Megatrends
Come see our creepiest creature: One more thing...
28.01.10 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Jetzt ist es raus: Der iDoc wird das iPad so alt
aussehen lassen, wie ein unausgegorenes
Wegschmeißgadget von Apple eben aussieht, nachdem es
der hysterischen Gemeinde bei der Keynote-Kommunion
gereicht wurde und danach das ein oder andere
Journalistengehirn langsam wieder zu denken anfängt:
Wofür soll das Ding gleich wieder gut sein?
Der iDoc – hier heimlich zwischen zwei Erlkönigen, dem iNose und dem iHonigkuchenpferd fotografiert – hat alles, was das iPad nicht kann:
Multitasking: Der iDoc kann trinken und granteln gleichzeitig. Er kann ausserdem gucken, schweigen, einschlafen und die Bedienung rufen – it´s amazing.
WB-Connector: Mitten im iFace, einem stylischen facial-expressions-Interface mit 32bit feinsten Grantabstufungen, findet die Bedienung den WB-Slot mit einem Weißbier-Downstream von 1 cl / min. Der Upstream ist bislang unbekannt.
3D-Multitouch und Easy-Anquatsch-Eingabemodus. Der iDoc soll was sagen, machen, zeigen? Quatsch ihn einfach an. Ist er zu leise? Geh näher hin. So einfach geht das und ganz ohne Stylus.
Du brauchst ein Bild? Ein Buch? Irgendeinen Text? Gib ihm Geld und schon läuft seine CPU auf Hochtouren. Am Ende hast Du einen tollen Text oder ein beschissenes Bild und der iDoc geht danach sofort wieder beim Wirt auf Standby. Low energy consumption, Freunde. Er ist schließlich ein grünes Lifestyleprodukt.
Der iDoc – hier heimlich zwischen zwei Erlkönigen, dem iNose und dem iHonigkuchenpferd fotografiert – hat alles, was das iPad nicht kann:
Multitasking: Der iDoc kann trinken und granteln gleichzeitig. Er kann ausserdem gucken, schweigen, einschlafen und die Bedienung rufen – it´s amazing.
WB-Connector: Mitten im iFace, einem stylischen facial-expressions-Interface mit 32bit feinsten Grantabstufungen, findet die Bedienung den WB-Slot mit einem Weißbier-Downstream von 1 cl / min. Der Upstream ist bislang unbekannt.
3D-Multitouch und Easy-Anquatsch-Eingabemodus. Der iDoc soll was sagen, machen, zeigen? Quatsch ihn einfach an. Ist er zu leise? Geh näher hin. So einfach geht das und ganz ohne Stylus.
Du brauchst ein Bild? Ein Buch? Irgendeinen Text? Gib ihm Geld und schon läuft seine CPU auf Hochtouren. Am Ende hast Du einen tollen Text oder ein beschissenes Bild und der iDoc geht danach sofort wieder beim Wirt auf Standby. Low energy consumption, Freunde. Er ist schließlich ein grünes Lifestyleprodukt.
Die Botschaft der Engel
14.12.09 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Die ev. Kirche lädt mich ein zu einer Veranstaltung
im Festsaal der St. Johanneskirche mit Rudolf Lenhard zum Thema: der Mensch, die Globalisierung und die Moral
Kurz nach Kopenhagen und kurz vor Weihnachten möchten wir an diesem Abend unser Menschsein im globalen Horizont verorten. Die weihnachtliche Botschaft der Engel, Friede auf Erden, bedeutet viel in diesen Tagen.
Rudolf Lenhard, seit Jahren in einem internationalem Unternehmen tätig und zudem vielfältig in sozialen Projekten engagiert, wird mit uns die Frage diskutieren, wo der Ort des Einzelnen in der globalen Welt ist und wie die Verantwortung jedes Einzelnen Aussehen kann, ohne, dass die Aufgaben erdrücken oder ohnmächtig machen. Es geht an diesem Abend nicht um den moralischen Zeigefinger, sondern darum, wie wir mit Globalisierung (vielleicht lustvoll) gestalten können. Dies wollen wir in gewohnt heiterer Atmosphäre bei Wasser, Wein und Brot diskutieren.
