkei kam es im alternativen Szeneviertel
Neustadt zu schweren Ausschreitungen. Mehrere dutzend
Nazis griffen mindestens drei türkische Imbisse an
und verletzten dabei Menschen. Während in den Straßen
türkische Fahnen verbrannt wurden und viele der so
genannten alternativen Menschen in Sprechchören immer
wieder "Wir hassen die Türkei!" skandierten, griff
die anwesende Polizei nur sporadisch in die Szenerie
ein.“
Der letzte Satz hat was. Wachtmeister Kalle: „Uwe, solln wir nochma?“, Uwe: „Ich lehn grad soo schön auf meinem Stock, mach ma alleine, O.K., Kalle?“. „Na gut, aber nur kurz. Welchen denn? Ich nehm den Schmächtigen, der ist nich so kriegerisch tätowiert wie die andern Hunnen.“ „Mit egal. Aber mach nich wieder rum im Gewühl bis Du eins auf den Helm kriegst, ja? Wir sollen ja noch länger die Bürger beschützen.“ „Weisst Du was? Ich schick den Neuen und ich bleib hier im Bus.“ „Na gut, aber sag ihm, er soll nicht die ganze hübsche Szenerie zerstören, ich mach grad so geile Einsatzfotos, richtig bedrohlich sehen die aus, meine Uschi wird ihren Helden lieben.“
Der letzte Satz hat was. Wachtmeister Kalle: „Uwe, solln wir nochma?“, Uwe: „Ich lehn grad soo schön auf meinem Stock, mach ma alleine, O.K., Kalle?“. „Na gut, aber nur kurz. Welchen denn? Ich nehm den Schmächtigen, der ist nich so kriegerisch tätowiert wie die andern Hunnen.“ „Mit egal. Aber mach nich wieder rum im Gewühl bis Du eins auf den Helm kriegst, ja? Wir sollen ja noch länger die Bürger beschützen.“ „Weisst Du was? Ich schick den Neuen und ich bleib hier im Bus.“ „Na gut, aber sag ihm, er soll nicht die ganze hübsche Szenerie zerstören, ich mach grad so geile Einsatzfotos, richtig bedrohlich sehen die aus, meine Uschi wird ihren Helden lieben.“
Alternative Treibstoffe aus Geflügel
11.06.08 –
Über Öl sprach ich schon und vergaß dabei sicher auch
nicht , die drohende Verknappung dieser
übelriechenden Naturgottheit der Wachstumsgläubigen
zu erwähnen. Trotz ihres religiösen Handicaps haben
manche von denen manchmal einen wachen Tag, an dem
sie selbst bemerken, dass Alternativen not tun. Dann
sagen sie sowas: „Chinas neue Liebe zum Auto lasse
sich, so die Manager, eventuell mit alternativem
Treibstoff befriedigen, der aus Erdgas, Kohle,
Getreide, Zuckerrohr, Algen oder Truthahninnereien,
gewinnen lassen. „ (Financial Times Deutschland
11.06.08)
Ein Treibstoff, der aus Truthahninnereinen gewinnen lassen, war bisher sicher nicht nur mir, sondern auch der deutschen Sprache unbekannt. Ich will nicht kleinlich sein, man geht ja mit dem Fortschritt. Nur, wie muss ich mir das praktisch vorstellen? Fünf Zapfsäulen? Super - Extra Super - Diesel - Superdiesel - Turkey?
Ein Treibstoff, der aus Truthahninnereinen gewinnen lassen, war bisher sicher nicht nur mir, sondern auch der deutschen Sprache unbekannt. Ich will nicht kleinlich sein, man geht ja mit dem Fortschritt. Nur, wie muss ich mir das praktisch vorstellen? Fünf Zapfsäulen? Super - Extra Super - Diesel - Superdiesel - Turkey?
Schäuble lädt ein
30.05.08 –
SZ, am
30.05.: „Für nächsten Montag hat Innenminister
Wolfgang Schäuble (CDU) die Vorstandsvorsitzenden der
deutschen Telekommunikationsanbieter nach Berlin
einbestellt. Bei dem Treffen gehe es um den
verantwortungsvollen Umgang mit Daten, sagte eine
Sprecherin seines Ministeriums am Donnerstagabend.“
(http://www.sueddeutsche.de/,tt2m3/wirtschaft/artikel/29/177491/)
Was das wohl wird? Ein Krähentreffen. Und ich soll denken, der Schäuble sagt dem Obermann wos´s langgeht?
Wie Schulbuben, die sich vom Lehrer erwischen liessen, werden die Vorstandsvorsitzenden vor dem Dirty old Man der deutschen Datenspionage stehen und sich anhören müssen, welche Hausaufgaben ihnen der Machthaber des Inneren ins Heft schreibt:
„Sehr verehrte, liebe Vorstandsvorsitzende, mein lieber René, ich muss nicht betonen, wie leid es mir tut, Sie, sehr verehrte, hochgeschätzte Vorsitzende, in einer so bedauerlichen und lästigen öffentlichen Diskussion stehen zu sehen. Setzen Sie sich doch. Champagner? Claudia, bring auch von den Winklerschen Kalbskaldaunen, schnell. Es steht mir nicht zu, ihnen, die sie als Höchstspitzenleistungselite unsere Wirtschaft, was sage ich, die freie Welt im Gleichgewicht halten, mit Ratschlägen zu behelligen, nur meiner völligen, vorbehaltlosen Loyalität möchte ich sie versichern und ihnen in aller Bescheidenheit meine Kooperation anbieten. Ich habe natürlich vollstes Verständnis für Ihre inner- und außerbetrieblichen Informationsbedürfnisse und auf die lästige Journaille hat auch ihr Innenminister immer ein waches Auge. Fragen Sie beim nächsten Mal einfach mich. Es wäre mir eine Freude, sie unterstützen zu dürfen.“
(http://www.sueddeutsche.de/,tt2m3/wirtschaft/artikel/29/177491/)
Was das wohl wird? Ein Krähentreffen. Und ich soll denken, der Schäuble sagt dem Obermann wos´s langgeht?
