Aus Dr. Vogls Kochstudio

Zu einem gesunden Selbstumgang gehört es, sich auch immer wieder selbst mit neuen Fähigkeiten überraschen zu können. Mit gelingt das mühelos, manchmal sogar zur Erheiterung meiner Gäste. „Guten Appetit“ musste ich da nicht mehr wünschen, das Zwerchfell und die Schadenfreude treiben das, hm, Speiseobjekt auch so rein.

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Gedanken sind auch nicht immer das, was sie gern wären

Morgens aufgewacht, aus dem Fenster gesehen und gedacht: „Ich hab garnicht gehört, dass es geschneit hat heut Nacht.“ Dann wurde es kurz peinlich still in meinem Köpfchen und es formte sich schließlich der selbstkritische Satz: „Scheppernd prasselten die samtweichen Schneeflocken aufs Dach.“
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Der Zauber treffender Namen

Es ist schon fast gespenstisch schön, den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes mit dem Namen „Dr. Papier“ bezeichnet zu lesen. Nomen = Omen: 106 Seiten hatte das heutige Urteil, das erfreulicher Weise dem Schäuble ein paar Reissnägel auf den Weg in den Abgrund streut. Wäre die Welt überall in dieser prästabilierten Harmonie eingerichtet, müsste ich womöglich „Dr. Schreibe“, „Dr. Sorge“ oder „Doc Tor“ heissen, wer weiß.
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