Große Tiere
Wenn Politiker Anreize geben
16.07.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
... dann sieht das so aus:
Den Hartz IV-Empfängern wird das Elterngeld gekürzt. Familienministerin Schröder verweist „zur Begründung ... in dem Gesetzesentwurf darauf ..., dass es für erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher stärkere Anreize geben müsse, eine Arbeit aufzunehmen.“ Lies und merke: Die faulen Säcke müssen wir aus ihrer sozialen 359 Euro-Hängematte schaukeln. Sonst liegen die uns noch ewig auf der Tasche.
Übersteigt das Nettoeinkommen die 2770 Euro monatlich, greift eine andere ebenso zwingende Logik. Diese Menschen erhalten den Höchstbetrag an Elterngeld (1800 Euro). „Schröder argumentiert, dass es gerade für gut verdienende Männer weiter attraktive Anreize geben müsse, in den Elternurlaub zu gehen.“
Familienpolitik als Mittel der Umverteilung: Was man bei den Einen einspart, um ihnen Anreize zur Arbeit zu schaffen, kann man den Anderen geben, um ihnen Anreize zum Urlaub zu schaffen. Kristina Schröder weiß, für welche Familien Sie Politik zu machen hat. Aber sie ist auch promovierte Soziologin. Sie sollte wissen, was solche Entscheidungen aus einer Gesellschaft machen: Eine ehrenwerte.
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Volksabstimmung
05.07.10 – warnt vor:Nachrichten
| Menschen zu
meidende
In der SZ kriegt sich ein Herr Käppner garnicht mehr
ein vor Glücksgefühlen und demokratischem Furor. Es
pocht derart in seinem Herzerl, dass er in der
Headline ein Stakkato von vier Ausrufezeichen
unterbringt: Wir! sind! das! Volk!
Dann kommt eine Suada von Schmarrn über Gauck vs. Wulff und warum das Volk der Souverän ist. Das erspare ich Ihnen, hier zu wiederholen. Aber dann steht da doch ein kluger Satz, der geht so: „Aber Plebiszite sind ja gar kein Gegensatz zur parlamentarischen Demokratie. Sie sind eine Ergänzung, ein kräftiges, stärkendes Mittel gegen den verbreiteten Verdruss an Politik, Parteien und Parlament.“ Genau so ist es. Plebiszite sind ein Zuckerl, das einer Bevölkerung die Laune zum Mitmachen erhalten soll, die über die Länge der Zeit und die Breite der Enttäuschungen längst gelernt hat, dass zynischsten Spott verbreitet, wer die Wähler irgendwie als Souverän des Landes darstellt. Sowas tropft dem Käppner so ziemlich automatisch aus dem Kopf in die Tasten fürchte ich. Was mir zeigt, der ist nicht ganz dicht.
Gegenprobe. Was würde geschehen, wenn eine Volksabstimmung zur sofortigen, ersatzlosen Abschaffung des Erbrechtes aufgelegt werden würde? 90 % der Bevölkerung würden davon sofort profitieren. Die deutsche Auslandsverschuldung wäre über Nacht getilgt, der Sozialstaat stünde in voller Blüte, die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt wäre zum ersten Mal in der Geschichte geschaffen. Ja, auch Sie, stirnrunzelnder Herr Leser mit den 250.000 per annum würden gewinnen. Was Sie Ihren Kindern hinterlassen, sind nämlich summa summarum und sub specie Gebrüder Aldis betrachtet: Peanuts.
Nur wird es eine solche Volksabstimmung nie geben. Dann wäre das Volk ja der Souverän über seine Interessen. „Gott bewahre!“, schreit halb Davos und der ganze Bundestag, „so weit käm´s noch.“
Dann kommt eine Suada von Schmarrn über Gauck vs. Wulff und warum das Volk der Souverän ist. Das erspare ich Ihnen, hier zu wiederholen. Aber dann steht da doch ein kluger Satz, der geht so: „Aber Plebiszite sind ja gar kein Gegensatz zur parlamentarischen Demokratie. Sie sind eine Ergänzung, ein kräftiges, stärkendes Mittel gegen den verbreiteten Verdruss an Politik, Parteien und Parlament.“ Genau so ist es. Plebiszite sind ein Zuckerl, das einer Bevölkerung die Laune zum Mitmachen erhalten soll, die über die Länge der Zeit und die Breite der Enttäuschungen längst gelernt hat, dass zynischsten Spott verbreitet, wer die Wähler irgendwie als Souverän des Landes darstellt. Sowas tropft dem Käppner so ziemlich automatisch aus dem Kopf in die Tasten fürchte ich. Was mir zeigt, der ist nicht ganz dicht.
Gegenprobe. Was würde geschehen, wenn eine Volksabstimmung zur sofortigen, ersatzlosen Abschaffung des Erbrechtes aufgelegt werden würde? 90 % der Bevölkerung würden davon sofort profitieren. Die deutsche Auslandsverschuldung wäre über Nacht getilgt, der Sozialstaat stünde in voller Blüte, die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt wäre zum ersten Mal in der Geschichte geschaffen. Ja, auch Sie, stirnrunzelnder Herr Leser mit den 250.000 per annum würden gewinnen. Was Sie Ihren Kindern hinterlassen, sind nämlich summa summarum und sub specie Gebrüder Aldis betrachtet: Peanuts.
Nur wird es eine solche Volksabstimmung nie geben. Dann wäre das Volk ja der Souverän über seine Interessen. „Gott bewahre!“, schreit halb Davos und der ganze Bundestag, „so weit käm´s noch.“
Wo sind nur all die Brüste hin?
28.06.10 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Wenn ich in der alten Bundesrepublik an den See zum
Baden ging, sah ich mindestens so viele Frauen, die
stolz ihre Brüste zeigten, wie andere, die sie
verdeckten. Jetzt, in der Fähnchen schwingenden
„Wirsindwiederwer“-Republik hat sich das geändert.
Public Viewing gibt´s nur noch im schwulsten Sport
der Weltgeschichte, wenn sich die überbezahlten
Fussballfachkräfte, nachdem sie dem Torwart „das Ding
reingemacht“ haben, ihre Leibchen vom Leib reissen.
Ich beobachte seit mehreren Jahren, wie die
Freizügigkeit an Bayerns Badeorten einer neuen Freude
am Bedecktsein weicht. Freude? Vielleicht auch nicht.
Als vulgärer Marxist und ordinärer Freudianer würde
ich sagen, das ist kein gutes Zeichen. Da rutscht
eine Gesellschaft in Richtung Totalitarismus und
Kontrolle ab. Sex und Anarchie liegen so nahe
beieinander wie die rechte und die linke Brust. Ein
Volk, das seiner Lust nicht über den Weg traut
dagegen, lässt sich prima regieren. Nicht nur die
Katholiken leben es vor. Passt auch irgendwie zu den
letzten Innenministern und ihren paranoiden
Phantasien vom sicheren Bürger. Hmhm. Da muss ich
noch ein bisschen dran feilen, aber der Grundstock
für eine spitzen Verschwörungstheorie /
Abendland-Untergangsprognose ist gelegt.
Köhler lässt sich zum Abschied einen blasen:
15.06.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Nachrichten
Den St. Louis Blues beim
Zapfenstreich. Die interessantere Meldung
wäre zwar, dass der Bundesmastermind sich nach
seinem hysterischen Hinschmiss in alle Zukunft
Jahr für Jahr 200.000 aus dem Steuersäckel
greifen darf plus Limousine, persönlichem
Referenten und einer Sekretärin in einem Büro
seiner Wahl. Womit sich die dämliche Frage der
SZ, wie er sich wohl „fühle“, erübrigt. Die
sollen sich lieber fragen, wie sich seine
Mitarbeiter fühlen, die sind jetzt nämlich
arbeitslos.
Aber mit der Fellatioheadline werde ich meinen Besucherrekord toppen, keine Frage. Von der Bild lernen , heisst siegen lernen („Horst ... weg!“, „Ösis verhöhnen Deutschland“ „Das wilde Sex-Leben der Kennedys“).. Wobei m. E. die Hamburger Morgenpost diesmal noch besser war als die Bild: „Bundes-Horst macht die Biege“ ist ein Gigant unter den Headlines.
Aber mit der Fellatioheadline werde ich meinen Besucherrekord toppen, keine Frage. Von der Bild lernen , heisst siegen lernen („Horst ... weg!“, „Ösis verhöhnen Deutschland“ „Das wilde Sex-Leben der Kennedys“).. Wobei m. E. die Hamburger Morgenpost diesmal noch besser war als die Bild: „Bundes-Horst macht die Biege“ ist ein Gigant unter den Headlines.
Herr Bundespräsidentschaftskandidat, was sagen Sie zu...
13.06.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Herr Vogl, Sie versuchen nun zum dritten Mal in
irgendeinem Land an die Spitze des Volkes gewählt zu
werden. Was sagen Sie zu...
DV: Doktor Vogl, bitte.