Wie Schulbuben, die sich vom Lehrer erwischen liessen, werden die Vorstandsvorsitzenden vor dem Dirty old Man der deutschen Datenspionage stehen und sich anhören müssen, welche Hausaufgaben ihnen der Machthaber des Inneren ins Heft schreibt:
„Sehr verehrte, liebe Vorstandsvorsitzende, mein lieber René, ich muss nicht betonen, wie leid es mir tut, Sie, sehr verehrte, hochgeschätzte Vorsitzende, in einer so bedauerlichen und lästigen öffentlichen Diskussion stehen zu sehen. Setzen Sie sich doch. Champagner? Claudia, bring auch von den Winklerschen Kalbskaldaunen, schnell. Es steht mir nicht zu, ihnen, die sie als Höchstspitzenleistungselite unsere Wirtschaft, was sage ich, die freie Welt im Gleichgewicht halten, mit Ratschlägen zu behelligen, nur meiner völligen, vorbehaltlosen Loyalität möchte ich sie versichern und ihnen in aller Bescheidenheit meine Kooperation anbieten. Ich habe natürlich vollstes Verständnis für Ihre inner- und außerbetrieblichen Informationsbedürfnisse und auf die lästige Journaille hat auch ihr Innenminister immer ein waches Auge. Fragen Sie beim nächsten Mal einfach mich. Es wäre mir eine Freude, sie unterstützen zu dürfen.“
Bundespräsident Horst Köhler vermisst eine Entschuldigung. Doktor Vogl auch.
15.05.08 –
SZ am
14.05.08:
"Jetzt muss jedem verantwortlich Denkenden in der Branche selbst klar geworden sein, dass sich die internationalen Finanzmärkte zu einem Monster entwickelt haben, das in die Schranken gewiesen werden muss." … "Die Überkomplexität der Finanzprodukte und die Möglichkeit, mit geringstem eigenem Haftungskapital große Hebelgeschäfte in Gang zu setzen, haben das Monster wachsen lassen", sagte Köhler. "Es hat kaum noch Bezug zur Realwirtschaft. Dazu gehören auch bizarr hohe Vergütungen für einzelne Finanzmanager." Die Finanzwelt habe sich mächtig blamiert. Er vermisse noch immer "ein klar vernehmbares mea culpa" (Schuldbekenntnis).“
Und ich dachte immer, die internationalen Finanzmärkte wären der gutmütige, väterliche Teddybär, der unsere Sparbücher bewacht. Ein Monster? Ich staune. Und es wächst unter Zugabe von Überkomplexität? Werde ich meinen Freunden im Schrebergarten empfehlen, wenn das nächste Mal die Gurken zu klein ausfallen. Deine Beete sind unterkomplex, so wachsen die Gurkenmonster nie, Meister.
Aber wer ist das Monster, wer sind die denn, die internationalen Finanzmärkte? Ist das der Ackermann? Sind das die Juden? So werden das präsidiale Geschrei ca. 70 % der Deutschen verstehen. Alleine dafür vermisse ich ein klar vernehmbares mea culpa vom Staatsoberhaupt.
Der Gedanke, dass die Akteure der Finanzmärkte nicht die dienstbaren Geister sind, die dort im Auftrag irgendwelche Hedgefonds stricken und sich nebenbei auch selbst die Taschen voll machen dürfen, sondern die, deren Taschen schon fast bersten, wird in einem Staatsoberhaupt in tausend Jahren nicht entstehen können,– dann müsste es ja die angreifen, von deren Gnaden es sein langweiliges Amt ausüben kann. Aber welcher deutsche Polit-Beamte legt sich schon gerne mit Multimilliardären an, denen die grausame Freude am Untergang der Anderen ins Gesicht geschrieben ist oder bereits zum Eigennamen wurde, weil sie aussehen wie Warren Buffet (62 Milliarden US Dollar) oder heissen wie Alexei Mordaschow (21,2 Milliarden)? Deshalb endet der ganze „Weist das Monster in die Schranken"-Aufruf ja auch in einem Vorschlag zur Reform der Sparkassen. Und auch die deutschen Privatbanken "sollten sich in einer Form konsolidieren, dass wir uns auf sie verlassen können". Er weiss halt, wozu er da ist, der Staatsoberhorst.
