Das Zeug ist gut
05.12.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, was dieser Trommler zu sich genommen hat. Aber wenn es eine meiner beschwipsten Leserinnen oder einer meiner bekifften Leser weiß, dann seien Sie so gut und schicken Sie mir eine unverbindliche Probepackung. Danke. Tipp: So ca. ab 2:40 zündet die Droge im Kopf des Drummers den Nachbrenner. Bühne frei:
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Durchstreichen
21.03.11 – warnt vor:Nachrichten
„Es wäre besser, die Bürger würden zur Wahl gehen und ihren Wahlzettel durchstreichen.“ Na, wenn es schon der staatstragende Prantl empfiehlt, die Wahlzettel durchzustreichen statt garnicht hinzugehen, dann unterstütze ich das auch und warne davor, den Wahlen fernzubleiben: Hingehen, durchstreichen, abgeben. Aber da, wo es möglich ist, kann man auch DIE PARTEI wählen. Die lustigste Art, den Wahlzettel durchzustreichen.
Ein Volksvertreter muss ja kein Einstein sein ...
14.12.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
... aber vielleicht eine Zahl vorlesen können?
einen englischen Text ablesen?
mal ein paar Sätze nicht ablesen?
Es gab früher in Bayern ein menschenähnliches Wesen von krötenhafter Erscheinung, das konnte das aus dem Stand und mit einem gewissen der Absurdität gedankten Unterhaltungswert. Zur Not sogar in einem dem Englischen verwandten bayerischen Stammes-Idiom.
In der Ostzone griffen schwächer begabte Politclowns beherzt zur Flasche, damit sich die Zunge löse und der Geist frei wird, die Vorzüge der Mauer zu preisen. Mit leicht schwankendem Erfolg.
Nur unsere zeitgenössischen Politiker wollen sich nicht mehr anstrengen und stümpern rum. Schämen sollen sie sich, die torfigen Simpel.
einen englischen Text ablesen?
mal ein paar Sätze nicht ablesen?
Es gab früher in Bayern ein menschenähnliches Wesen von krötenhafter Erscheinung, das konnte das aus dem Stand und mit einem gewissen der Absurdität gedankten Unterhaltungswert. Zur Not sogar in einem dem Englischen verwandten bayerischen Stammes-Idiom.
In der Ostzone griffen schwächer begabte Politclowns beherzt zur Flasche, damit sich die Zunge löse und der Geist frei wird, die Vorzüge der Mauer zu preisen. Mit leicht schwankendem Erfolg.
Nur unsere zeitgenössischen Politiker wollen sich nicht mehr anstrengen und stümpern rum. Schämen sollen sie sich, die torfigen Simpel.
Wagnis
27.07.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Ich bin Mitglied einer Wohnbaugenossenschaft mit dem schönen Namen „Wagnis“. Ich bin nur Genosse geworden, weil mir der Name so gut gefällt. Der würde jeden Marketingberater in den Wahnsinn treiben. Jetzt möchte ich noch bei der freiwilligen Feuerwehr mitmachen, aber nur im Zug „Inferno“. Wenn es einen Kochclub „Der Kotzlöffel“ gibt - ich bin dabei. Und sogar Greenpeace dürfte auf meine Mitarbeit hoffen, wenn sie sich „Naturfreunde Sisyphos“ nennen wollten.
Drei gute Antworten von drei guten Schauspielern
11.02.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Captain Berlin rocks
14.01.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Der Film: Hitlers Leibarzt, Nazi-Shewolf Dr. Ilse von Blitzen, hat Führers Gehirn mit Augen vor dem Untergang bewahrt und will den Gröfaz nun irgendwie wieder zum echten Leben erwecken. Das klappt nicht recht. Sie hat dazu zuerst einen Golem aus SS-Leichenteilen zusammengeschustert, der von dem unsterblichen Dracula lebendig gebissen werden soll. Der beisst aber lieber in die blonde Tochter von Captain Berlin als in Leichenteile, ausserdem ist er Kommunist. Captain Berlin nimmt die Verfolgung auf, um seine vom Fürsten der Finsternis entführte Tochter zu retten.