Gut. Doktor Vogl, Sie würden gerne eine Tätigkeit aufnehmen, deren Vorzüge Sie selbst einmal so beschrieben haben: „Immer lecker essen, keine Arbeit, man kommt viel rum und wenn man keine Lust mehr hat, schreit man in die Kameras „Hat hier einer Arschloch zu mir gesagt?“ und schmeisst den Job entrüstet hin.“ Ist das eine korrekte Beschreibung des höchsten Amtes der Bundesrepublik?
DV: Ja.
Was sagen Sie zu Afghanistan?
DV: Zu Afghanistan sage ich immer: Ojeoje. Manchmal auch: Ach du lieber Gott. Hängt vom Kontext ab. Und den mache ich ja nicht selbst. Aber ich möchte da Niemanden vorverurteilen.
Ihr Konkurrent Gauck bekennt sich zur freien Marktwirtschaft, Wulff möchte sich für Weltfrieden, Weltklima und Weltwirtschaft einsetzen. Was ist Ihr Fokus?
DV: Lecker essen, Ausspannen, Fernreisen, das ganze Repräsentationsding eben. Und Weiber. Weiber auch.
Verstehe ich Sie richtig: Sie beabsichtigen, sich gegen Welthunger und Ausbeutung aber für Mobilität und Frauenfragen einzusetzen?
DV: Korrekt. Und für Artenschutz. Weltweit nimmt der Bestand an aufrechten Kommunisten rapide ab und niemand tut etwas dagegen. Aber auch manche Tiere sollten vielleicht so eine Art Schutz geniessen, finde ich. Jedenfalls die, die man nicht essen kann.
Doktor Vogl, was ist Ihr Arbeitsmotto?
DV: „Doc Vogl sagt, der tut sein Bestes, der irgendetwas will und lässt es.“ Gut was? Ist von mir. Hab ich mir selbst einmal ausgedacht. Schreiben Sie das ruhig.
Von der „Politik der kleinen Schritte“ zur „Politik ohne Schritte“?
DV: Das haben Sie fein erkannt. Sind Sie aus der Dänemark?
Nein, warum?
DV: Ich kannte mal jemanden, der hatte einen Bruder, der mit einer Dänin, die nicht bis drei zählen – aber das würde zu weit führen.
Wie wollen Sie mit Ihrer Politik des Stillstands das deutsche Volk auf die schwierigen Aufgaben der Zukunft vorbereiten? Muss nicht vielmehr ein Ruck durch Deutschland gehen wie Roman Herzog einmal so sympathisch dynamisch meinte?
DV: Nein.
Kein Ruck?
DV: Bloß nicht.
Wie würden Sie die Deutschen auf das, was kommt, einstellen?
DV: Chemisch. Ich stand einmal in Afghanistan vor diesen unendlichen Mohnfeldern, Tränen in den Augen rief ich: Ach du lieber Gott! Es war eine Offenbarung, eine Verheissung. Sagen Sie jetzt nicht: Ojeoje, der Doktor Vogl wieder, mit seinen Afghanischen Vorschlägen. Den sollten wir erstmal nach Dänemark schicken zum ausnüchtern. Sie täuschen sich gewaltig: Die Dänen sind von früh bis spät dicht. Ein Volk im Nebel, ich weiß es sicher, schließlich kannte ich mal jemanden, der - aber das würde zu weit führen. Die Dänen gehen den europäischen Weg entschlossen voran.
Was ist Ihre Vision, wohin führt der Europäische Weg?
DV: Er führt von hier weg und hin zu lecker Essen und keiner Arbeit.
Im Ernst?
DV: Nein, ich habe mir nur einen Scherz erlaubt. Er führt natürlich ins Verderben. Die Zukunft gehört den Chinesen. Die wurden allerdings schon einmal mit Opium besiegt, da kommen die Afghanen wieder ins Spiel. Sie müssen diese globalen Zusammenhänge historisch verstehen. Dann geht ein Ruck durch Ihr Gehirn und sie haben keine Lust mehr irgendwas zu tun, ausser lecker essen, faulenzen und so weiter. Versuchen Sie es ruhig mal. Auch in Ihnen steckt ein Bundespräsident.
Meinen Sie?
DV: Ganz bestimmt.
Herr Doktor Vogl, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.
DV: Da doch nicht für. Gern geschehn.
DV: Doktor Vogl, bitte.
Gut. Doktor Vogl, Sie würden gerne eine Tätigkeit aufnehmen, deren Vorzüge Sie selbst einmal so beschrieben haben: „Immer lecker essen, keine Arbeit, man kommt viel rum und wenn man keine Lust mehr hat, schreit man in die Kameras „Hat hier einer Arschloch zu mir gesagt?“ und schmeisst den Job entrüstet hin.“ Ist das eine korrekte Beschreibung des höchsten Amtes der Bundesrepublik?
DV: Ja.
Was sagen Sie zu Afghanistan?
DV: Zu Afghanistan sage ich immer: Ojeoje. Manchmal auch: Ach du lieber Gott. Hängt vom Kontext ab. Und den mache ich ja nicht selbst. Aber ich möchte da Niemanden vorverurteilen.
Ihr Konkurrent Gauck bekennt sich zur freien Marktwirtschaft, Wulff möchte sich für Weltfrieden, Weltklima und Weltwirtschaft einsetzen. Was ist Ihr Fokus?
DV: Lecker essen, Ausspannen, Fernreisen, das ganze Repräsentationsding eben. Und Weiber. Weiber auch.
Verstehe ich Sie richtig: Sie beabsichtigen, sich gegen Welthunger und Ausbeutung aber für Mobilität und Frauenfragen einzusetzen?
DV: Korrekt. Und für Artenschutz. Weltweit nimmt der Bestand an aufrechten Kommunisten rapide ab und niemand tut etwas dagegen. Aber auch manche Tiere sollten vielleicht so eine Art Schutz geniessen, finde ich. Jedenfalls die, die man nicht essen kann.
Doktor Vogl, was ist Ihr Arbeitsmotto?
DV: „Doc Vogl sagt, der tut sein Bestes, der irgendetwas will und lässt es.“ Gut was? Ist von mir. Hab ich mir selbst einmal ausgedacht. Schreiben Sie das ruhig.
Von der „Politik der kleinen Schritte“ zur „Politik ohne Schritte“?
DV: Das haben Sie fein erkannt. Sind Sie aus der Dänemark?
Nein, warum?
DV: Ich kannte mal jemanden, der hatte einen Bruder, der mit einer Dänin, die nicht bis drei zählen – aber das würde zu weit führen.
Wie wollen Sie mit Ihrer Politik des Stillstands das deutsche Volk auf die schwierigen Aufgaben der Zukunft vorbereiten? Muss nicht vielmehr ein Ruck durch Deutschland gehen wie Roman Herzog einmal so sympathisch dynamisch meinte?
DV: Nein.
Kein Ruck?
DV: Bloß nicht.
Wie würden Sie die Deutschen auf das, was kommt, einstellen?
DV: Chemisch. Ich stand einmal in Afghanistan vor diesen unendlichen Mohnfeldern, Tränen in den Augen rief ich: Ach du lieber Gott! Es war eine Offenbarung, eine Verheissung. Sagen Sie jetzt nicht: Ojeoje, der Doktor Vogl wieder, mit seinen Afghanischen Vorschlägen. Den sollten wir erstmal nach Dänemark schicken zum ausnüchtern. Sie täuschen sich gewaltig: Die Dänen sind von früh bis spät dicht. Ein Volk im Nebel, ich weiß es sicher, schließlich kannte ich mal jemanden, der - aber das würde zu weit führen. Die Dänen gehen den europäischen Weg entschlossen voran.
Was ist Ihre Vision, wohin führt der Europäische Weg?
DV: Er führt von hier weg und hin zu lecker Essen und keiner Arbeit.
Im Ernst?
DV: Nein, ich habe mir nur einen Scherz erlaubt. Er führt natürlich ins Verderben. Die Zukunft gehört den Chinesen. Die wurden allerdings schon einmal mit Opium besiegt, da kommen die Afghanen wieder ins Spiel. Sie müssen diese globalen Zusammenhänge historisch verstehen. Dann geht ein Ruck durch Ihr Gehirn und sie haben keine Lust mehr irgendwas zu tun, ausser lecker essen, faulenzen und so weiter. Versuchen Sie es ruhig mal. Auch in Ihnen steckt ein Bundespräsident.
Meinen Sie?
DV: Ganz bestimmt.
Herr Doktor Vogl, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.
DV: Da doch nicht für. Gern geschehn.
Einen neuen Bundes-Präsidenten? Schlagen Sie Doc Vogl vor!
13.06.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
(nein, den Button haben Sie heute nicht zum letzten Mal gesehen. Er ist auch, profunde Kenner der Materie vermuten es längst, für die US-Präsidentschaft entwickelt worden. Aber ehrlich: ich wäre auch mit dem Amt des Bundespräsidenten zufrieden. Immer lecker essen, keine Arbeit, man kommt viel rum und wenn man keine Lust mehr hat, schreit man in die Kameras „Hat hier einer Arschloch zu mir gesagt?“ und schmeisst den Job entrüstet hin. Das schaff ich mit links.