"Jetzt muss jedem verantwortlich Denkenden in der Branche selbst klar geworden sein, dass sich die internationalen Finanzmärkte zu einem Monster entwickelt haben, das in die Schranken gewiesen werden muss." … "Die Überkomplexität der Finanzprodukte und die Möglichkeit, mit geringstem eigenem Haftungskapital große Hebelgeschäfte in Gang zu setzen, haben das Monster wachsen lassen", sagte Köhler. "Es hat kaum noch Bezug zur Realwirtschaft. Dazu gehören auch bizarr hohe Vergütungen für einzelne Finanzmanager." Die Finanzwelt habe sich mächtig blamiert. Er vermisse noch immer "ein klar vernehmbares mea culpa" (Schuldbekenntnis).“
Und ich dachte immer, die internationalen Finanzmärkte wären der gutmütige, väterliche Teddybär, der unsere Sparbücher bewacht. Ein Monster? Ich staune. Und es wächst unter Zugabe von Überkomplexität? Werde ich meinen Freunden im Schrebergarten empfehlen, wenn das nächste Mal die Gurken zu klein ausfallen. Deine Beete sind unterkomplex, so wachsen die Gurkenmonster nie, Meister.
Aber wer ist das Monster, wer sind die denn, die internationalen Finanzmärkte? Ist das der Ackermann? Sind das die Juden? So werden das präsidiale Geschrei ca. 70 % der Deutschen verstehen. Alleine dafür vermisse ich ein klar vernehmbares mea culpa vom Staatsoberhaupt.
Der Gedanke, dass die Akteure der Finanzmärkte nicht die dienstbaren Geister sind, die dort im Auftrag irgendwelche Hedgefonds stricken und sich nebenbei auch selbst die Taschen voll machen dürfen, sondern die, deren Taschen schon fast bersten, wird in einem Staatsoberhaupt in tausend Jahren nicht entstehen können,– dann müsste es ja die angreifen, von deren Gnaden es sein langweiliges Amt ausüben kann. Aber welcher deutsche Polit-Beamte legt sich schon gerne mit Multimilliardären an, denen die grausame Freude am Untergang der Anderen ins Gesicht geschrieben ist oder bereits zum Eigennamen wurde, weil sie aussehen wie Warren Buffet (62 Milliarden US Dollar) oder heissen wie Alexei Mordaschow (21,2 Milliarden)? Deshalb endet der ganze „Weist das Monster in die Schranken"-Aufruf ja auch in einem Vorschlag zur Reform der Sparkassen. Und auch die deutschen Privatbanken "sollten sich in einer Form konsolidieren, dass wir uns auf sie verlassen können". Er weiss halt, wozu er da ist, der Staatsoberhorst.
Schäuble mal wieder
23.04.08 –
Schäuble, der
permanente Verfassungsbrecher ("Ich rate jedem, mich
nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu
verleumden"), hat schwierige Fragen in seinem Kopf,
die nach Diskussion und einer Antwort verlangen. Zum
Beispiel die:
„Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht auch nach dem Kompromiss über heimliche Online-Durchsuchungen noch Diskussionsbedarf. Bund und Länder müssten in Ruhe darüber reden, ob die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung ([Artikel 13]) das "heimliche Betreten" einer Wohnung zulasse, sagte Schäuble der Leipziger Volkszeitung.“
Kommt drauf an. Der Schäuble-Attentäter mit der Smith&Wesson hatte sich 1990 die feinsinnige Frage gewiss nicht gestellt, ob die Unverletzlichkeit des Leibes auch dann noch garantiert ist, wenn ein paar kleine spitze Gegenstände zum Zwecke der Terrorbekämpfung in ihn eingedrungen sind. Von solchen Typen muss man sich distanzieren. Ich habe mir deshalb das mit der Unverletzlichkeit der Wohnung ernsthaft und etwas länger überlegt und komme zu dem für mich privat (naja, das bin ich dann ja nicht mehr wirklich) recht befriedigenden Schluss: Wenn die Herren Geheimen die Wäsche abhängen, bügeln, die Küche aufräumen und den Windeleimer runterbringen, dann dürfen Sie sich auch gern ein Weilchen erfolglos mit meinem Rechner befassen. Aber der Kühlschrank bleibt zu, meine Herren! Beim Bier werde ich zum, nein das schreibe ich jetzt nicht, das ist ja saudumm, ich schreibe: beim Bier hört der Spaß auf, ihr permanenten Verfassungsbrecher.
http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;words=Sch%C3%A4uble;q=sch%C3%A4uble;url=/newsticker/meldung/106874/
„Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht auch nach dem Kompromiss über heimliche Online-Durchsuchungen noch Diskussionsbedarf. Bund und Länder müssten in Ruhe darüber reden, ob die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung ([Artikel 13]) das "heimliche Betreten" einer Wohnung zulasse, sagte Schäuble der Leipziger Volkszeitung.“
Kommt drauf an. Der Schäuble-Attentäter mit der Smith&Wesson hatte sich 1990 die feinsinnige Frage gewiss nicht gestellt, ob die Unverletzlichkeit des Leibes auch dann noch garantiert ist, wenn ein paar kleine spitze Gegenstände zum Zwecke der Terrorbekämpfung in ihn eingedrungen sind. Von solchen Typen muss man sich distanzieren. Ich habe mir deshalb das mit der Unverletzlichkeit der Wohnung ernsthaft und etwas länger überlegt und komme zu dem für mich privat (naja, das bin ich dann ja nicht mehr wirklich) recht befriedigenden Schluss: Wenn die Herren Geheimen die Wäsche abhängen, bügeln, die Küche aufräumen und den Windeleimer runterbringen, dann dürfen Sie sich auch gern ein Weilchen erfolglos mit meinem Rechner befassen. Aber der Kühlschrank bleibt zu, meine Herren! Beim Bier werde ich zum, nein das schreibe ich jetzt nicht, das ist ja saudumm, ich schreibe: beim Bier hört der Spaß auf, ihr permanenten Verfassungsbrecher.