Da nimmt sich ein sozial engagierter Herr Lenhard, der hastig gegoogelt ein CEO der Swiss Re sein könnte, und in dieser Funktion gerade die Wachstumspotentiale Lateinamerikas abzugrasen beginnt (http://www.bnamericas.com/interviews/insurance/Rudolf_Lenhard_,Munich_Re), einen ganzen Abend Zeit für die Gemeinde. Ihm wird zugesichert, der moralische Zeigefinger wird nicht erhoben und Spaß, vielleicht lustvoll, wird es ihm auch machen, wenn er diskutiert, „wo der Ort des Einzelnen in der globalen Welt ist“. Dabei sind diese Orte doch allesamt bekannt. Es sind drei: Da gibt es oben (CEO), unten und ganz unten. Selten bekommt man die Funktion der Religion so auf einen Blick präsentiert wie in dieser Einladung. Die Botschaft der Engel: In gewohnt heiterer Atmosphäre das Unerträgliche weiter gestalten. Und der Vorstand der Globalisierung nickt väterlich dazu.
im Festsaal der St. Johanneskirche mit Rudolf Lenhard zum Thema: der Mensch, die Globalisierung und die Moral
Kurz nach Kopenhagen und kurz vor Weihnachten möchten wir an diesem Abend unser Menschsein im globalen Horizont verorten. Die weihnachtliche Botschaft der Engel, Friede auf Erden, bedeutet viel in diesen Tagen.
Rudolf Lenhard, seit Jahren in einem internationalem Unternehmen tätig und zudem vielfältig in sozialen Projekten engagiert, wird mit uns die Frage diskutieren, wo der Ort des Einzelnen in der globalen Welt ist und wie die Verantwortung jedes Einzelnen Aussehen kann, ohne, dass die Aufgaben erdrücken oder ohnmächtig machen. Es geht an diesem Abend nicht um den moralischen Zeigefinger, sondern darum, wie wir mit Globalisierung (vielleicht lustvoll) gestalten können. Dies wollen wir in gewohnt heiterer Atmosphäre bei Wasser, Wein und Brot diskutieren.
Da nimmt sich ein sozial engagierter Herr Lenhard, der hastig gegoogelt ein CEO der Swiss Re sein könnte, und in dieser Funktion gerade die Wachstumspotentiale Lateinamerikas abzugrasen beginnt (http://www.bnamericas.com/interviews/insurance/Rudolf_Lenhard_,Munich_Re), einen ganzen Abend Zeit für die Gemeinde. Ihm wird zugesichert, der moralische Zeigefinger wird nicht erhoben und Spaß, vielleicht lustvoll, wird es ihm auch machen, wenn er diskutiert, „wo der Ort des Einzelnen in der globalen Welt ist“. Dabei sind diese Orte doch allesamt bekannt. Es sind drei: Da gibt es oben (CEO), unten und ganz unten. Selten bekommt man die Funktion der Religion so auf einen Blick präsentiert wie in dieser Einladung. Die Botschaft der Engel: In gewohnt heiterer Atmosphäre das Unerträgliche weiter gestalten. Und der Vorstand der Globalisierung nickt väterlich dazu.
Mantra
08.12.09 – warnt vor:Gefahren
in Flora und Fauna | Nachrichten
Der Kapitalismus hat ein Mantra. Es existiert in
vielen Varianten, die alle so enden: „… muss sich
lohnen.“ Was anstelle der drei Pünktchen steht, ist
gleichgültig. Das Mantra gilt immer. Man könnte auch
sagen, alles hat einen Zweck im Kapitalismus. Und
zwar alles denselben. So spannend, bunt und
individuell ist der freie Markt. Von der Wohnung,
über die Frühstückssemmel, die Arbeit, das Buch am
Abend bis zu Freizeitaktivitäten und
Intimbeziehungen. Lohnen muss es sich. Wofür die
Dinge früher einmal da waren, Semmeln, die gut
schmecken und dabei satt machen, Wohnungen, die
Lebensraum und Wärme schenken – alle diese Zwecke
sind dem Mantra untergeordnet. Sie werden zu
Nebensachen. Lohnt sich die Semmel nicht, wird sie
nicht hergestellt. Das Zweckmäßige fällt halt so
nebenher ab, beim Profit machen. Oder auch nicht. Wie
schwachsinnig dieses Monozweckwesen ist, wird aufs
Grellste deutlich in der Headline „Klimaschutz muss
sich lohnen“. Welche Zwecke verfolgte gleich wieder
der Klimaschutz? Ach ja, das Ansteigen der Meere
sollte verhindert werden, das Ozonloch auch und
überhaupt die komplette Verwüstung großer Landstriche
in den wärmeren Ländern. Wenn eine Katastrophe
abgewehrt werden muss, kann da der Profit bitte
einmal ganz kurz schweigen? Nur so kurz, bis in dem
ein oder anderen Journalistengehirn sich vielleicht
aus der Stille die Frage erhebt: Wer muss den
Klimaschutz bezahlen? Eventuell die, die von der
Verursachung der Katastrophe zwei Jahrhunderte lang
profitiert haben?