Ein Rat an den heiligen Vater
14.04.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Berichterstattung komplex
23.03.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Herr Kachelmann, ein angeblicher
Meteorologe, hat eine Frau, die angeblich seine
Freundin oder aber angeblich seine Stalkerin
sein könnte, angeblich zum Sex gezwungen. Die
Saatsanwaltschaft wollte den Namen des
Verdächtigen angeblich zuerst nicht
mitteilen. Hat dann aber doch. Freut sich die
schleimige Bildzeitung. Der Anwalt der
Angeblichen kooperiert mit BILD. Der Anwalt des
Angeblichen mit dpa. Eins zu null für den
Inhaftierten. Sonst ist noch nichts bekannt. Den
Peinlichkeits-Highscore hält bislang die
Süddeutsche für die Headline „Kachelmann in
U-Haft - Schlechte Aussichten“. Ich halte das
Urheberrecht für „Kachelmann im Dauertief“, „Der
Wetterfrosch steigt von der Leiter“ und „Hass
hagelt auf Kachelmann“ (für den Fall, dass die
Angebliche gewinnt) und „Kachelmann - Tendenz
steigend“ bzw. „Er fühlt sich wirklich besser“
(für den Fall, dass der Angebliche gewinnt).
Prost, Frau Bischof
23.02.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Jesaja 5,22: „Weh denen, die Helden sind, Wein zu
saufen“, denn die Tratschpresse wird es ihnen
übel heimzahlen. Und der Doc warnt dann davor.
Nicht ganz ohne Schadenfreude. Schließlich
verbreitet die Dame Ansichten, die jedem Neonazi
Freude machen müssen. Sie hat tatsächlich
gesagt, die Alliierten hätten
lieber die Opposition in Deutschland stärken
sollen, als den Krieg mit Bombardements zu
beenden – dafür soll sie sich schämen. Wer hat
ihr denn eingeredet, es hätte im dritten Reich
eine Opposition gegeben? Welche? Die
evangelische Kirche womöglich? Lustige Idee. Im
Ernst: Wenn man von einem Wolffsohn (der ein
wirklich sehr unverkrampftes Verhältnis zum
Militär hat: „Ein hell leuchtender Stern am
politisch-militärischen Himmel unseres Landes
ist dieser Vier-Sterne-General Klaus Naumann“),
dem Vorzeige-Historiker der Rechten, im
Kameraden- und Kriegerblatt Bildzeitung in die
Schranken gewiesen werden muss, dann weiß man,
man ist ganz unten angekommen. Aber da saufen ja
praktisch eh alle. Mich würde nur noch
interessieren: Wo hat Sie sich denn eigentlich
volllaufen lassen? Bei Wollffsohns Freunden? Im Rahmen der
Militärseelsorge durchaus möglich. Also Prost,
Frau Bischof.
Groschenromane für´s Handy: Mr. Smith und Andere
22.02.10 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Ein Albtraum in 13 SMS (< 160 Z.):
Mr. Smith, der Freund der Frauen, träumt von den Malediven, als ein stattliches Weib wie eine Operndiva einschwebt und sagt: Ich bin die Operndiva.
Bitte wer? Smith, auch ein Freund der Klugheit, merkt, dass seine hastige Rückfrage ein klein wenig ungeschickt genannt werden könnte. Sie: Idiot!
Mein Name ist Edita Gruberova, sie Kretin. Die ganze Welt liegt mir zu Füßen (Smith sieht sich an Ihren Stiefeln leckend), ich bin ein Star, Smith, aber
Mich quält ein Problem. Welches? Smith verengt die Lider: Ich werde es lösen. Sie, Smith, werden mein Strumpfband lösen, wenn ich zufrieden bin.
Sie sieht ihn an. Er sieht Ihre Beine an. Ein Raubtier blickt aus seinen Augen. Wie ein wildes Frettchen haspelt Smith willenlos, was muß ich tun?
Die Gruberova lacht. Diese Königin der Nacht schleudert die Federboa auf den staubigen Schreibtisch und sagt ein Wort, nur eins: Reden.
Ich tus! brüllt Mr.Smith begeistert. Dann kommt ihm eine Frage, nein zwei. Aber was soll ich sagen? Und wem? - Sie sind so klug, Smith, lobt die Göttliche.
Smith lächelt narkotisiert. Sie erklärt. Er heißt Schmid. Mein Agent. Er möchte, dass ich nach Tokyo wechsle. Aber das wäre mein Ende. Reden Sie mit ihm.
Sagen Sie ihm, in Japan müsste ich schreien vor Wut. Meine Stimme wird leiden. Erpressen Sie ihn. Sagen Sie ihm, ich wechsle den Agenten.
Smith greift zum Hörer. Wählt. Tuut. Schmid. Smith. Nein, Schmid. Sagen Sie nicht nein, Sie wissen nicht, was ich ihnen vorschlagen will.
Ich will es auch gar nicht wissen.. Klack. Er hat eingehängt, sagt Smith. Da platzt die Tür auf, ein Mann schreit: Wer ist der Typ da? Ich mach ihn kalt!
Smith duckt sich, die Diva flüstert: Darf ich vorstellen, mein Mann, Herkules Schmitt. Smith: Angenehm, Smith. Der Mann: Schmitt! Du verarschst mich wohl?
Schmitt zieht den Colt, um seinen Nebenbuhler zu exekutieren, aber der wacht vorher auf, schwitzt. Die Gruberova singt im Radio. Smith seufzt. Finis.
Mr. Smith, der Freund der Frauen, träumt von den Malediven, als ein stattliches Weib wie eine Operndiva einschwebt und sagt: Ich bin die Operndiva.
Bitte wer? Smith, auch ein Freund der Klugheit, merkt, dass seine hastige Rückfrage ein klein wenig ungeschickt genannt werden könnte. Sie: Idiot!
Mein Name ist Edita Gruberova, sie Kretin. Die ganze Welt liegt mir zu Füßen (Smith sieht sich an Ihren Stiefeln leckend), ich bin ein Star, Smith, aber
Mich quält ein Problem. Welches? Smith verengt die Lider: Ich werde es lösen. Sie, Smith, werden mein Strumpfband lösen, wenn ich zufrieden bin.
Sie sieht ihn an. Er sieht Ihre Beine an. Ein Raubtier blickt aus seinen Augen. Wie ein wildes Frettchen haspelt Smith willenlos, was muß ich tun?
Die Gruberova lacht. Diese Königin der Nacht schleudert die Federboa auf den staubigen Schreibtisch und sagt ein Wort, nur eins: Reden.
Ich tus! brüllt Mr.Smith begeistert. Dann kommt ihm eine Frage, nein zwei. Aber was soll ich sagen? Und wem? - Sie sind so klug, Smith, lobt die Göttliche.
Smith lächelt narkotisiert. Sie erklärt. Er heißt Schmid. Mein Agent. Er möchte, dass ich nach Tokyo wechsle. Aber das wäre mein Ende. Reden Sie mit ihm.
Sagen Sie ihm, in Japan müsste ich schreien vor Wut. Meine Stimme wird leiden. Erpressen Sie ihn. Sagen Sie ihm, ich wechsle den Agenten.
Smith greift zum Hörer. Wählt. Tuut. Schmid. Smith. Nein, Schmid. Sagen Sie nicht nein, Sie wissen nicht, was ich ihnen vorschlagen will.
Ich will es auch gar nicht wissen.. Klack. Er hat eingehängt, sagt Smith. Da platzt die Tür auf, ein Mann schreit: Wer ist der Typ da? Ich mach ihn kalt!
Smith duckt sich, die Diva flüstert: Darf ich vorstellen, mein Mann, Herkules Schmitt. Smith: Angenehm, Smith. Der Mann: Schmitt! Du verarschst mich wohl?
Schmitt zieht den Colt, um seinen Nebenbuhler zu exekutieren, aber der wacht vorher auf, schwitzt. Die Gruberova singt im Radio. Smith seufzt. Finis.
Groschenromane für´s Handy: Mr. Smith und der Fabrikant
19.02.10 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Ein Kriminaldramolett in 10 SMS (< 160 Z.):
1) Smith sitzt. Raucht. Denkt. Nichts. Seit Tagen nichts Neues. Da. Klopfen. Herein. Die Frau tritt ein. Grazil, mondän, leicht schwingend auf Stilettos.
2) Smith strafft sich auf seinem Stuhl. Was kann ich für Sie tun? Sie: Wie sehen sie denn aus? Er: Nur eine Platzwunde. Sie: Gut. Sie mögen Kekse?
3) Nein, ich hasse Kekse, warum? Die Frau lächelt. Sie sagt: Mein Mann ist Keksfabrikant. Der Teig macht ihn fett und verklebt sein Gehirn. Mir ist schlecht,
4) so oft ich an ihn denke. Er ist hoch versichert. Es muss wie ein Unfall aussehen. Smith grübelt. Schweigt. Dann: Ein Absatz drückt hart auf seine Brust.