http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;words=Sch%C3%A4uble;q=sch%C3%A4uble;url=/newsticker/meldung/106874/
Immobilienkrise erreicht Bulgarien
18.03.08 –
Diese
luxuriöse Shoppingmall im Premiumsegment mitten im
fruchtbaren Bulgarischen Kernland wird wohl nie mehr
realisiert werden. Das großzügige Areal versteppt,
der ruinierte Rohbau ächzt unter der Last geplatzter
Kredite, und es zeichnet sich bereits ab, dass auch
die Telekommunikationsbranche mit in den Abgrund
gerissen wird. So endet der Traum vom Bauboom im
blühenden Osten, noch ehe er recht begann.
Süddeutsche Zeitung
18.03.08 –
SZ am
18.03.2008: „Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
glaubt nicht mehr an die Selbstheilungskraft der
Finanzmärkte. Die Versorgung mit Liquidität reiche
als Maßnahme nicht aus, sagte Ackermann. Die
Regierungen müssten Einfluss nehmen auf die Märkte.
Der Chef der größten deutschen Bank rief Regierungen
und Zentralbanken zu "mutigen Schritten" gegen die
Finanzmarktkrise auf.“
(http://www.sueddeutsche.de/,tt3m2/finanzen/artikel/492/164031/)
Ich glaube auch nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte und schlage deshalb die folgenden mutigen Schritte vor:
Schritt 1: Merkel ruft bei Ackermann an, und erkundigt sich, wo die Finanzmarktkrise wohnt.
Schritt 2: Die Finanzmarktkrise wird von der Regierung und der Zentralbank aufgefordert, das Land zu verlassen.
Schritt 3: Die Finanzmarktkrise wird via BILD-Kampagne umbenannt in „die schwere Zeit der Deutschen, die wir gemeinsam meistern werden“.
Schritt 4: Renten kürzen, Hartz 5, Agenda 2030. Die fortschreitende Enteignung der Bevölkerung verschafft der Regierung die Möglichkeit, den Finanzinstituten etwas auszuhelfen und den Märkten ein paar Ladenhüter abzunehmen, vielleicht aus dem Segment Hochgeschwindigkeitszüge?
Schritt 5: Puh. Das ist ja nochmal gut gegangen. Der Sockelarbeitslose stöhnt zwar ohne Zahnersatz, hat aber noch etwas Kleidung an. Probleme gibt es nur auf den Cayman Islands: Dort kriegen Sie nämlich nicht so viel Champagner in sich rein, wie sie möchten, um den erneuten Sieg über die Menschheit zu feiern und müssen kotzen vor Glück.
(http://www.sueddeutsche.de/,tt3m2/finanzen/artikel/492/164031/)
Ich glaube auch nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte und schlage deshalb die folgenden mutigen Schritte vor:
Schritt 1: Merkel ruft bei Ackermann an, und erkundigt sich, wo die Finanzmarktkrise wohnt.
Schritt 2: Die Finanzmarktkrise wird von der Regierung und der Zentralbank aufgefordert, das Land zu verlassen.
Schritt 3: Die Finanzmarktkrise wird via BILD-Kampagne umbenannt in „die schwere Zeit der Deutschen, die wir gemeinsam meistern werden“.
Schritt 4: Renten kürzen, Hartz 5, Agenda 2030. Die fortschreitende Enteignung der Bevölkerung verschafft der Regierung die Möglichkeit, den Finanzinstituten etwas auszuhelfen und den Märkten ein paar Ladenhüter abzunehmen, vielleicht aus dem Segment Hochgeschwindigkeitszüge?
Schritt 5: Puh. Das ist ja nochmal gut gegangen. Der Sockelarbeitslose stöhnt zwar ohne Zahnersatz, hat aber noch etwas Kleidung an. Probleme gibt es nur auf den Cayman Islands: Dort kriegen Sie nämlich nicht so viel Champagner in sich rein, wie sie möchten, um den erneuten Sieg über die Menschheit zu feiern und müssen kotzen vor Glück.
Der Zauber treffender Namen
27.02.08 –
Es ist schon
fast gespenstisch schön, den Präsidenten des
Bundesverfassungsgerichtes mit dem Namen „Dr. Papier“
bezeichnet zu lesen. Nomen = Omen: 106 Seiten hatte
das heutige Urteil, das erfreulicher Weise dem
Schäuble ein paar Reissnägel auf den Weg in den
Abgrund streut. Wäre die Welt überall in dieser
prästabilierten Harmonie eingerichtet, müsste ich
womöglich „Dr. Schreibe“, „Dr. Sorge“ oder „Doc Tor“
heissen, wer weiß.