Dr. von Blitzen entsorgt derweil das Monster und packt den Führer in eine bewaffnete Blechkiste mit Rädern, den Hitlerrobo. Captain Berlin schaut bei Hitler vorbei und sucht einen Priester auf, der ihn mit Knoblauch, Kreuz und Weihwasserwumme auf Dracula vorbereitet und zieht los ins Brandenburger Schloss. Er kämpft dort mit Dracula, der Hitlerrobo mit Entourage kommt auch dazu und den Schluss gucken Sie sich selbst an, bitte.
Ein recht übersichtlicher Plot, aber was ist das eigentlich? Einem an einen fiktiven alten Comic angelehnten Theaterstück, das gerne ein Retrofilm wäre, wird sein Wunsch erfüllt. Seine Aufführung wird abgefilmt und zu schrottiger Retrocomicoptik am Computer überbastelt. Ein doppelter Gattungsschwindel ähnlich wie in der Rocky Horror Picture Show, die auch noch ein Musical sein will.
Das ist sehr genussvoll anzusehen. Das Ganze strotzt vor Genreklischees und das soll es wohl auch. Ich sehe darin die Hauptbotschaft dieses Films: Einem untoten Monstrum wie Hitler wird man nur so gerecht, dass man es neben Dracula und Frankenstein auftreten lässt. Sein künstlerischer Ort nach der Tragödie ist die unterste Schublade der Groschenhorrorcomic-Unterhaltung. Selbst der Landserroman tut ihm noch zuviel Ehre an. Versuche der hohen Filmkunst, sich dem Phänomen Hitler mittels Bruno Ganzschem Einfühlungsvermögen psychologisch zu nähern, sind gescheitert. Es ist ziemlich ekelhaft, den Führer als gebrochenen alten Mann vorgestellt zu bekommen. Als boshaftes Gehirn mit Stielaugen sehe ich ihn viel lieber.
Und noch eine andere Frage beantwortet der Film abschließend und gültig: Jimmy Hendrix hat über die USA alles Wichtige gesagt, als er die Nationalhymne auf seiner elektrischen Gitarre zersägte. Wie könnte man Deutschland durch die deutsche Hymne auf vergleichbare Weise verständlich machen? Man zerpfeift sie auf einer Blockflöte. Sehr deutsch und sehr schön.
Dr. von Blitzen entsorgt derweil das Monster und packt den Führer in eine bewaffnete Blechkiste mit Rädern, den Hitlerrobo. Captain Berlin schaut bei Hitler vorbei und sucht einen Priester auf, der ihn mit Knoblauch, Kreuz und Weihwasserwumme auf Dracula vorbereitet und zieht los ins Brandenburger Schloss. Er kämpft dort mit Dracula, der Hitlerrobo mit Entourage kommt auch dazu und den Schluss gucken Sie sich selbst an, bitte.
Ein recht übersichtlicher Plot, aber was ist das eigentlich? Einem an einen fiktiven alten Comic angelehnten Theaterstück, das gerne ein Retrofilm wäre, wird sein Wunsch erfüllt. Seine Aufführung wird abgefilmt und zu schrottiger Retrocomicoptik am Computer überbastelt. Ein doppelter Gattungsschwindel ähnlich wie in der Rocky Horror Picture Show, die auch noch ein Musical sein will.
Das ist sehr genussvoll anzusehen. Das Ganze strotzt vor Genreklischees und das soll es wohl auch. Ich sehe darin die Hauptbotschaft dieses Films: Einem untoten Monstrum wie Hitler wird man nur so gerecht, dass man es neben Dracula und Frankenstein auftreten lässt. Sein künstlerischer Ort nach der Tragödie ist die unterste Schublade der Groschenhorrorcomic-Unterhaltung. Selbst der Landserroman tut ihm noch zuviel Ehre an. Versuche der hohen Filmkunst, sich dem Phänomen Hitler mittels Bruno Ganzschem Einfühlungsvermögen psychologisch zu nähern, sind gescheitert. Es ist ziemlich ekelhaft, den Führer als gebrochenen alten Mann vorgestellt zu bekommen. Als boshaftes Gehirn mit Stielaugen sehe ich ihn viel lieber.