5) Smith spannt die Hose. Ich kann das nicht machen, denkt er. Er denkt, ich kann die nicht lassen. Da sitzt sie schon auf ihm. Mr. Smith lässt sich überzeugen.
6) Smith ordnet seine Kleider. Trinkt wacklig einen Wodka. Gut, noch einen. Nimmt die Smith&Wesson, sieht die Frau an und geht den Mann suchen.
7) Er fährt zur Keksfabrik. Er geht ins oberste Stockwerk. Er schleicht den Gang entlang. Die lederbeschlagene Tür. Smith reißt sie auf, die Waffe im Anschlag.
8) Scheiße, denkt Smith. So wird das kein Unfall. Aber da steckt schon das ganze Magazin in einem erkaltenden Keksfabrikanten.
9) Ich wusste, sie würden es vermasseln, aber das macht nichts: Die Frau hält ihm ein Glas hin. Er trinkt. Die Kugel durchschlägt das Glas, den Wodka, Smith.
10) Die Frau lässt ihre Pistole fallen. Notwehr. Ihr Lächeln erfriert. Sie geht zum Schreibtisch, nimmt den Hörer ab und ruft gelassen die Polizei. Finis.
1) Smith sitzt. Raucht. Denkt. Nichts. Seit Tagen nichts Neues. Da. Klopfen. Herein. Die Frau tritt ein. Grazil, mondän, leicht schwingend auf Stilettos.
2) Smith strafft sich auf seinem Stuhl. Was kann ich für Sie tun? Sie: Wie sehen sie denn aus? Er: Nur eine Platzwunde. Sie: Gut. Sie mögen Kekse?
3) Nein, ich hasse Kekse, warum? Die Frau lächelt. Sie sagt: Mein Mann ist Keksfabrikant. Der Teig macht ihn fett und verklebt sein Gehirn. Mir ist schlecht,
4) so oft ich an ihn denke. Er ist hoch versichert. Es muss wie ein Unfall aussehen. Smith grübelt. Schweigt. Dann: Ein Absatz drückt hart auf seine Brust.
5) Smith spannt die Hose. Ich kann das nicht machen, denkt er. Er denkt, ich kann die nicht lassen. Da sitzt sie schon auf ihm. Mr. Smith lässt sich überzeugen.
6) Smith ordnet seine Kleider. Trinkt wacklig einen Wodka. Gut, noch einen. Nimmt die Smith&Wesson, sieht die Frau an und geht den Mann suchen.
7) Er fährt zur Keksfabrik. Er geht ins oberste Stockwerk. Er schleicht den Gang entlang. Die lederbeschlagene Tür. Smith reißt sie auf, die Waffe im Anschlag.
8) Scheiße, denkt Smith. So wird das kein Unfall. Aber da steckt schon das ganze Magazin in einem erkaltenden Keksfabrikanten.
9) Ich wusste, sie würden es vermasseln, aber das macht nichts: Die Frau hält ihm ein Glas hin. Er trinkt. Die Kugel durchschlägt das Glas, den Wodka, Smith.
10) Die Frau lässt ihre Pistole fallen. Notwehr. Ihr Lächeln erfriert. Sie geht zum Schreibtisch, nimmt den Hörer ab und ruft gelassen die Polizei. Finis.
Groschenromane fürs Handy: Smith und das Geheimnis der Drachen.
17.02.10 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Ein Krimi in 12 SMS (< 160 Z.):
1) Die alte Tür. Das Schild Detektei Smith. Smith am Schreibtisch, schweigt, raucht, wartet: Ein Mann. Das Telefon klingelt. Ja? - Wieso ich? Wieviel? Ok
2) Es klopft. Smith ruft. Der Fremde tritt ein. Der Fremde tritt auf Smith ein, schlägt ihn nieder. Lucky Strike. Smith lässt seine fallen. Ohnmacht.
3) Smith wacht in einem Hangar auf. Fragt wo und was. Ein Fremder schlägt ihn nieder. Bevor er einknickt, sieht Smith sein Tattoo:
4) Ein Drache macht Maennchen. Smith wacht in einem Keller auf. Fragt sich, Drache: die Loge? Die Mafia? Die Frau am Telefon? Dann ein Schlag. Smith kennt das.
5) Detektiv Smith wacht in einem Auto auf, bittet um eine Zigarette und wird niedergeschlagen. Er träumt wirr von Drachen-Tattoos auf nackten Frauen.
6) Smith steht muehsam auf. Kopfweh, diesmal kein Fremder zu sehen. Zur Telefonzelle. Die Frau anrufen. Kennwort: K9. Was wird gespielt? Treffen? Wo? Gut
7) Im Cafe. Die Frau mit Sonnenbrille. Sie ist klein, aber scharf. Sie erklärt alles. Smith ascht schweigend in seinen Martini. Sie macht Drachen. Aus Gold.
8) Die Chinesen glauben, diese Drachen bringen Glueck. Für einen Drachen erschlagen sie ihre Grossmutter. Das wissen die Fremden. Smith zündet den Filter an.
9) Die Fremden wollen die Frau entführen. SIE MÜSSEN MIR HELFEN! Smith nickt. Geht klar. Der Kellner schlägt ihm auf den Kopf. Er nimmt beide mit.
10) Smith und die Frau in einem Keller. Sex mit gefesselten Händen? Smith zerbeißt ihre Fessel. Sie hält ihm den Mund zu. Smith kommt. Der Fremde kommt rein.
11) Smith ist groß in Form. Der Fremde schlägt, Smith kontert, schlägt, würgt, tritt. Der Fremde röchelt. Und so geht’s den anderen. Smith raucht.
12) Die Fremden geknebelt im Keller. Die Frau nimmt die Sonnenbrille ab. Geht zu Smith. Danke. Er: Wofür? Er steckt sich einen Drachen an. Finis.
1) Die alte Tür. Das Schild Detektei Smith. Smith am Schreibtisch, schweigt, raucht, wartet: Ein Mann. Das Telefon klingelt. Ja? - Wieso ich? Wieviel? Ok
2) Es klopft. Smith ruft. Der Fremde tritt ein. Der Fremde tritt auf Smith ein, schlägt ihn nieder. Lucky Strike. Smith lässt seine fallen. Ohnmacht.
3) Smith wacht in einem Hangar auf. Fragt wo und was. Ein Fremder schlägt ihn nieder. Bevor er einknickt, sieht Smith sein Tattoo:
4) Ein Drache macht Maennchen. Smith wacht in einem Keller auf. Fragt sich, Drache: die Loge? Die Mafia? Die Frau am Telefon? Dann ein Schlag. Smith kennt das.
5) Detektiv Smith wacht in einem Auto auf, bittet um eine Zigarette und wird niedergeschlagen. Er träumt wirr von Drachen-Tattoos auf nackten Frauen.
6) Smith steht muehsam auf. Kopfweh, diesmal kein Fremder zu sehen. Zur Telefonzelle. Die Frau anrufen. Kennwort: K9. Was wird gespielt? Treffen? Wo? Gut
7) Im Cafe. Die Frau mit Sonnenbrille. Sie ist klein, aber scharf. Sie erklärt alles. Smith ascht schweigend in seinen Martini. Sie macht Drachen. Aus Gold.
8) Die Chinesen glauben, diese Drachen bringen Glueck. Für einen Drachen erschlagen sie ihre Grossmutter. Das wissen die Fremden. Smith zündet den Filter an.
9) Die Fremden wollen die Frau entführen. SIE MÜSSEN MIR HELFEN! Smith nickt. Geht klar. Der Kellner schlägt ihm auf den Kopf. Er nimmt beide mit.
10) Smith und die Frau in einem Keller. Sex mit gefesselten Händen? Smith zerbeißt ihre Fessel. Sie hält ihm den Mund zu. Smith kommt. Der Fremde kommt rein.
11) Smith ist groß in Form. Der Fremde schlägt, Smith kontert, schlägt, würgt, tritt. Der Fremde röchelt. Und so geht’s den anderen. Smith raucht.
12) Die Fremden geknebelt im Keller. Die Frau nimmt die Sonnenbrille ab. Geht zu Smith. Danke. Er: Wofür? Er steckt sich einen Drachen an. Finis.
Drei gute Antworten von drei guten Schauspielern
11.02.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
"Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten."
11.01.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Und wenn er nur diesen einen Satz gesagt hätte, der
Michail Gorbatschow, dann wüsste man schon, von wem
er gekauft worden war, ehe er die Bürger der
Sowjetunion und der Anrainerstaaten im Warschauer
Pakt auf eine lange hässliche Reise in die Armut
schickte. Er soll sich schämen bis ans Ende seiner
Tage. Ich bin kein Unmensch wie er. Strafverkürzend
möchte ich ihm ein rasches wünschen.
Massimo Tartaglia ...