Trendsport Antisemitismus
23.11.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Was passiert, wenn die Bielefelder Antifa einen
Holocaust-Überlebenden zu einem Vortrag über
„Rassismus und Antisemitismus in Ungarn“ einlädt? Das
passiert:
http://www.hurryupharry.org/2009/11/23/strange-days-in-germany/
Karl Pfeifer, österreichischer Journalist, wurde wieder ausgeladen, weil er irgendwann angeblich an einem Massaker der israelischen Armee in einem nicht näher genannten Dorf Palästinas beteiligt gewesen sein sollte. Das ging so:
Eine kleine Minderheit legte ein Veto gegen die Pfeifer-Veranstaltung ein - das war gemäß dem "Konsensprinzip" das Aus für den Vortrag im AJZ. Die Vortragsgegner legten eine "lose Informationssammlung" ohne Angabe von Quellen vor, wie ein vorliegendes Gedächtnisprotokoll der veranstaltenden Uni-Antifa-AG festhält. Damit wurde Pfeifer beschuldigt, einer militärischen Einheit angehört zu haben, die "an einem Massaker und Vertreibungen in einem palästinenschen Dorf teilgenommen, bzw diese durchgeführt" habe. Unklar war selbst den Veto-Einlegenden, wann Pfeifer in der besagten Einheit gewesen war "und wie dieses Massaker abgelaufen ist". Auch wurde zugestanden, dass die genannten Informationen nicht sicher seien.
http://www.redok.de/content/view/1581/36/
Da muss sich der Einundachtzigjährige von Palästinensertuch-tragenden von anderen so genannten Antifaschisten zwei Tage vor dem vereinbarten Vortragstermin ausladen lassen wegen eines Verdachtes, der von denen noch nicht einmal nachvollziehbar ausgesprochen wird.
Gegen welchen Faschismus sind diese Antifa-Aktivisten eigentlich? Gegen den, der ganz Europa verwüstete und nahezu alle Juden, dazu noch Sinti, Roma, Kommunisten & Antifaschisten, Behinderte und Schwule ermordete? Oder gegen den als faschistisch halluzinierten Zionismus, von dem nichts Schlimmeres bekannt ist, als dass er den Staat Israel gerne gegen den Willen der ihn umgebenden Feinde erhalten möchte?
Wer auch immer diese Taktlosigkeit verbrochen hat, soll sich bitte ein paar Wochen schämen und diese Zeit nutzen, sich bei Herrn Pfeifer zu entschuldigen. Wo kommen wir denn hin, wenn auch noch die Linken anfangen, Nazi-Opfer anzustänkern? Ehrlich.
http://www.hurryupharry.org/2009/11/23/strange-days-in-germany/
Karl Pfeifer, österreichischer Journalist, wurde wieder ausgeladen, weil er irgendwann angeblich an einem Massaker der israelischen Armee in einem nicht näher genannten Dorf Palästinas beteiligt gewesen sein sollte. Das ging so:
Eine kleine Minderheit legte ein Veto gegen die Pfeifer-Veranstaltung ein - das war gemäß dem "Konsensprinzip" das Aus für den Vortrag im AJZ. Die Vortragsgegner legten eine "lose Informationssammlung" ohne Angabe von Quellen vor, wie ein vorliegendes Gedächtnisprotokoll der veranstaltenden Uni-Antifa-AG festhält. Damit wurde Pfeifer beschuldigt, einer militärischen Einheit angehört zu haben, die "an einem Massaker und Vertreibungen in einem palästinenschen Dorf teilgenommen, bzw diese durchgeführt" habe. Unklar war selbst den Veto-Einlegenden, wann Pfeifer in der besagten Einheit gewesen war "und wie dieses Massaker abgelaufen ist". Auch wurde zugestanden, dass die genannten Informationen nicht sicher seien.
http://www.redok.de/content/view/1581/36/
Da muss sich der Einundachtzigjährige von Palästinensertuch-tragenden von anderen so genannten Antifaschisten zwei Tage vor dem vereinbarten Vortragstermin ausladen lassen wegen eines Verdachtes, der von denen noch nicht einmal nachvollziehbar ausgesprochen wird.