Und noch eine andere Frage beantwortet der Film abschließend und gültig: Jimmy Hendrix hat über die USA alles Wichtige gesagt, als er die Nationalhymne auf seiner elektrischen Gitarre zersägte. Wie könnte man Deutschland durch die deutsche Hymne auf vergleichbare Weise verständlich machen? Man zerpfeift sie auf einer Blockflöte. Sehr deutsch und sehr schön.
Captain Berlin
11.01.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Von Jahr zu Jahr werde ich mutiger. Gestern hat mich meine Verwegenheit zu einem Kauf verleitet. Der Film heisst: „"Captain Berlin versus Hitler“ mit Dracula und Nazi-Shewolf Dr. Ilse von Blitzen. Die Vorschau ist außerordentlich vielversprechend (http://www.youtube.com/watch?v=FVd2qV2Csis). Ich werde berichten.
Wie sieht der Weihnachtsmann aus?
23.12.09 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Terminator
07.11.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Witz mit Bart
27.10.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Eine Frage, die alle Eltern sich irgendwann stellen: Was für Gestalten werden wohl einmal das sexuelle Interesse unserer Tochter / unseres Sohnes entfachen? Wen schleppt er / sie dann mal mit nach Hause ab?" Ich muss nicht betonen, dass diese Überlegungen betont witzig und lässig angestellt werden, um die in der Tiefe der Frage rumorenden Befürchtungen zu überdecken. Aber, hoffentlich liebe zukünftige Gespielinnen meines Sohnes, merkt euch, die Frage ist ernst. Kluge Aspirantinnen auf eine Liebelei mit meinem Sohn werden deshalb später einmal in diesem Blog nachlesen, wie beim Cerberus Doc "dein Alter" Vogl die Bedenken zu zerstreuen sind und das Eis zu brechen ist. Nämlich so:
Aspirantin klingelt, der Doc öffnet, sie sagt: Guten Tag, Herr Fischer, ich möchte Ihren Sohn zum Fischen abholen.
Doc Vogl: Aber ich heisse nicht Fischer.
Aspirantin: Na, ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen ...
In dem Witz wollte ich schon immer mal mitwirken.
Aspirantin klingelt, der Doc öffnet, sie sagt: Guten Tag, Herr Fischer, ich möchte Ihren Sohn zum Fischen abholen.
Doc Vogl: Aber ich heisse nicht Fischer.
Aspirantin: Na, ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen ...
In dem Witz wollte ich schon immer mal mitwirken.
Vieldeutige Titel in der Bloggosphäre
04.08.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Stöckchen heisst das wohl bei Bloggern
10.06.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben | Abgründe des Bergsteigens
Neulich im Jagdschlössl, wo der gesunde Menschenverstand im deutschen Volkskörper Abend für Abend ein kleines Betriebsfest feiert
17.03.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Ein Biedermann um die 50 bzw. um die 15 Halbe: „Du kaaanst einen Kosacken nicht töten! Duuuu kaaaaanst einen Kosacken nicht töten! Nie. Einen Kosacken? Nie. Duu kaaanst einen Kosacken nie nicht töten. Ausserdem bin ich Komantsche, vom Stamm der Komantschen. Ich bin gefährlich. Wennst magst, geh ma nachher in meinen Puff. Mit mir ist des ganz ungefährlich. Weil ich bin ein Hells Angels Rocker. Ein Hells Angels Rocker bin ich, hörst? Meine Freund haben Motorräder. Ein Hells Angels Rocker bin ich. Geh ma in meinen Puff. Dir passiert nix, wenn ich dabei bin. Geh ma.“ Sein, na ja, Freund: „Halts Maul, Depp.“ Und das war noch sehr wohlwollend erwidert, meine ich.
Dumme Tiere
17.01.08 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Nicht genug bewundern können wir, wie ein Faultier nach achtzehn Stunden leidlich ausgeschlafen sein überschaubares Tagewerk vollbringt. Das zahnarme Säugetier zupft ein paar Blätter und zermahlt das Laub ganz langsam. Raubvögel, Schlangen, Herr Brehm und manche Wildkatzen sehen es an und fragen sich, was das für ein Leben sein soll, während das Faultier ritardando mit der Klaue seine Stirne kratzt.