14.12.09 – warnt vor:Nachrichten
...hat Berlusconi einen Mailänder Miniaturdom ins
Gesicht geschmissen:
http://www.sueddeutsche.de/politik/206/497510/text/
Grazias, Massimo. Sie sind Katholik? Dann haben Sie ja jetzt Ihrem Herrgott gezeigt, was er mit dem echten Dom tun könnte, wenn er ein Herz hätte für Italien.
http://www.sueddeutsche.de/politik/206/497510/text/
Grazias, Massimo. Sie sind Katholik? Dann haben Sie ja jetzt Ihrem Herrgott gezeigt, was er mit dem echten Dom tun könnte, wenn er ein Herz hätte für Italien.
Lambsdorff †
07.12.09 – warnt vor:Nachrichten
| Menschen zu
meidende
Über Tote soll man nichts Schlechtes sagen. Aber
vielleicht die Wahrheit? „Krücke“, wie der Lambsdorff
in einem Cartoon der Titanic früher hieß, hat in der
Flick-Affäre echte Freundschaft bewiesen und den
Rüstungsmilliardär durch sein geschwächtes
Erinnerungsvermögen geschützt. Von Meineid war die
Rede und wegen Steuerhinterziehung wurde er
schließlich auch verurteilt. Aber zu was sonst ist
ein FDP-Politiker da? Nur, was steht dann in der
Zeitung? „Otto Graf Lambsdorff - Verfechter
preußischer Tugend“ (SZ) Das haben die Preussen nicht
verdient.
Wenn morgen der Kohl stirbt, heisst es wahrscheinlich auch, „der Kanzler der Einheit – ein Mann, ein Wort“. Auch Kohl hielt sein Wort ja bekanntlich dadurch, dass er keins über seine Lippen kommen ließ. Heimliche Parteispender verrät man nicht. Die industrielle „Pflege der politischen Landschaft“ (Brauchitsch, Flick) wäre sonst in Gefahr.
Wenn wenigstens was Besseres nachkommen würde. Aber der Westerwelle und die anderen Neuen bekommen ja jetzt erst richtig Zugang zu den Fleischtöpfen Ägyptens. Und sie werden es sich schmecken lassen. Jetzt, wo sie wissen, dass das den Nachruhm eher fördert als behindert. Lambsdorffs preussische Tugend, was für ein schleimiger Schwachsinn.
Wenn morgen der Kohl stirbt, heisst es wahrscheinlich auch, „der Kanzler der Einheit – ein Mann, ein Wort“. Auch Kohl hielt sein Wort ja bekanntlich dadurch, dass er keins über seine Lippen kommen ließ. Heimliche Parteispender verrät man nicht. Die industrielle „Pflege der politischen Landschaft“ (Brauchitsch, Flick) wäre sonst in Gefahr.
Wenn wenigstens was Besseres nachkommen würde. Aber der Westerwelle und die anderen Neuen bekommen ja jetzt erst richtig Zugang zu den Fleischtöpfen Ägyptens. Und sie werden es sich schmecken lassen. Jetzt, wo sie wissen, dass das den Nachruhm eher fördert als behindert. Lambsdorffs preussische Tugend, was für ein schleimiger Schwachsinn.
Was der Doc am liebsten hört: John McCormack
12.11.09 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Heute warne ich Sie einmal vor schlechtem Gesang.
Warum sollten Sie sich Andrea Bocelli oder Jose
Carreras anhören, wenn ein John McCormack es bereits
1920 besser konnte? Ich kann Ihnen das beweisen.
Mozarts Il mio tesoro von McCormack ist die Referenzarie seit etwa hundert Jahren und wird es wohl auch die nächsten hundert bleiben:
Berührt Sie das? Dann hören Sie sich bitte noch "Oh sleep why dost thou leave me" an. Achten Sie einmal darauf, wie McCormack von 1:48 bis 2:09 eine einunddreissigsekündige Phrase in einem Zug singt. Kennen Sie einen lebenden Sänger, der diese Atemtechnik hat? Natürlich nicht. Und los:
Mozarts Il mio tesoro von McCormack ist die Referenzarie seit etwa hundert Jahren und wird es wohl auch die nächsten hundert bleiben:
Berührt Sie das? Dann hören Sie sich bitte noch "Oh sleep why dost thou leave me" an. Achten Sie einmal darauf, wie McCormack von 1:48 bis 2:09 eine einunddreissigsekündige Phrase in einem Zug singt. Kennen Sie einen lebenden Sänger, der diese Atemtechnik hat? Natürlich nicht. Und los:
Opel
06.11.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Gefahren
in Flora und Fauna
Um die Blechkisten sollen andere weinen. Ein
Bekannter stieg einmal aus einem Opel, schüttelte
sich leicht und sprach: In dem Auto wachsen einem ja
Hosenträger. Soviel dazu. Jetzt zu Irmgard von Opel.
Wenn Menschen viel Geld haben, können Sie sich
beruflich genau mit dem beschäftigen, mit dem sie
sich sowieso beschäftigen. Irmi Opel war eine
zeitlang die beste Reiterin der Disziplinen Springen
und Military. Als Unternehmerin setzte sie auf:
Vollblutpferdezucht, Weingut mit Sektvertrieb,
Schweinezucht, Geschirre aus Gummi, Herstellung von
Flaschenkapseln, Chio Chips. Die Tage und Nächte auf
dem Hofgut Westerhaus kann man sich damit mühelos
ausmalen. Muss lustig gewesen sein. Wäre ich reich,
hätte ich vielleicht einen kleinen Verlag, eine
Landbrauerei und eine Bergschule. Ich fang schonmal
an zu sparen. Obwohl: Sind das nicht genau drei
Unternehmen, mit denen man sicher nicht reich bleibt?
So wird man Milliardär
07.07.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Piëch am 22.10.2008
03.04.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Nachrichten
Defäkierende Waffen
30.07.08 – warnt vor:Gefahren
in Flora und Fauna | Menschen zu
meidende
Docs Doubletten
22.07.08 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Mastermind Gülen
02.07.08 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Nachrichten
Stöckchen heisst das wohl bei Bloggern
10.06.08 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben | Abgründe
des Bergsteigens
Schäuble lädt ein
30.05.08 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Nachrichten
Süddeutsche Zeitung
18.03.08 – warnt vor:Nachrichten
| Menschen zu
meidende
SZ am
18.03.2008: „Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
glaubt nicht mehr an die Selbstheilungskraft der
Finanzmärkte. Die Versorgung mit Liquidität reiche
als Maßnahme nicht aus, sagte Ackermann. Die
Regierungen müssten Einfluss nehmen auf die Märkte.
Der Chef der größten deutschen Bank rief Regierungen
und Zentralbanken zu "mutigen Schritten" gegen die
Finanzmarktkrise auf.“
(http://www.sueddeutsche.de/,tt3m2/finanzen/artikel/492/164031/)
Ich glaube auch nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte und schlage deshalb die folgenden mutigen Schritte vor:
Schritt 1: Merkel ruft bei Ackermann an, und erkundigt sich, wo die Finanzmarktkrise wohnt.
Schritt 2: Die Finanzmarktkrise wird von der Regierung und der Zentralbank aufgefordert, das Land zu verlassen.
Schritt 3: Die Finanzmarktkrise wird via BILD-Kampagne umbenannt in „die schwere Zeit der Deutschen, die wir gemeinsam meistern werden“.
Schritt 4: Renten kürzen, Hartz 5, Agenda 2030. Die fortschreitende Enteignung der Bevölkerung verschafft der Regierung die Möglichkeit, den Finanzinstituten etwas auszuhelfen und den Märkten ein paar Ladenhüter abzunehmen, vielleicht aus dem Segment Hochgeschwindigkeitszüge?
Schritt 5: Puh. Das ist ja nochmal gut gegangen. Der Sockelarbeitslose stöhnt zwar ohne Zahnersatz, hat aber noch etwas Kleidung an. Probleme gibt es nur auf den Cayman Islands: Dort kriegen Sie nämlich nicht so viel Champagner in sich rein, wie sie möchten, um den erneuten Sieg über die Menschheit zu feiern und müssen kotzen vor Glück.
(http://www.sueddeutsche.de/,tt3m2/finanzen/artikel/492/164031/)
Ich glaube auch nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte und schlage deshalb die folgenden mutigen Schritte vor:
Schritt 1: Merkel ruft bei Ackermann an, und erkundigt sich, wo die Finanzmarktkrise wohnt.
Schritt 2: Die Finanzmarktkrise wird von der Regierung und der Zentralbank aufgefordert, das Land zu verlassen.
Schritt 3: Die Finanzmarktkrise wird via BILD-Kampagne umbenannt in „die schwere Zeit der Deutschen, die wir gemeinsam meistern werden“.
Schritt 4: Renten kürzen, Hartz 5, Agenda 2030. Die fortschreitende Enteignung der Bevölkerung verschafft der Regierung die Möglichkeit, den Finanzinstituten etwas auszuhelfen und den Märkten ein paar Ladenhüter abzunehmen, vielleicht aus dem Segment Hochgeschwindigkeitszüge?