Gegen welchen Faschismus sind diese Antifa-Aktivisten eigentlich? Gegen den, der ganz Europa verwüstete und nahezu alle Juden, dazu noch Sinti, Roma, Kommunisten & Antifaschisten, Behinderte und Schwule ermordete? Oder gegen den als faschistisch halluzinierten Zionismus, von dem nichts Schlimmeres bekannt ist, als dass er den Staat Israel gerne gegen den Willen der ihn umgebenden Feinde erhalten möchte?
Wer auch immer diese Taktlosigkeit verbrochen hat, soll sich bitte ein paar Wochen schämen und diese Zeit nutzen, sich bei Herrn Pfeifer zu entschuldigen. Wo kommen wir denn hin, wenn auch noch die Linken anfangen, Nazi-Opfer anzustänkern? Ehrlich.
Morbus Novartis?
09.11.09 – warnt vor:Gefahren
in Flora und Fauna
Wenn man ein paar Seiten von
Schweinegrippenimpfgegnern liest und dann wieder ein
paar "redaktionelle Beiträge", in denen ein Dutzend
Verbandsfunktionäre mit Dr. med. vorm Namen die
Impfung befürwortet, dann kippt man irgendwann im
Stuhl gegen die Lehne, schließt die Augen, stöhnt
leise und hat die ganze Diskussion dick. Das einzige,
was mich daran noch interessiert, ist, ob mit so
einer gut platzierten Hysterie vielleicht die
Pharmaindustrie in Zukunft den Absatz ihrer Produkte
selbst kontrollieren kann. Ist so ein
Public-Relations-Coup wiederholbar?
Wahrscheinlich schon.
Am Ende ist es so wie immer. Wer sich den Schneid abkaufen lässt, gibt auch seine Freiheit mit ab. Und das gilt für beide Lager: Die einen Ängstlichen müssen dann nämlich Impfstoff in sich reinlassen, den sie aus guten Gründen vielleicht garnicht ausprobieren wollen. Die anderen müssen fürchten, Novartis setze einen Grippevirus frei, um dann mit Impfstoffen noch mehr Geld machen zu können, – eine Idee, die sie in mutigeren Momenten vielleicht als etwas zu gewagte These zurückweisen würden. Nachdem ich weder aus Angst zum Versuchskaninchen, noch zum Paranoiker werden möchte, gehe ich mir jetzt ein Bier holen und lass die Schweinegrippe eine Schweinegrippe sein. Prost.
Wahrscheinlich schon.
Am Ende ist es so wie immer. Wer sich den Schneid abkaufen lässt, gibt auch seine Freiheit mit ab. Und das gilt für beide Lager: Die einen Ängstlichen müssen dann nämlich Impfstoff in sich reinlassen, den sie aus guten Gründen vielleicht garnicht ausprobieren wollen. Die anderen müssen fürchten, Novartis setze einen Grippevirus frei, um dann mit Impfstoffen noch mehr Geld machen zu können, – eine Idee, die sie in mutigeren Momenten vielleicht als etwas zu gewagte These zurückweisen würden. Nachdem ich weder aus Angst zum Versuchskaninchen, noch zum Paranoiker werden möchte, gehe ich mir jetzt ein Bier holen und lass die Schweinegrippe eine Schweinegrippe sein. Prost.
Terminator
07.11.09 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Dann sieht man nach 25 Jahren einen Blockbuster
wieder, der seinerzeit irgendwie für den Science
Fiction-Film, Nebengleis "Cyborgmärchen", eine neue
Bahn gebrochen hat und muss sich fürchten wie beim
ersten Mal. Aber diesmal vor den Frisuren.
Täglich Sex Minuten Deutschland
06.11.09 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben
Eine Expertin für deutsche Verhältnisse und wie man
Ihnen mit Fassung begegnet schreibt hier:
http://www.catinnovations.wordpress.com
Ich warne nicht.
http://www.catinnovations.wordpress.com
Ich warne nicht.
Hängt ihn ab?
03.11.09 – warnt vor:Nachrichten
| Menschen zu
meidende
Es gibt einen Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte. Der hat entschieden, dass ein
Kruzifix im Klassenzimmer eine
Menschenrechtsverletzung darstellt. Denn: "Die
Freiheit, keiner Religion anzugehören, brauche
besonderen Schutz. Es sei nicht zu erkennen, wie das
Zeigen eines "Symbols, das vernünftigerweise mit dem
Katholizismus verbunden werden kann", dem für eine
demokratische Gesellschaft wesentlichen
Bildungspluralismus dienen könne." (SZ heute)
Der italienische Innen-Staatssekretär Alfredo Mantovano fragt daraufhin entrüstet, ob denn nun auch der Mailänder Dom abgerissen werden müsse. Ich würde sagen nein, solange keiner versucht, ihn in einem Klassenzimmer aufzustellen.