Straubinger Tagblatt
31.10.07 – warnt vor:Nachrichten
Straubinger Tagblatt 31.10.07
„Straubing. Der evangelische Reformationstag und das katholische Allerheiligen prallen am 31. Oktober auf Halloween. … Das heftig beworbene Halloween, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auf Resonanz stößt, empfindet Dekan Georg Birner als "eine gewisse Konkurrenz zu Allerheiligen"; und auch Pfarrerin Elke von Winning warnt vor der Gefahr, dass traditionelle christliche Feste ausgehöhlt werden könnten. Dekan Georg Birner rät zu Nachdenklichkeit… „
(http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/nachricht/nachricht/nac/2262062/red/99.htm)
Diese kleine Nachricht prallte am 31. Oktober auf meine Ganglien und ich versank sofort in tiefer, lang anhaltender Nachdenklichkeit. Wovor will mich Dekan Georg Birner warnen? Vor einer gewissen Konkurrenz zwischen Allerheiligen und Halloween? Wie war das noch?
Na klar. Früher, da sind wir als Jugendliche immer mit diesen wilden Masken als Hesychius von Carteia oder als der besonders erschreckliche Trophimus von Arles, einige Male auch ausgesprochen blutrünstig verkleidet als der Märtyrer Methodius Dominik Trčka von Haus zu Haus gezogen, haben Messwein und Bargeld erpresst und den kleinen Kindern Angst eingejagt. Das waren noch Zeiten. Später dann, Allerheiligen war längst die Abschleppparty Nr. 1, traf sich Alles, was trinken kann, beim Allerheiligen-Rave in den Optimolwerken, nach dem achtzehnten Erbeerlimes rissen wir uns den quietschbunten Allerheiligen-Horrorfummel vom Leib und grölten im Chor „Who the F* is Mutter Theresa?“. Stimmung pur. Aber jetzt? Statt Allerheiligen bloß noch Halloween, Feierverbot in Bayern und Baden-Württemberg und zur Buße eklige Kürbissuppe. Wer hat uns genau davor gewarnt? Richtig. Dekan Georg Birner im Straubinger Tagblatt.
„Straubing. Der evangelische Reformationstag und das katholische Allerheiligen prallen am 31. Oktober auf Halloween. … Das heftig beworbene Halloween, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auf Resonanz stößt, empfindet Dekan Georg Birner als "eine gewisse Konkurrenz zu Allerheiligen"; und auch Pfarrerin Elke von Winning warnt vor der Gefahr, dass traditionelle christliche Feste ausgehöhlt werden könnten. Dekan Georg Birner rät zu Nachdenklichkeit… „
(http://www.idowa.de/straubinger-tagblatt/nachricht/nachricht/nac/2262062/red/99.htm)
Diese kleine Nachricht prallte am 31. Oktober auf meine Ganglien und ich versank sofort in tiefer, lang anhaltender Nachdenklichkeit. Wovor will mich Dekan Georg Birner warnen? Vor einer gewissen Konkurrenz zwischen Allerheiligen und Halloween? Wie war das noch?
Na klar. Früher, da sind wir als Jugendliche immer mit diesen wilden Masken als Hesychius von Carteia oder als der besonders erschreckliche Trophimus von Arles, einige Male auch ausgesprochen blutrünstig verkleidet als der Märtyrer Methodius Dominik Trčka von Haus zu Haus gezogen, haben Messwein und Bargeld erpresst und den kleinen Kindern Angst eingejagt. Das waren noch Zeiten. Später dann, Allerheiligen war längst die Abschleppparty Nr. 1, traf sich Alles, was trinken kann, beim Allerheiligen-Rave in den Optimolwerken, nach dem achtzehnten Erbeerlimes rissen wir uns den quietschbunten Allerheiligen-Horrorfummel vom Leib und grölten im Chor „Who the F* is Mutter Theresa?“. Stimmung pur. Aber jetzt? Statt Allerheiligen bloß noch Halloween, Feierverbot in Bayern und Baden-Württemberg und zur Buße eklige Kürbissuppe. Wer hat uns genau davor gewarnt? Richtig. Dekan Georg Birner im Straubinger Tagblatt.