Schritt 5: Puh. Das ist ja nochmal gut gegangen. Der Sockelarbeitslose stöhnt zwar ohne Zahnersatz, hat aber noch etwas Kleidung an. Probleme gibt es nur auf den Cayman Islands: Dort kriegen Sie nämlich nicht so viel Champagner in sich rein, wie sie möchten, um den erneuten Sieg über die Menschheit zu feiern und müssen kotzen vor Glück.
Ausstellungen
22.02.08 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Nachrichten
Verehrte
Leser und Freunde der Kunst: Meiden Sie die
Ausstellung von Lothar Götter am 7. März, 19 Uhr in
seinem Atelier in der Westendstraße 76a Rgb.; gehen
Sie nicht zur Ausstellung eines Malers, der ein Pferd
so malen kann, dass sich ein Kenner der modernen
Kunst gelangweilt abwendet (wenn er es wenigstens
falsch herum aufhängen würde), Doktor Vogl aber
bescheiden näher tritt und sich beim Maler bedankt
für dieses besonders anrührende, interessante und
schöne Pferd, das nun die Welt bereichert. Sind die
Gemälde besonders gelungen, gebe ich sogar meinen
Senf schriftlich dazu. Das ist der zweite Grund,
warum Sie da nicht hingehen sollten, Sie müssten das
dann lesen.
Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.

Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.

Eigentum verpflichtet
18.12.07 – warnt vor:Menschen zu
meidende | Nachrichten
Heute warne
ich Sie vor verwirrten Journalisten. Am 13.12.07
schrieb Thorsten Denkler aus Berlin in der
Süddeutschen Zeitung (URL:
/wirtschaft/artikel/421/148071/) die Worte: "Eigentum
verpflichtet. Ein guter Satz - von der Wirklichkeit
überholt.“
Warum? Darum:
„Das Grundgesetz stammt noch aus einer Zeit, als der Unternehmer in der Regel alleiniger Besitzer seiner Produktionsstätten war… Die Botschaft lautete im Zweifel: Gewinne lieber ins Unternehmen stecken, als in die eigene Tasche wirtschaften… Diese Zeiten sind vorbei: Heute bestimmen börsennotierte Aktienunternehmen das Wirtschaftsgeschehen. Den Besitzer als Person gibt es nicht mehr.“
Herr Journalist Denkler in Berlin, ich will mich nicht mit Argumenten aufhalten, die Sie gewiss nicht verstehen wollen und die mir so sehr einleuchten, dass es mich fast schon wieder langweilen müsste, sie Ihnen her zu buchstabieren. Aber ich helfe Ihnen auf kürzerem Wege weiter: Sie finden unten eine Liste von Namen, die sie zur Klärung des von Ihnen behaupteten Sachverhalts bitte – Journalisten können sowas – anrufen. Stellen Sie den Damen und Herren dann drei investigative Fragen:
1) Gibt es Sie als Person noch?
2) Wenn ja, würden Sie auch bejahen, dass sie das Wirtschaftsgeschehen mit bestimmen?
3) Dient das möglicherweise dem Ziel, dabei erwirtschaftete Gewinne in Ihrer Tasche anzusammeln?
Das sind Ihre Informanten (ich nenne nur deutsche, damit Sie nicht zu lange telefonieren müssen. Die Ziffer hinter dem Namen gibt das von Forbes geschätzte Vermögen in Milliarden US$ an):
Karl Albrecht 20,0 Aldi Süd
Theo Albrecht 17,5 Aldi Nord
Michael Otto & Familie 13,3 Otto-Versand
Adolf Merckle 12,8 Ratiopharm
Susanne Klatten 9,6 BMW, Altana
Reinhold Würth 9,0 Würth-Gruppe
Maria-Elisabeth Schaeffler u. Sohn Georg F. W. Schaeffler 8,7 Schaeffler KG
August von Finck junior 8,4 Investition
Stefan Quandt 7,6 BMW
Johanna Quandt 6,7 BMW
Curt Engelhorn 6,4 Boehringer Mannheim
Hasso Plattner 6,0 SAP
Erivan Haub & Familie 6,0 Tengelmann-Gruppe
Klaus-Michael Kühne 5,9 Kühne + Nagel
Karl-Heinz Kipp 5,7 Textilhandel Massa-Kipp
Madeleine Schickedanz 5,5 Arcandor
Otto Beisheim 4,5 Metro
Hubert Burda 4,3 Hubert Burda Media
Reiner & Michael Schmidt-Ruthenbeck 4,3 Metro
Wolfgang Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Michael Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Andreas Strüngmann 4,0 Hexal
Thomas Strüngmann 4,0 Hexal
Anton Schlecker 3,8 Schlecker
Reinhard Mohn & Familie 3,5 Bertelsmann
Friede Springer 3,2 Axel Springer AG
Stefan Schörghuber 3,0 Schörghuber Unternehmensgruppe
Otto Happel 3,0 GEA Group
Klaus Tschira 3,0 SAP
Axel Oberwelland 2,6 August Storck KG
Hugo Mann & Familie 2,6 Wertkauf
Heinz Bauer 2,6 Bauer Verlagsgruppe
Heinz-Horst Deichmann 2,6 Deichmann Schuhe
Joachim Herz 2,5 Tchibo Holding AG
Hermann Schnabel 2,4 Helm AG
Günter Herz 2,3 Tchibo Holding AG
Daniela Herz 2,2 Tchibo Holding AG
Eugen Viehof & Familie 2,1 Allkauf-Gruppe
Albert Prinz von Thurn und Taxis 2,0 Thurn und Taxis
Andreas von Bechtolsheim 1,9 Sun Microsystems
Sylvia Ströher 1,9 Wella
Hans-Werner Hector 1,9 SAP
Ingeburg Herz 1,8 Tchibo Holding AG
Rolf Gerling 1,7 Gerling
Dieter Schnabel 1,6 Helm AG
Martin Viessmann 1,5 Viessmann
Paul Riegel 1,5 Haribo
Hans Riegel 1,5 Haribo
Peter Unger 1,3 Auto Teile Unger
Anneliese Brost 1,3 WAZ-Mediengruppe
Dietmar Hopp 1,2 SAP
Georg-Dieter von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Stefan von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Monika Schoeller 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Friedhelm Loh 1,0 Friedhelm Loh Group
Warum? Darum:
„Das Grundgesetz stammt noch aus einer Zeit, als der Unternehmer in der Regel alleiniger Besitzer seiner Produktionsstätten war… Die Botschaft lautete im Zweifel: Gewinne lieber ins Unternehmen stecken, als in die eigene Tasche wirtschaften… Diese Zeiten sind vorbei: Heute bestimmen börsennotierte Aktienunternehmen das Wirtschaftsgeschehen. Den Besitzer als Person gibt es nicht mehr.“
Herr Journalist Denkler in Berlin, ich will mich nicht mit Argumenten aufhalten, die Sie gewiss nicht verstehen wollen und die mir so sehr einleuchten, dass es mich fast schon wieder langweilen müsste, sie Ihnen her zu buchstabieren. Aber ich helfe Ihnen auf kürzerem Wege weiter: Sie finden unten eine Liste von Namen, die sie zur Klärung des von Ihnen behaupteten Sachverhalts bitte – Journalisten können sowas – anrufen. Stellen Sie den Damen und Herren dann drei investigative Fragen:
1) Gibt es Sie als Person noch?
2) Wenn ja, würden Sie auch bejahen, dass sie das Wirtschaftsgeschehen mit bestimmen?
3) Dient das möglicherweise dem Ziel, dabei erwirtschaftete Gewinne in Ihrer Tasche anzusammeln?