Der italienische Innen-Staatssekretär Alfredo Mantovano fragt daraufhin entrüstet, ob denn nun auch der Mailänder Dom abgerissen werden müsse. Ich würde sagen nein, solange keiner versucht, ihn in einem Klassenzimmer aufzustellen.
Davor warnen die Anderen
03.11.09 – warnt vor:Gefahren
in Flora und Fauna | Nachrichten
"Grippewelle". "Rollt der
Grippe-Tsunami aus Bayern über Deutschland?". "Die
Welle hat begonnen." Das höre ich alle paar Jahre.
Das letzte Mal waren, glaube ich, Hühner schuld,
oder?
Die Pandemie nimmt im bürgerlichen Pandämonium vielleicht deshalb einen so prominenten Platz ein, weil der zufällig auf der richtigen Erdhalbkugel Geborene ahnt, seine Untaten und seine Untätigkeit in betreffs echter Weltprobleme könnten irgendwann den Weltgeist zu einem die Gerechtigkeit durch Ausgleich herstellenden Rachespektakel bewegen. Für diesen Fall wäre es natürlich angenehmer, die unsichtbaren Viren würden das besorgen, als die Armen kämen selbst vorbei und der Exodus der Dritten Welt würde einen Tsunami der Plünderer übers behütete Heimatl schwemmen.
Ich geh mir Taschentücher kaufen. Im Herbst läuft sogar dem Doc die Nase.
Die Pandemie nimmt im bürgerlichen Pandämonium vielleicht deshalb einen so prominenten Platz ein, weil der zufällig auf der richtigen Erdhalbkugel Geborene ahnt, seine Untaten und seine Untätigkeit in betreffs echter Weltprobleme könnten irgendwann den Weltgeist zu einem die Gerechtigkeit durch Ausgleich herstellenden Rachespektakel bewegen. Für diesen Fall wäre es natürlich angenehmer, die unsichtbaren Viren würden das besorgen, als die Armen kämen selbst vorbei und der Exodus der Dritten Welt würde einen Tsunami der Plünderer übers behütete Heimatl schwemmen.
Ich geh mir Taschentücher kaufen. Im Herbst läuft sogar dem Doc die Nase.
Was lehrt uns das?
21.09.09 – warnt vor:Nachrichten
| Menschen zu
meidende
Die Tageszeitung schreibt heute zur Eröffnung des
weltgrößten Rudelbesäufnisses:
"Wiesenstart 2009: so gemütlich wars schon lang nicht mehr"
Die Abendzeitung heute:
"Wiesenstart 2009: Brutal wie noch nie"
Was stimmt denn nun, was folgt daraus? Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben? Ich denke, das trifft die Wahrheit: "Die Wiesen war noch nie so brutal gemütlich wie immer". Und daraus folgt auch immer das gleiche: Man muss ja nicht hingehen.
"Wiesenstart 2009: so gemütlich wars schon lang nicht mehr"
Die Abendzeitung heute:
"Wiesenstart 2009: Brutal wie noch nie"
Was stimmt denn nun, was folgt daraus? Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben? Ich denke, das trifft die Wahrheit: "Die Wiesen war noch nie so brutal gemütlich wie immer". Und daraus folgt auch immer das gleiche: Man muss ja nicht hingehen.
Alternative Treibstoffe aus Geflügel
11.06.08 – warnt vor:Nachrichten
| Gefahren
in Flora und Fauna
Summary only available
when permalinks are enabled. Lesen Sie
mehr...
Immobilienkrise erreicht Bulgarien
18.03.08 – warnt vor:Bedrohungen
allenthalben | Nachrichten
Diese
luxuriöse Shoppingmall im Premiumsegment mitten im
fruchtbaren Bulgarischen Kernland wird wohl nie mehr
realisiert werden. Das großzügige Areal versteppt,
der ruinierte Rohbau ächzt unter der Last geplatzter
Kredite, und es zeichnet sich bereits ab, dass auch
die Telekommunikationsbranche mit in den Abgrund
gerissen wird. So endet der Traum vom Bauboom im
blühenden Osten, noch ehe er recht begann.
