Paranormale Vorkommnisse

Wer sucht, der findet

Seit meiner Jugend beobachte ich einen gewissen Magnetismus, der immer wieder Menschen in meine Nähe bringt, die in der Gaußschen Kurve der Normalverteilung von Zufallsgrößen an den ganz äußeren, hohe Unwahrscheinlichkeit signalisierenden Rändern und Ausläufern der normalen Persönlichkeitsentwicklung zu verorten wären.
gauss

Diese, hm, Individuen werden von anderen gemieden wie der Wertkauf von mir beim Einkauf, wie Menschen mit dem Vornamen Adolf, der Doktor, wenns noch nicht schmerzt, die Hells Angels natürlich und so Premium-Familien wie die Holtzbrinks nicht nur von mir, sondern von jedem vernunftbegabten Wesen. Warum besuchen die also meinen Infotainment-Blog?
Ich kann beweisen, dass es so ist. Google stellt fest, es kommen Leser hierher, die diese Begriffe googeln:
suche

Was mich tröstet, ist die Tatsache, dass etwa 80 % der Besucher meine Seite so schnell wieder verlassen, dass ich annehmen darf, sie kamen nur irrtümlich vorbei und gehen lieber wieder mit irgendeinem Adolf von den Hells Angels in den Wertkauf auf ein kleines christliches Kunstwerk, als meine wichtigen Warnungen zur Kenntnis zu nehmen und zu beherzigen,- was SIE aber doch hoffentlich tun.


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Schäuble mal wieder

Schäuble, der permanente Verfassungsbrecher ("Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu verleumden"), hat schwierige Fragen in seinem Kopf, die nach Diskussion und einer Antwort verlangen. Zum Beispiel die:

„Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht auch nach dem Kompromiss über heimliche Online-Durchsuchungen noch Diskussionsbedarf. Bund und Länder müssten in Ruhe darüber reden, ob die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung ([Artikel 13]) das "heimliche Betreten" einer Wohnung zulasse, sagte Schäuble der Leipziger Volkszeitung.“

Kommt drauf an. Der Schäuble-Attentäter mit der Smith&Wesson hatte sich 1990 die feinsinnige Frage gewiss nicht gestellt, ob die Unverletzlichkeit des Leibes auch dann noch garantiert ist, wenn ein paar kleine spitze Gegenstände zum Zwecke der Terrorbekämpfung in ihn eingedrungen sind. Von solchen Typen muss man sich distanzieren. Ich habe mir deshalb das mit der Unverletzlichkeit der Wohnung ernsthaft und etwas länger überlegt und komme zu dem für mich privat (naja, das bin ich dann ja nicht mehr wirklich) recht befriedigenden Schluss: Wenn die Herren Geheimen die Wäsche abhängen, bügeln, die Küche aufräumen und den Windeleimer runterbringen, dann dürfen Sie sich auch gern ein Weilchen erfolglos mit meinem Rechner befassen. Aber der Kühlschrank bleibt zu, meine Herren! Beim Bier werde ich zum, nein das schreibe ich jetzt nicht, das ist ja saudumm, ich schreibe: beim Bier hört der Spaß auf, ihr permanenten Verfassungsbrecher.

http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;words=Sch%C3%A4uble;q=sch%C3%A4uble;url=/newsticker/meldung/106874/
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Dumme Tiere

Der Uhu lebt im Wald. Er schläft tags und jagt nachts. Stirbt ein Mensch, hört man zuzeiten im Finstern sein dumpfes Huhu. Traf sichs einmal andersrum, der Uhu rief erst und dann fuhr einer dahin, wurden die Alten unruhig, entsetzten sich, rannten wirr umher und riefen: `s Leichhuhn! `s Leichhuhn!
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Verborgener Ballast

Ich lerne ständig hinzu. Wussten Sie, dass ein menschlicher Körper aus 10 Billionen Zellen besteht? Wenn Sie das bereits erstaunlich finden, sollten Sie vor meiner nächsten Mitteilung noch einmal tief Luft holen. Ein Mensch beherbergt 10x10 Billionen Bakterien in seinem Leib. Muss ich ausführen, welche Aufschlüsse das über die Mühen des Bergsteigens gibt? 99% dieser Bakterien leben in einer Körperregion, die die Wissenschaft vielleicht etwas euphemistisch als Darmflora bezeichnet. Wenn also demnächst wieder einer ohne Sauerstoff auf den Mt. Everest steigt, klatschen Sie nicht zu früh. Vielleicht hat er für den Gipfelsturm nicht nur die Sauerstoffflaschen, sondern auch seine Darmflora im Basecamp zurückgelassen. So ist das natürlich ein Spaziergang.
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Rontal - das Bermudadreieck des Karwendel

Vor einiger Zeit führte ich drei Freunde in das schöne Rontal unter der östlichen Karwendelspitze und der Vogelkarspitze. Eine Landschaft, die so bezaubernd ist, dass ihr weitgereiste Menschen instinktiv misstrauen. Gerade in den traumhaft ruhigen Idyllen regiert ein Zug zur Zerstörung, eine hässliche Macht, die Menschen spurlos verschwinden lässt. Hellichter Tag, strahlender Sonnenschein, die Angel pendelt langsam im Atlantik vor Miami. Gibt es ein Geräusch, wenn eine Jacht verschwindet? Dann vermutlich „flimp“ oder „spupp“ – weg ist das Boot, der Angler, die Ruhe.

Der polnische Poppapst Werner Schlosser behauptet, mir sei akkurat dies im Rontal passiert. Gerade eben laufen wir noch zu viert durch das Gras, plötzlich sei ich fort gewesen, was das Foto ja wohl auch beweise. Ich habe mir das Bild lange und – ich bin kein Riese – auch sehr genau unter dem Vergrößerungsglas angesehen. Es ist wahr. Ich bin dort nicht. Aber irgendetwas an diesem Bild lässt mich gleichwohl argwöhnen, es könnte
sich dabei um eine Photomontage handeln. Ein Verdacht, der durch den Brotberuf des Herrn Schlosser, er ist Gestalter und recht sattelfest in der elektronischen Datenverarbeitung, noch bestärkt wird. Aber wie so oft bei AkteX-tauglichen Themen: Wir werden es wohl nie erfahren, was wirklich geschah.
rontal
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