Heilen
Geläufige Irrtümer der Medizin
24.04.08 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Funktionsweise und
Endzweck des menschlichen Körpers sind zwei der
letzten großen Rätsel, sie warten auf endliche
Aufklärung wie sonst nur die Fragen „existiert
Gott?“, „wo existiert Bin Laden?“ und „Herzchen,
gehen wir zu dir oder zu mir?“
So wundert es nur wenig, dass über den Körper die wildesten Mythen kursieren. Einige davon habe ich für sie geprüft, seitdem dürfen sie als widerlegt gelten:
„Trinke 8 Glas Wasser am Tag – mindestens“ – das ist natürlich offensichtlich Unfug. Der Körper braucht Flüssigkeit, keine Frage, aber nachdem er zum Singen geschaffen ist, ja, zum Singen, sie lesen richtig, da gibt es nämlich ein ganz wundervolles Organ, ein himmlisches Instrument unter ihrem Kinn, das kann falsettieren, quintilieren, solfeggieren, solmisieren, sekundieren, tremolieren, kurz: singen, oder könnte es jedenfalls lernen, statt immer nur tagaustagein zu brabbeln; ich schließe demnach – ein für Belcanto geschaffener Körper braucht Bier, nicht Wasser. Ich würde mich schämen, nüchtern zu singen.
„Wir nutzen nur zehn Prozent unseres Gehirns“ – das habe ich schon oft gelesen und noch jedesmal gewusst, dass in dem Satz nur das Subjekt und das Objekt falsch ist: Ihr nutzt nur 10 % eures Gehirns. Und, Hand aufs Herz, nicht einmal die für das Wesentliche, nämlich für den Zauber engelsgleicher Gesangskunst.
„Lesen bei schummrigem Licht verdirbt die Augen“ – Diese Behauptung ist ungefähr so gut begründet wie „Singen mit weniger als 8 Glas Bier verdirbt die Stimme.“ Das ist nicht der Fall. Man schämt sich nur ein bisschen dabei, wie vielleicht der Teenager mit seinem Herrenmagazin bei schummrigem Licht unter der Bettdecke. Den Augen macht das nichts. Die merken dabei doch erst, wozu sie gut sind.
„Mit vollem Bauch soll man nicht schwimmen gehen“. Stimmt. Wenn sie mit acht Bier im Bauch bei schummrigem Mondlicht in den nachtdunklen Teich steigen, werden sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit letal verschlucken, weil sie dort glücklich dahinschwimmend spontan zu singen anheben. Und mit den zehn Prozent Hirnkapazität finden sie in ihrer Panik kaum noch ans Ufer zurück. Also: Vorsicht.
So wundert es nur wenig, dass über den Körper die wildesten Mythen kursieren. Einige davon habe ich für sie geprüft, seitdem dürfen sie als widerlegt gelten:
„Trinke 8 Glas Wasser am Tag – mindestens“ – das ist natürlich offensichtlich Unfug. Der Körper braucht Flüssigkeit, keine Frage, aber nachdem er zum Singen geschaffen ist, ja, zum Singen, sie lesen richtig, da gibt es nämlich ein ganz wundervolles Organ, ein himmlisches Instrument unter ihrem Kinn, das kann falsettieren, quintilieren, solfeggieren, solmisieren, sekundieren, tremolieren, kurz: singen, oder könnte es jedenfalls lernen, statt immer nur tagaustagein zu brabbeln; ich schließe demnach – ein für Belcanto geschaffener Körper braucht Bier, nicht Wasser. Ich würde mich schämen, nüchtern zu singen.
„Wir nutzen nur zehn Prozent unseres Gehirns“ – das habe ich schon oft gelesen und noch jedesmal gewusst, dass in dem Satz nur das Subjekt und das Objekt falsch ist: Ihr nutzt nur 10 % eures Gehirns. Und, Hand aufs Herz, nicht einmal die für das Wesentliche, nämlich für den Zauber engelsgleicher Gesangskunst.
„Lesen bei schummrigem Licht verdirbt die Augen“ – Diese Behauptung ist ungefähr so gut begründet wie „Singen mit weniger als 8 Glas Bier verdirbt die Stimme.“ Das ist nicht der Fall. Man schämt sich nur ein bisschen dabei, wie vielleicht der Teenager mit seinem Herrenmagazin bei schummrigem Licht unter der Bettdecke. Den Augen macht das nichts. Die merken dabei doch erst, wozu sie gut sind.
„Mit vollem Bauch soll man nicht schwimmen gehen“. Stimmt. Wenn sie mit acht Bier im Bauch bei schummrigem Mondlicht in den nachtdunklen Teich steigen, werden sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit letal verschlucken, weil sie dort glücklich dahinschwimmend spontan zu singen anheben. Und mit den zehn Prozent Hirnkapazität finden sie in ihrer Panik kaum noch ans Ufer zurück. Also: Vorsicht.
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Süddeutsche Zeitung
18.03.08 – warnt vor:Nachrichten
| Menschen, zu
meidende
SZ am
18.03.2008: „Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
glaubt nicht mehr an die Selbstheilungskraft der
Finanzmärkte. Die Versorgung mit Liquidität reiche
als Maßnahme nicht aus, sagte Ackermann. Die
Regierungen müssten Einfluss nehmen auf die Märkte.