Das sind Ihre Informanten (ich nenne nur deutsche, damit Sie nicht zu lange telefonieren müssen. Die Ziffer hinter dem Namen gibt das von Forbes geschätzte Vermögen in Milliarden US$ an):
Karl Albrecht 20,0 Aldi Süd
Theo Albrecht 17,5 Aldi Nord
Michael Otto & Familie 13,3 Otto-Versand
Adolf Merckle 12,8 Ratiopharm
Susanne Klatten 9,6 BMW, Altana
Reinhold Würth 9,0 Würth-Gruppe
Maria-Elisabeth Schaeffler u. Sohn Georg F. W. Schaeffler 8,7 Schaeffler KG
August von Finck junior 8,4 Investition
Stefan Quandt 7,6 BMW
Johanna Quandt 6,7 BMW
Curt Engelhorn 6,4 Boehringer Mannheim
Hasso Plattner 6,0 SAP
Erivan Haub & Familie 6,0 Tengelmann-Gruppe
Klaus-Michael Kühne 5,9 Kühne + Nagel
Karl-Heinz Kipp 5,7 Textilhandel Massa-Kipp
Madeleine Schickedanz 5,5 Arcandor
Otto Beisheim 4,5 Metro
Hubert Burda 4,3 Hubert Burda Media
Reiner & Michael Schmidt-Ruthenbeck 4,3 Metro
Wolfgang Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Michael Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Andreas Strüngmann 4,0 Hexal
Thomas Strüngmann 4,0 Hexal
Anton Schlecker 3,8 Schlecker
Reinhard Mohn & Familie 3,5 Bertelsmann
Friede Springer 3,2 Axel Springer AG
Stefan Schörghuber 3,0 Schörghuber Unternehmensgruppe
Otto Happel 3,0 GEA Group
Klaus Tschira 3,0 SAP
Axel Oberwelland 2,6 August Storck KG
Hugo Mann & Familie 2,6 Wertkauf
Heinz Bauer 2,6 Bauer Verlagsgruppe
Heinz-Horst Deichmann 2,6 Deichmann Schuhe
Joachim Herz 2,5 Tchibo Holding AG
Hermann Schnabel 2,4 Helm AG
Günter Herz 2,3 Tchibo Holding AG
Daniela Herz 2,2 Tchibo Holding AG
Eugen Viehof & Familie 2,1 Allkauf-Gruppe
Albert Prinz von Thurn und Taxis 2,0 Thurn und Taxis
Andreas von Bechtolsheim 1,9 Sun Microsystems
Sylvia Ströher 1,9 Wella
Hans-Werner Hector 1,9 SAP
Ingeburg Herz 1,8 Tchibo Holding AG
Rolf Gerling 1,7 Gerling
Dieter Schnabel 1,6 Helm AG
Martin Viessmann 1,5 Viessmann
Paul Riegel 1,5 Haribo
Hans Riegel 1,5 Haribo
Peter Unger 1,3 Auto Teile Unger
Anneliese Brost 1,3 WAZ-Mediengruppe
Dietmar Hopp 1,2 SAP
Georg-Dieter von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Stefan von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Monika Schoeller 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Friedhelm Loh 1,0 Friedhelm Loh Group
Bergarchitektur
22.10.07 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben | Abgründe
des Bergsteigens
Dieser
Scheich aus Abu Dhabi, namens Vibramil Bin-Andreas,
ist der einzige mir bekannte Bergarchitekt. Ein
Visionär unter den Baukünstlern, der seine kolossalen
Werke grundsätzlich selbst erstbesteigt.

Man muss ihn einmal mit eigenen Augen bei der Arbeit gesehen haben. Fieberhaft, als gäbe es kein Morgen, entwirft er am Zeichentisch mit donnerndem Lachen und wild wirbelnden Gesten neue Bergrücken, Latschengürtel, Kämme, Grate, Abdachungen, Rinnen, Runsen, Schrofenbänder, Spalten, Risse, Platten, Ferner, Felsen, Bohrhaken nicht zu vergessen und Gipfelkreuze, ausschließlich zu seinem persönlichen Vergnügen. Ganze Heervölker von Bausklaven und Jahresproduktionen an Baggern, Kränen und Lastwagen schleppen, wuchten und betonieren die titanischen Entwürfe in die überraschte Landschaft unserer bis vor kurzem noch sehr bescheidenen Alpen. Danach widmet sich der "Godfather of Mountainbuilding" der Flora und Fauna, gestaltet so manisch wie liebevoll neue großzügigere Murmeltiermodelle, schrofensichere Kühe und Bergdohlen mit kleinen Schnapsfässchen um den Hals, für Verunglückte an schwer zugänglichen Stellen. Gefällt ihm sein Werk, tupft er hier und da ein paar letzte quietschbunte Enziane in den Fels und tritt etwas zurück.
Ist ein neuer Gebirgszug fertig geworden, prüft der steinreiche Bergphantast die Winkel, vermisst die Grate und murmelt, „steiler könntens sein, höher auch, was solls“, nur wenig später ist der agile Wüstensohn am Gipfel, felsgrau in feinsten Ozelot gekleidet, stolz und für einen kurzen Augenblick zufrieden.

Ein Foto – schon hat er am Horizont eine noch unbebergte Ebene ausgemacht und hastet wieder seinem Schreibtisch zu, den Kopf voller neuer Entwürfe, „aber diesmal auf Westalpenniveau“ wie er mit irre flackendem Blick verrät.
Zur Zeit befindet sich Vibramil Bin-Andreas auf Urlaubsreise in Nepal, wo ihn handverlesene Spitzen-Sherpas auf einer vergoldeten Ottomane die Pässe hinauftragen. Hier inspiriert sich der pfiffige Gebirgsbaumeister in seidenen Kissenbergen locker ausgestreckt zu neuen Ideen, schielt auf seiner Prunkliege mit halb geöffneten Augen zum Annapurna hinüber und flüstert, „hübsch, sehr hübsch, den lass ich gleich abtragen, und zieh ihn in Murnau wieder hoch, aber höher, steiler und vielleicht noch einmal in Istrien bei meinem kleinen Lustschloß, wer weiß; na, jetzt schau ich mir doch erst noch den Everest an.“

Man muss ihn einmal mit eigenen Augen bei der Arbeit gesehen haben. Fieberhaft, als gäbe es kein Morgen, entwirft er am Zeichentisch mit donnerndem Lachen und wild wirbelnden Gesten neue Bergrücken, Latschengürtel, Kämme, Grate, Abdachungen, Rinnen, Runsen, Schrofenbänder, Spalten, Risse, Platten, Ferner, Felsen, Bohrhaken nicht zu vergessen und Gipfelkreuze, ausschließlich zu seinem persönlichen Vergnügen. Ganze Heervölker von Bausklaven und Jahresproduktionen an Baggern, Kränen und Lastwagen schleppen, wuchten und betonieren die titanischen Entwürfe in die überraschte Landschaft unserer bis vor kurzem noch sehr bescheidenen Alpen. Danach widmet sich der "Godfather of Mountainbuilding" der Flora und Fauna, gestaltet so manisch wie liebevoll neue großzügigere Murmeltiermodelle, schrofensichere Kühe und Bergdohlen mit kleinen Schnapsfässchen um den Hals, für Verunglückte an schwer zugänglichen Stellen. Gefällt ihm sein Werk, tupft er hier und da ein paar letzte quietschbunte Enziane in den Fels und tritt etwas zurück.
Ist ein neuer Gebirgszug fertig geworden, prüft der steinreiche Bergphantast die Winkel, vermisst die Grate und murmelt, „steiler könntens sein, höher auch, was solls“, nur wenig später ist der agile Wüstensohn am Gipfel, felsgrau in feinsten Ozelot gekleidet, stolz und für einen kurzen Augenblick zufrieden.

Ein Foto – schon hat er am Horizont eine noch unbebergte Ebene ausgemacht und hastet wieder seinem Schreibtisch zu, den Kopf voller neuer Entwürfe, „aber diesmal auf Westalpenniveau“ wie er mit irre flackendem Blick verrät.
Zur Zeit befindet sich Vibramil Bin-Andreas auf Urlaubsreise in Nepal, wo ihn handverlesene Spitzen-Sherpas auf einer vergoldeten Ottomane die Pässe hinauftragen. Hier inspiriert sich der pfiffige Gebirgsbaumeister in seidenen Kissenbergen locker ausgestreckt zu neuen Ideen, schielt auf seiner Prunkliege mit halb geöffneten Augen zum Annapurna hinüber und flüstert, „hübsch, sehr hübsch, den lass ich gleich abtragen, und zieh ihn in Murnau wieder hoch, aber höher, steiler und vielleicht noch einmal in Istrien bei meinem kleinen Lustschloß, wer weiß; na, jetzt schau ich mir doch erst noch den Everest an.“
Dumme Tiere
10.10.07 – warnt vor:Gefahren
in Flora und Fauna
Wenn es groß
auf dünnen Beinen steht und sich von früh bis spät
sehr fürchtet, Halme kaut und losrennt, weil halt
alle rennen, stehen bleibt, wer weiß warum, und sich
beim äpfeln arg befleckt, ist das ein
Pferd.
Pferde achten wenig auf ihre Umgebung und noch
weniger auf sich selbst. Kreuzt man ihre Vorderfüße
in einer unnatürlichen Stellung, so wird sie so lange
beibehalten, bis der Körper das Gleichgewicht
verliert.
Minister Jung ist mit dem Virus Schäuble infiziert und muss sofort aus dem Amt entfernt werden
27.09.07 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Wenn ein
Minister sich ohnmächtig fühlt, widerspricht sein
Gemütszustand seinem Amt in der Staatsmacht. Das
möchte er dann ändern. Verständlich. Ohnmächtige
Macht ist natürlich kaum ihren Namen wert.
Verteidigungsminister Jung fühlt sich ohnmächtig der
Terrorgefahr ausgeliefert und empfindet seine Qualen
sicher doppelt, weil das Gewaltpotential sein Amt als
Verteidigungsminister vollständig definiert. Gegen
die Terrorgefahr wurde aber noch kein passender Krieg
erfunden. Was tun, um die Ohnmacht abzubauen? Ginge
es um Liebe, könnte ich ihm gelassen eine der
Spammails weiterleiten, die medikamentöse Hilfe
anbieten. Es geht aber um Gewalt und da hat
Nichtmehrganzso-Jung sich zur Selbsthilfe an ein sehr
altes deutsches Rezept erinnert.