Neulich im Jagdschlössl, wo der gesunde Menschenverstand im deutschen Volkskörper Abend für Abend ein kleines Betriebsfest feiert
17.03.08 – warnt vor:Gesprächsfetzen
| Menschen zu
meidende
Ein
Biedermann um die 50 bzw. um die 15 Halbe: „Du
kaaanst einen Kosacken nicht töten! Duuuu kaaaaanst
einen Kosacken nicht töten! Nie. Einen Kosacken? Nie.
Duu kaaanst einen Kosacken nie nicht töten. Ausserdem
bin ich Komantsche, vom Stamm der Komantschen. Ich
bin gefährlich. Wennst magst, geh ma nachher in
meinen Puff. Mit mir ist des ganz ungefährlich. Weil
ich bin ein Hells Angels Rocker. Ein Hells Angels
Rocker bin ich, hörst? Meine Freund haben Motorräder.
Ein Hells Angels Rocker bin ich. Geh ma in meinen
Puff. Dir passiert nix, wenn ich dabei bin. Geh ma.“
Sein, na ja, Freund: „Halts Maul, Depp.“ Und das war
noch sehr wohlwollend erwidert, meine ich.
Dumme Tiere
17.01.08 – warnt vor:Gefahren
in Flora und Fauna
Nicht genug
bewundern können wir, wie ein
Faultier nach achtzehn Stunden
leidlich ausgeschlafen sein überschaubares Tagewerk
vollbringt. Das zahnarme Säugetier zupft ein paar
Blätter und zermahlt das Laub ganz langsam.
Raubvögel, Schlangen, Herr Brehm und manche
Wildkatzen sehen es an und fragen sich, was das für
ein Leben sein soll, während das Faultier ritardando
mit der Klaue seine Stirne kratzt.
Wo Protestantenherzen brennen
17.10.07 – warnt vor:Menschen zu
meidende
Die ev.
Akademie in Loccum verzeichnet eine Veranstaltung mit
dem Titel „Brannte nicht unser Herz…“. Kurz
drübergelesen wird mir klar: Es geht um spirituelle
Medizin gegen Sinnmangel.
Der Beipackzettel beginnt mit diesem Satz: „Spiritualität gilt als gesellschaftlicher Megatrend - Das Wort ist zu einer Chiffre für Sehnsüchte unserer Zeit geworden.“
Und er endet damit: „Die Leitfrage für die gesamte Tagung wird sein, wie evangelische Spiritualität heutigen Sinnsuchern begegnen kann. Der Religionssoziologe Prof. Dr. Knoblauch wird die vielfältige Spiritualitätsbewegung als gesellschaftliches Phänomen analysieren. Der Theologe Dr. Michael Nüchtern wird sein Konzept einer evangelischen Spiritualität zur Diskussion stellen.“
So kenne ich die Protestanten. Zuerst locken sie mich, mit meinem vor Sehnsucht brennenden Herzen doch mal bei ihnen vorbei zu schauen, was ich auch möchte, voll der Hoffnung, es gebe dort eventuell ein wenig spirituellen Balsam auf meine vom Suchen nach Sinn wund gelaufenen Füße; am Ende vertreiben Sie mich dann aber regelmäßig mit dem Knoblauch ihrer Analysen und halten sich nüchtern an Konzepten fest. Und das geht ja auch viel besser ohne den Doktor Vogl.
Der Beipackzettel beginnt mit diesem Satz: „Spiritualität gilt als gesellschaftlicher Megatrend - Das Wort ist zu einer Chiffre für Sehnsüchte unserer Zeit geworden.“
Und er endet damit: „Die Leitfrage für die gesamte Tagung wird sein, wie evangelische Spiritualität heutigen Sinnsuchern begegnen kann. Der Religionssoziologe Prof. Dr. Knoblauch wird die vielfältige Spiritualitätsbewegung als gesellschaftliches Phänomen analysieren. Der Theologe Dr. Michael Nüchtern wird sein Konzept einer evangelischen Spiritualität zur Diskussion stellen.“
So kenne ich die Protestanten. Zuerst locken sie mich, mit meinem vor Sehnsucht brennenden Herzen doch mal bei ihnen vorbei zu schauen, was ich auch möchte, voll der Hoffnung, es gebe dort eventuell ein wenig spirituellen Balsam auf meine vom Suchen nach Sinn wund gelaufenen Füße; am Ende vertreiben Sie mich dann aber regelmäßig mit dem Knoblauch ihrer Analysen und halten sich nüchtern an Konzepten fest. Und das geht ja auch viel besser ohne den Doktor Vogl.