Der Chef der größten deutschen Bank rief Regierungen
und Zentralbanken zu "mutigen Schritten" gegen die
Finanzmarktkrise auf.“
(http://www.sueddeutsche.de/,tt3m2/finanzen/artikel/492/164031/)
Ich glaube auch nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte und schlage deshalb die folgenden mutigen Schritte vor:
Schritt 1: Merkel ruft bei Ackermann an, und erkundigt sich, wo die Finanzmarktkrise wohnt.
Schritt 2: Die Finanzmarktkrise wird von der Regierung und der Zentralbank aufgefordert, das Land zu verlassen.
Schritt 3: Die Finanzmarktkrise wird via BILD-Kampagne umbenannt in „die schwere Zeit der Deutschen, die wir gemeinsam meistern werden“.
Schritt 4: Renten kürzen, Hartz 5, Agenda 2030. Die fortschreitende Enteignung der Bevölkerung verschafft der Regierung die Möglichkeit, den Finanzinstituten etwas auszuhelfen und den Märkten ein paar Ladenhüter abzunehmen, vielleicht aus dem Segment Hochgeschwindigkeitszüge?
Schritt 5: Puh. Das ist ja nochmal gut gegangen. Der Sockelarbeitslose stöhnt zwar ohne Zahnersatz, hat aber noch etwas Kleidung an. Probleme gibt es nur auf den Cayman Islands: Dort kriegen Sie nämlich nicht so viel Champagner in sich rein, wie sie möchten, um den erneuten Sieg über die Menschheit zu feiern und müssen kotzen vor Glück.
(http://www.sueddeutsche.de/,tt3m2/finanzen/artikel/492/164031/)
Ich glaube auch nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte und schlage deshalb die folgenden mutigen Schritte vor:
Schritt 1: Merkel ruft bei Ackermann an, und erkundigt sich, wo die Finanzmarktkrise wohnt.
Schritt 2: Die Finanzmarktkrise wird von der Regierung und der Zentralbank aufgefordert, das Land zu verlassen.
Schritt 3: Die Finanzmarktkrise wird via BILD-Kampagne umbenannt in „die schwere Zeit der Deutschen, die wir gemeinsam meistern werden“.
Schritt 4: Renten kürzen, Hartz 5, Agenda 2030. Die fortschreitende Enteignung der Bevölkerung verschafft der Regierung die Möglichkeit, den Finanzinstituten etwas auszuhelfen und den Märkten ein paar Ladenhüter abzunehmen, vielleicht aus dem Segment Hochgeschwindigkeitszüge?
Schritt 5: Puh. Das ist ja nochmal gut gegangen. Der Sockelarbeitslose stöhnt zwar ohne Zahnersatz, hat aber noch etwas Kleidung an. Probleme gibt es nur auf den Cayman Islands: Dort kriegen Sie nämlich nicht so viel Champagner in sich rein, wie sie möchten, um den erneuten Sieg über die Menschheit zu feiern und müssen kotzen vor Glück.
Der Alb Bote
30.10.07 – warnt vor:Nachrichten
Der Alb Bote
warnte am 24.10. mit dieser Meldung:
„St. Blasien - In St. Blasien startet am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, eine neue Vortragsreihe zum Thema "Kraft der Kristalle". Verantwortlich dafür ist Bernd Ruderisch mit seinem "Studio b" an der Hauptstraße. In mehreren Abenden soll das breite Feld der Steinheilkunde in thematisch orientierten Einzelvorträgen nahe gebracht werden.“
(http://www.albbote.de/lokales/st_blasien/art2411,3996530)
Gute Arbeit, Kollegen. Die Gefahr erkannt, den Verantwortlichen ermittelt und umgehend publiziert: Der Ruderisch mit seinem damischen Studio an der Hauptstraße war´s. Wer sonst in St. Blasien? Dabei weiss doch jedes Kind, weshalb Steine keine Heilkunde brauchen: Sie werden einfach nicht krank. Da hilft es auch nicht, Einzelvorträge thematisch zu orientieren. Das ist eben so. Die Schusser leben halt nicht. Ich bitte meine Leser, diesen Hinweis der geschätzten Warner des Alb Boten gebührend zu berücksichtigen.
„St. Blasien - In St. Blasien startet am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, eine neue Vortragsreihe zum Thema "Kraft der Kristalle". Verantwortlich dafür ist Bernd Ruderisch mit seinem "Studio b" an der Hauptstraße. In mehreren Abenden soll das breite Feld der Steinheilkunde in thematisch orientierten Einzelvorträgen nahe gebracht werden.“
(http://www.albbote.de/lokales/st_blasien/art2411,3996530)
Gute Arbeit, Kollegen. Die Gefahr erkannt, den Verantwortlichen ermittelt und umgehend publiziert: Der Ruderisch mit seinem damischen Studio an der Hauptstraße war´s. Wer sonst in St. Blasien? Dabei weiss doch jedes Kind, weshalb Steine keine Heilkunde brauchen: Sie werden einfach nicht krank. Da hilft es auch nicht, Einzelvorträge thematisch zu orientieren. Das ist eben so. Die Schusser leben halt nicht. Ich bitte meine Leser, diesen Hinweis der geschätzten Warner des Alb Boten gebührend zu berücksichtigen.