Ausstellungen
22.02.08 –
Verehrte
Leser und Freunde der Kunst: Meiden Sie die
Ausstellung von Lothar Götter am 7. März, 19 Uhr in
seinem Atelier in der Westendstraße 76a Rgb.; gehen
Sie nicht zur Ausstellung eines Malers, der ein Pferd
so malen kann, dass sich ein Kenner der modernen
Kunst gelangweilt abwendet (wenn er es wenigstens
falsch herum aufhängen würde), Doktor Vogl aber
bescheiden näher tritt und sich beim Maler bedankt
für dieses besonders anrührende, interessante und
schöne Pferd, das nun die Welt bereichert. Sind die
Gemälde besonders gelungen, gebe ich sogar meinen
Senf schriftlich dazu. Das ist der zweite Grund,
warum Sie da nicht hingehen sollten, Sie müssten das
dann lesen.
Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.

Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.

Eigentum verpflichtet
18.12.07 –
Heute warne
ich Sie vor verwirrten Journalisten. Am 13.12.07
schrieb Thorsten Denkler aus Berlin in der
Süddeutschen Zeitung (URL:
/wirtschaft/artikel/421/148071/) die Worte: "Eigentum
verpflichtet. Ein guter Satz - von der Wirklichkeit
überholt.“
Warum? Darum:
„Das Grundgesetz stammt noch aus einer Zeit, als der Unternehmer in der Regel alleiniger Besitzer seiner Produktionsstätten war… Die Botschaft lautete im Zweifel: Gewinne lieber ins Unternehmen stecken, als in die eigene Tasche wirtschaften… Diese Zeiten sind vorbei: Heute bestimmen börsennotierte Aktienunternehmen das Wirtschaftsgeschehen. Den Besitzer als Person gibt es nicht mehr.“
Herr Journalist Denkler in Berlin, ich will mich nicht mit Argumenten aufhalten, die Sie gewiss nicht verstehen wollen und die mir so sehr einleuchten, dass es mich fast schon wieder langweilen müsste, sie Ihnen her zu buchstabieren. Aber ich helfe Ihnen auf kürzerem Wege weiter: Sie finden unten eine Liste von Namen, die sie zur Klärung des von Ihnen behaupteten Sachverhalts bitte – Journalisten können sowas – anrufen. Stellen Sie den Damen und Herren dann drei investigative Fragen:
1) Gibt es Sie als Person noch?
2) Wenn ja, würden Sie auch bejahen, dass sie das Wirtschaftsgeschehen mit bestimmen?
3) Dient das möglicherweise dem Ziel, dabei erwirtschaftete Gewinne in Ihrer Tasche anzusammeln?
Das sind Ihre Informanten (ich nenne nur deutsche, damit Sie nicht zu lange telefonieren müssen. Die Ziffer hinter dem Namen gibt das von Forbes geschätzte Vermögen in Milliarden US$ an):
Karl Albrecht 20,0 Aldi Süd
Theo Albrecht 17,5 Aldi Nord
Michael Otto & Familie 13,3 Otto-Versand
Adolf Merckle 12,8 Ratiopharm
Susanne Klatten 9,6 BMW, Altana
Reinhold Würth 9,0 Würth-Gruppe
Maria-Elisabeth Schaeffler u. Sohn Georg F. W. Schaeffler 8,7 Schaeffler KG
August von Finck junior 8,4 Investition
Stefan Quandt 7,6 BMW
Johanna Quandt 6,7 BMW
Curt Engelhorn 6,4 Boehringer Mannheim
Hasso Plattner 6,0 SAP
Erivan Haub & Familie 6,0 Tengelmann-Gruppe
Klaus-Michael Kühne 5,9 Kühne + Nagel
Karl-Heinz Kipp 5,7 Textilhandel Massa-Kipp
Madeleine Schickedanz 5,5 Arcandor
Otto Beisheim 4,5 Metro
Hubert Burda 4,3 Hubert Burda Media
Reiner & Michael Schmidt-Ruthenbeck 4,3 Metro
Wolfgang Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Michael Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Andreas Strüngmann 4,0 Hexal
Thomas Strüngmann 4,0 Hexal
Anton Schlecker 3,8 Schlecker
Reinhard Mohn & Familie 3,5 Bertelsmann
Friede Springer 3,2 Axel Springer AG
Stefan Schörghuber 3,0 Schörghuber Unternehmensgruppe
Otto Happel 3,0 GEA Group
Klaus Tschira 3,0 SAP
Axel Oberwelland 2,6 August Storck KG
Hugo Mann & Familie 2,6 Wertkauf
Heinz Bauer 2,6 Bauer Verlagsgruppe
Heinz-Horst Deichmann 2,6 Deichmann Schuhe
Joachim Herz 2,5 Tchibo Holding AG
Hermann Schnabel 2,4 Helm AG
Günter Herz 2,3 Tchibo Holding AG
Daniela Herz 2,2 Tchibo Holding AG
Eugen Viehof & Familie 2,1 Allkauf-Gruppe
Albert Prinz von Thurn und Taxis 2,0 Thurn und Taxis
Andreas von Bechtolsheim 1,9 Sun Microsystems
Sylvia Ströher 1,9 Wella
Hans-Werner Hector 1,9 SAP
Ingeburg Herz 1,8 Tchibo Holding AG
Rolf Gerling 1,7 Gerling
Dieter Schnabel 1,6 Helm AG
Martin Viessmann 1,5 Viessmann
Paul Riegel 1,5 Haribo
Hans Riegel 1,5 Haribo
Peter Unger 1,3 Auto Teile Unger
Anneliese Brost 1,3 WAZ-Mediengruppe
Dietmar Hopp 1,2 SAP
Georg-Dieter von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Stefan von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Monika Schoeller 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Friedhelm Loh 1,0 Friedhelm Loh Group
Warum? Darum:
„Das Grundgesetz stammt noch aus einer Zeit, als der Unternehmer in der Regel alleiniger Besitzer seiner Produktionsstätten war… Die Botschaft lautete im Zweifel: Gewinne lieber ins Unternehmen stecken, als in die eigene Tasche wirtschaften… Diese Zeiten sind vorbei: Heute bestimmen börsennotierte Aktienunternehmen das Wirtschaftsgeschehen. Den Besitzer als Person gibt es nicht mehr.“
Herr Journalist Denkler in Berlin, ich will mich nicht mit Argumenten aufhalten, die Sie gewiss nicht verstehen wollen und die mir so sehr einleuchten, dass es mich fast schon wieder langweilen müsste, sie Ihnen her zu buchstabieren. Aber ich helfe Ihnen auf kürzerem Wege weiter: Sie finden unten eine Liste von Namen, die sie zur Klärung des von Ihnen behaupteten Sachverhalts bitte – Journalisten können sowas – anrufen. Stellen Sie den Damen und Herren dann drei investigative Fragen:
1) Gibt es Sie als Person noch?