Jung bemerkte nämlich, dass er sich nicht mehr so ohnmächtig fühlen müsste, könnte er bei drohender Gefahr den „finalen Rettungstotschlag“ (Bundeswehrverbandschef Bernhard Gertz) wann immer und an wem immer er es möchte, also nicht nur an Terroristen sondern auch an Mitbürgern, verüben. Was wäre das für ein Triumph. Eine schwüle Brise gesetzloser Allmacht lässt das ministeriale Selbstbewusstsein lustvoll anschwellen. So hat sich ungestraft zuletzt die SA ausleben dürfen. Und was für ein bemerkenswert kranker Gedanke obendrein: Wenn die Terroristen schon nicht allesamt und überall totzuschlagen sind, dann könnte man, wo sich einer enttarnt, wenigstens den lynchen, auch wenn dabei einige unverdächtige Mitbürger sterben müssen. Jung wäre erleichtert. Für ihn kommt vermutlich „Leiche“ von erleichtern.
Der Jungsche Vorschlag ist allerdings noch nicht ganz da angekommen, wo Schäubles offensichtlich gänzlich zum Teufel gegangenes Denkorgan sich längst hinphantasiert hat: Zum prophylaktischen Rettungstotschlag an jedem, der sich den Schäuble und Jung in Deutschland oder sonstwo verdächtig macht.
Man sollte die Burschen in einen Staatsbürgerkundekursus schicken, damit sie lernen, dass die Verbrechensbekämpfung in einer Demokratie nicht dem Militär sondern der Polizei obliegt, dass ein des Terrorismus Verdächtiger kein Verurteilter ist, warum zu einem Urteil ein Prozess gehört und weshalb ein Urteil in keinem Fall die Todesstrafe sein kann.
Jung bemerkte nämlich, dass er sich nicht mehr so ohnmächtig fühlen müsste, könnte er bei drohender Gefahr den „finalen Rettungstotschlag“ (Bundeswehrverbandschef Bernhard Gertz) wann immer und an wem immer er es möchte, also nicht nur an Terroristen sondern auch an Mitbürgern, verüben. Was wäre das für ein Triumph. Eine schwüle Brise gesetzloser Allmacht lässt das ministeriale Selbstbewusstsein lustvoll anschwellen. So hat sich ungestraft zuletzt die SA ausleben dürfen. Und was für ein bemerkenswert kranker Gedanke obendrein: Wenn die Terroristen schon nicht allesamt und überall totzuschlagen sind, dann könnte man, wo sich einer enttarnt, wenigstens den lynchen, auch wenn dabei einige unverdächtige Mitbürger sterben müssen. Jung wäre erleichtert. Für ihn kommt vermutlich „Leiche“ von erleichtern.
Der Jungsche Vorschlag ist allerdings noch nicht ganz da angekommen, wo Schäubles offensichtlich gänzlich zum Teufel gegangenes Denkorgan sich längst hinphantasiert hat: Zum prophylaktischen Rettungstotschlag an jedem, der sich den Schäuble und Jung in Deutschland oder sonstwo verdächtig macht.
Man sollte die Burschen in einen Staatsbürgerkundekursus schicken, damit sie lernen, dass die Verbrechensbekämpfung in einer Demokratie nicht dem Militär sondern der Polizei obliegt, dass ein des Terrorismus Verdächtiger kein Verurteilter ist, warum zu einem Urteil ein Prozess gehört und weshalb ein Urteil in keinem Fall die Todesstrafe sein kann.
Schäuble
08.09.07 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Bitte meiden
Sie Wolfgang Schäuble.
Eine fachliche Auskunft von einem, der es wissen muss: Warnen kann jeder. Aber es gibt gute und schlechte Sicherheitsexperten. Gute Sicherheitsexperten warnen unverbindlich vor drohenden Gefahren, Irrtümern und Personen. Schlechte Sicherheitsexperten denken den ganzen Tag darüber nach, wer alles die Welt verlassen müsste, damit sie sich endlich sicher fühlen und wollen das dann in Gesetzestexten festschreiben. Hören sie nicht auf diese todesverliebten Angstnarren. Hören Sie auf Doc Vogls ermutigende und wohldurchdachte Hinweise.
So warnen Sie Schäuble fernmündlich:
- Schäuble.
- Doktor Vogl.
- Wer?
- Doktor Vogl, aus München.
- Sind Sie der aus der Reha-Klinik?
- Nein, vor Reha-Kliniken muss ich warnen. Sie warnen ja auch gern. Deshalb wollte ich Sie etwas fragen.
- Ich habe nicht viel Zeit.
- Ich mache es kurz: 100 Menschen im gekidnappten Flieger, 120 im angeflogenen Bürohaus - abschiessen?
- Bitte? Was meinen Sie?
- 120 Menschen werden durch ein mit 100 Menschen besetztes Flugzeug bedroht. So ein 9/11-Ding eben. Holen Sie den Flieger runter? Sicherheitshalber, mein ich.
- Das kommt auf den Einzelfall an.
- Das ist ein Einzelfall.
- Man müsste genau abwägen, ob hier die Verhältnismäßigkeit
- Aber Sie retten doch mehr als sie in den Tod schicken, ein verhältnismäßig guter Deal?
- Das kann man nicht so pauschal
- Ich helfe ihnen: Wir nummerieren einfach die Bevölkerung durch. Alle. Die bekommen so kleine Chips, wie die Jeans jetzt bei Karstadt. Da steht ihre persönliche Wertziffer drauf. Also Männer 5, Frauen vielleicht 4, so wie ich sie kenne, Bundesminister 50, Al Kaida-Verdächtige 0. Wenn dann ein – wir brauchen ein emotional neutrales Fachwort – sagen wir: Bedrohungscluster auf einen Bedrohtencluster trifft, genügt eine einfache Subtraktions-Rechnung und die Entscheidung ist da: Ergebnis über Null: abschiessen. Unter Null: Auslandseinsatz der Bundeswehr für Vergeltung einleiten.
- Hm.
- Hm ja oder hm nein?
- Ihr Gespräch ist vielleicht nicht ganz ernst gemeint, aber Ich werde darüber nachdenken.
- Tun sie das lieber nicht.
Eine fachliche Auskunft von einem, der es wissen muss: Warnen kann jeder. Aber es gibt gute und schlechte Sicherheitsexperten. Gute Sicherheitsexperten warnen unverbindlich vor drohenden Gefahren, Irrtümern und Personen. Schlechte Sicherheitsexperten denken den ganzen Tag darüber nach, wer alles die Welt verlassen müsste, damit sie sich endlich sicher fühlen und wollen das dann in Gesetzestexten festschreiben. Hören sie nicht auf diese todesverliebten Angstnarren. Hören Sie auf Doc Vogls ermutigende und wohldurchdachte Hinweise.
So warnen Sie Schäuble fernmündlich:
- Schäuble.
- Doktor Vogl.
- Wer?
- Doktor Vogl, aus München.
- Sind Sie der aus der Reha-Klinik?
- Nein, vor Reha-Kliniken muss ich warnen. Sie warnen ja auch gern. Deshalb wollte ich Sie etwas fragen.
- Ich habe nicht viel Zeit.
- Ich mache es kurz: 100 Menschen im gekidnappten Flieger, 120 im angeflogenen Bürohaus - abschiessen?
- Bitte? Was meinen Sie?
- 120 Menschen werden durch ein mit 100 Menschen besetztes Flugzeug bedroht. So ein 9/11-Ding eben. Holen Sie den Flieger runter? Sicherheitshalber, mein ich.
- Das kommt auf den Einzelfall an.
- Das ist ein Einzelfall.
- Man müsste genau abwägen, ob hier die Verhältnismäßigkeit
- Aber Sie retten doch mehr als sie in den Tod schicken, ein verhältnismäßig guter Deal?
- Das kann man nicht so pauschal
- Ich helfe ihnen: Wir nummerieren einfach die Bevölkerung durch. Alle. Die bekommen so kleine Chips, wie die Jeans jetzt bei Karstadt. Da steht ihre persönliche Wertziffer drauf. Also Männer 5, Frauen vielleicht 4, so wie ich sie kenne, Bundesminister 50, Al Kaida-Verdächtige 0. Wenn dann ein – wir brauchen ein emotional neutrales Fachwort – sagen wir: Bedrohungscluster auf einen Bedrohtencluster trifft, genügt eine einfache Subtraktions-Rechnung und die Entscheidung ist da: Ergebnis über Null: abschiessen. Unter Null: Auslandseinsatz der Bundeswehr für Vergeltung einleiten.
- Hm.
- Hm ja oder hm nein?
- Ihr Gespräch ist vielleicht nicht ganz ernst gemeint, aber Ich werde darüber nachdenken.
- Tun sie das lieber nicht.