2) Wenn ja, würden Sie auch bejahen, dass sie das Wirtschaftsgeschehen mit bestimmen?
3) Dient das möglicherweise dem Ziel, dabei erwirtschaftete Gewinne in Ihrer Tasche anzusammeln?
Das sind Ihre Informanten (ich nenne nur deutsche, damit Sie nicht zu lange telefonieren müssen. Die Ziffer hinter dem Namen gibt das von Forbes geschätzte Vermögen in Milliarden US$ an):
Karl Albrecht 20,0 Aldi Süd
Theo Albrecht 17,5 Aldi Nord
Michael Otto & Familie 13,3 Otto-Versand
Adolf Merckle 12,8 Ratiopharm
Susanne Klatten 9,6 BMW, Altana
Reinhold Würth 9,0 Würth-Gruppe
Maria-Elisabeth Schaeffler u. Sohn Georg F. W. Schaeffler 8,7 Schaeffler KG
August von Finck junior 8,4 Investition
Stefan Quandt 7,6 BMW
Johanna Quandt 6,7 BMW
Curt Engelhorn 6,4 Boehringer Mannheim
Hasso Plattner 6,0 SAP
Erivan Haub & Familie 6,0 Tengelmann-Gruppe
Klaus-Michael Kühne 5,9 Kühne + Nagel
Karl-Heinz Kipp 5,7 Textilhandel Massa-Kipp
Madeleine Schickedanz 5,5 Arcandor
Otto Beisheim 4,5 Metro
Hubert Burda 4,3 Hubert Burda Media
Reiner & Michael Schmidt-Ruthenbeck 4,3 Metro
Wolfgang Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Michael Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Andreas Strüngmann 4,0 Hexal
Thomas Strüngmann 4,0 Hexal
Anton Schlecker 3,8 Schlecker
Reinhard Mohn & Familie 3,5 Bertelsmann
Friede Springer 3,2 Axel Springer AG
Stefan Schörghuber 3,0 Schörghuber Unternehmensgruppe
Otto Happel 3,0 GEA Group
Klaus Tschira 3,0 SAP
Axel Oberwelland 2,6 August Storck KG
Hugo Mann & Familie 2,6 Wertkauf
Heinz Bauer 2,6 Bauer Verlagsgruppe
Heinz-Horst Deichmann 2,6 Deichmann Schuhe
Joachim Herz 2,5 Tchibo Holding AG
Hermann Schnabel 2,4 Helm AG
Günter Herz 2,3 Tchibo Holding AG
Daniela Herz 2,2 Tchibo Holding AG
Eugen Viehof & Familie 2,1 Allkauf-Gruppe
Albert Prinz von Thurn und Taxis 2,0 Thurn und Taxis
Andreas von Bechtolsheim 1,9 Sun Microsystems
Sylvia Ströher 1,9 Wella
Hans-Werner Hector 1,9 SAP
Ingeburg Herz 1,8 Tchibo Holding AG
Rolf Gerling 1,7 Gerling
Dieter Schnabel 1,6 Helm AG
Martin Viessmann 1,5 Viessmann
Paul Riegel 1,5 Haribo
Hans Riegel 1,5 Haribo
Peter Unger 1,3 Auto Teile Unger
Anneliese Brost 1,3 WAZ-Mediengruppe
Dietmar Hopp 1,2 SAP
Georg-Dieter von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Stefan von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Monika Schoeller 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Friedhelm Loh 1,0 Friedhelm Loh Group
Auch gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten
03.12.07 –
Abendzeitung
011207.
Verehrte Freunde der Nachrichtensicherheit. Die Gefahren des Presswesens sind uns bekannt.
Wir werden von dummen Journalisten desinformiert, von „im allgemeinen gut unterrichteten Kreisen“ propagandistisch auf Linie gebracht und von schmierigen Werbemännern in die Marketingfalle gelockt. Kurz: Zeitungslektüre ist ein Spaziergang in einem Minenfeld.
Manchmal wird offen gehetzt („Ostspione immer gemeiner“ Bild), manchmal gelogen („Außenminister Fischer“, passim; die Wahrheit wäre gewesen: der Laienaußenministerdarsteller Fischer), und nur selten darf ein Journalist die Wahrheit wagen und so eine Headline drucken lassen (Abendzeitung 01.12.07):
„Pianist Clayderman kauft ein Klavier.“
Ginge es nach mir, wäre diese Nachricht schon bald so unsterblich wie die berühmte „Ballade pour Adeline“ des genannten Klaviervirtuosen. In der schönen Zeile „Pianist Clayderman kauft ein Klavier“ zeigt sich der Journalismus von seiner sympathischsten Seite. Sie spricht nichts als die Wahrheit aus, eine plausible, mit größter Sicherheit irgendwann auch einmal stattgehabte kleine Begebenheit von einem gewissen nicht zu schrillen allgemeinen Interesse, die sich nicht durch vorlauten Paperazzismus („Skandalpianist Clayderman kauft Pariser Edelnutte einen Steinway“) hervortun will und auch nicht durch unnötige investigative Verrätselung Aufmerksamkeit schinden möchte („Klavier weg – war es Clayderman?“). Und sogar die nackte Lüge – nur weil die Meldung so schön wäre – bleibt uns erspart („Außenminister Clayderman“).
Statt dessen treffen sich auf der Stufenleiter seriösen Nachrichtenwesens in der beispielhaft logischen, sogar sicherheitshalber tautologischen Meldung „Pianist Clayderman kauft ein Klavier“ die Linien des Informationsgehaltes und des Unterhaltungswertes in einem gemeinsamen Punkt. Dem Nullpunkt.
Ein nachahmenswertes Vorbild für hoffentlich noch viele ungefährliche und wahrheitsgemäße Meldungen wie „Bäcker backt Brezel“, „Schumacher fährt Rennauto“, „Doktor Vogl warnt“ oder „Joschka Fischer nervt“.
Verehrte Freunde der Nachrichtensicherheit. Die Gefahren des Presswesens sind uns bekannt.
Wir werden von dummen Journalisten desinformiert, von „im allgemeinen gut unterrichteten Kreisen“ propagandistisch auf Linie gebracht und von schmierigen Werbemännern in die Marketingfalle gelockt. Kurz: Zeitungslektüre ist ein Spaziergang in einem Minenfeld.
Manchmal wird offen gehetzt („Ostspione immer gemeiner“ Bild), manchmal gelogen („Außenminister Fischer“, passim; die Wahrheit wäre gewesen: der Laienaußenministerdarsteller Fischer), und nur selten darf ein Journalist die Wahrheit wagen und so eine Headline drucken lassen (Abendzeitung 01.12.07):
„Pianist Clayderman kauft ein Klavier.“
Ginge es nach mir, wäre diese Nachricht schon bald so unsterblich wie die berühmte „Ballade pour Adeline“ des genannten Klaviervirtuosen. In der schönen Zeile „Pianist Clayderman kauft ein Klavier“ zeigt sich der Journalismus von seiner sympathischsten Seite. Sie spricht nichts als die Wahrheit aus, eine plausible, mit größter Sicherheit irgendwann auch einmal stattgehabte kleine Begebenheit von einem gewissen nicht zu schrillen allgemeinen Interesse, die sich nicht durch vorlauten Paperazzismus („Skandalpianist Clayderman kauft Pariser Edelnutte einen Steinway“) hervortun will und auch nicht durch unnötige investigative Verrätselung Aufmerksamkeit schinden möchte („Klavier weg – war es Clayderman?“). Und sogar die nackte Lüge – nur weil die Meldung so schön wäre – bleibt uns erspart („Außenminister Clayderman“).
Statt dessen treffen sich auf der Stufenleiter seriösen Nachrichtenwesens in der beispielhaft logischen, sogar sicherheitshalber tautologischen Meldung „Pianist Clayderman kauft ein Klavier“ die Linien des Informationsgehaltes und des Unterhaltungswertes in einem gemeinsamen Punkt. Dem Nullpunkt.
Ein nachahmenswertes Vorbild für hoffentlich noch viele ungefährliche und wahrheitsgemäße Meldungen wie „Bäcker backt Brezel“, „Schumacher fährt Rennauto“, „Doktor Vogl warnt“ oder „Joschka Fischer nervt“.
Straubinger Tagblatt
31.10.07 –
Straubinger
Tagblatt 31.10.07
„Straubing. Der evangelische Reformationstag und das katholische Allerheiligen prallen am 31. Oktober auf Halloween. … Das heftig beworbene Halloween, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auf Resonanz stößt, empfindet Dekan Georg Birner als "eine gewisse Konkurrenz zu Allerheiligen"; und auch Pfarrerin Elke von Winning warnt vor der Gefahr, dass traditionelle christliche Feste ausgehöhlt werden könnten. Dekan Georg Birner rät zu Nachdenklichkeit… „
(http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/nachricht/nachricht/nac/2262062/red/99.htm)
Diese kleine Nachricht prallte am 31. Oktober auf meine Ganglien und ich versank sofort in tiefer, lang anhaltender Nachdenklichkeit. Wovor will mich Dekan Georg Birner warnen? Vor einer gewissen Konkurrenz zwischen Allerheiligen und Halloween? Wie war das noch?
Na klar. Früher, da sind wir als Jugendliche immer mit diesen wilden Masken als Hesychius von Carteia oder als der besonders erschreckliche Trophimus von Arles, einige Male auch ausgesprochen blutrünstig verkleidet als der Märtyrer Methodius Dominik Trčka von Haus zu Haus gezogen, haben Messwein und Bargeld erpresst und den kleinen Kindern Angst eingejagt. Das waren noch Zeiten. Später dann, Allerheiligen war längst die Abschleppparty Nr. 1, traf sich Alles, was trinken kann, beim Allerheiligen-Rave in den Optimolwerken, nach dem achtzehnten Erbeerlimes rissen wir uns den quietschbunten Allerheiligen-Horrorfummel vom Leib und grölten im Chor „Who the F* is Mutter Theresa?“. Stimmung pur. Aber jetzt? Statt Allerheiligen bloß noch Halloween, Feierverbot in Bayern und Baden-Württemberg und zur Buße eklige Kürbissuppe. Wer hat uns genau davor gewarnt? Richtig. Dekan Georg Birner im Straubinger Tagblatt.
„Straubing. Der evangelische Reformationstag und das katholische Allerheiligen prallen am 31. Oktober auf Halloween. … Das heftig beworbene Halloween, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auf Resonanz stößt, empfindet Dekan Georg Birner als "eine gewisse Konkurrenz zu Allerheiligen"; und auch Pfarrerin Elke von Winning warnt vor der Gefahr, dass traditionelle christliche Feste ausgehöhlt werden könnten. Dekan Georg Birner rät zu Nachdenklichkeit… „
(http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/nachricht/nachricht/nac/2262062/red/99.htm)
Diese kleine Nachricht prallte am 31. Oktober auf meine Ganglien und ich versank sofort in tiefer, lang anhaltender Nachdenklichkeit. Wovor will mich Dekan Georg Birner warnen? Vor einer gewissen Konkurrenz zwischen Allerheiligen und Halloween? Wie war das noch?
Na klar. Früher, da sind wir als Jugendliche immer mit diesen wilden Masken als Hesychius von Carteia oder als der besonders erschreckliche Trophimus von Arles, einige Male auch ausgesprochen blutrünstig verkleidet als der Märtyrer Methodius Dominik Trčka von Haus zu Haus gezogen, haben Messwein und Bargeld erpresst und den kleinen Kindern Angst eingejagt. Das waren noch Zeiten. Später dann, Allerheiligen war längst die Abschleppparty Nr. 1, traf sich Alles, was trinken kann, beim Allerheiligen-Rave in den Optimolwerken, nach dem achtzehnten Erbeerlimes rissen wir uns den quietschbunten Allerheiligen-Horrorfummel vom Leib und grölten im Chor „Who the F* is Mutter Theresa?“. Stimmung pur. Aber jetzt? Statt Allerheiligen bloß noch Halloween, Feierverbot in Bayern und Baden-Württemberg und zur Buße eklige Kürbissuppe. Wer hat uns genau davor gewarnt? Richtig. Dekan Georg Birner im Straubinger Tagblatt.
Der Alb Bote
30.10.07 –
Der Alb Bote
warnte am 24.10. mit dieser Meldung:
„St. Blasien - In St. Blasien startet am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, eine neue Vortragsreihe zum Thema "Kraft der Kristalle". Verantwortlich dafür ist Bernd Ruderisch mit seinem "Studio b" an der Hauptstraße. In mehreren Abenden soll das breite Feld der Steinheilkunde in thematisch orientierten Einzelvorträgen nahe gebracht werden.“
(http://www.albbote.de/lokales/st_blasien/art2411,3996530)
Gute Arbeit, Kollegen. Die Gefahr erkannt, den Verantwortlichen ermittelt und umgehend publiziert: Der Ruderisch mit seinem damischen Studio an der Hauptstraße war´s. Wer sonst in St. Blasien? Dabei weiss doch jedes Kind, weshalb Steine keine Heilkunde brauchen: Sie werden einfach nicht krank. Da hilft es auch nicht, Einzelvorträge thematisch zu orientieren. Das ist eben so. Die Schusser leben halt nicht. Ich bitte meine Leser, diesen Hinweis der geschätzten Warner des Alb Boten gebührend zu berücksichtigen.
„St. Blasien - In St. Blasien startet am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, eine neue Vortragsreihe zum Thema "Kraft der Kristalle". Verantwortlich dafür ist Bernd Ruderisch mit seinem "Studio b" an der Hauptstraße. In mehreren Abenden soll das breite Feld der Steinheilkunde in thematisch orientierten Einzelvorträgen nahe gebracht werden.“
(http://www.albbote.de/lokales/st_blasien/art2411,3996530)
Gute Arbeit, Kollegen. Die Gefahr erkannt, den Verantwortlichen ermittelt und umgehend publiziert: Der Ruderisch mit seinem damischen Studio an der Hauptstraße war´s. Wer sonst in St. Blasien? Dabei weiss doch jedes Kind, weshalb Steine keine Heilkunde brauchen: Sie werden einfach nicht krank. Da hilft es auch nicht, Einzelvorträge thematisch zu orientieren. Das ist eben so. Die Schusser leben halt nicht. Ich bitte meine Leser, diesen Hinweis der geschätzten Warner des Alb Boten gebührend zu berücksichtigen.