Heimatschland in Ulm

Wer es in der Galerie Asyl in München nicht geschafft hat, bekommt eine zweite Chance: Das Heimatschland-Leporello von Lothar Götter und Doc Vogl ausgestellt im schönen Künstlerhaus im Ochsenhäuser Hof, Grüner Hof 5, in Ulm: Am 12.01. um 19 Uhr ist die Vernissage.
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Der Uhu sagt - live

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Eine fröhliche Nachmittagslesung. Der Doc liest aus seinem bei Vogls zuhause nicht ganz unbekannten Kinderbuch „Der Uhu sagt“ und die Zuhörer applaudieren – beide.
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Zahnfee trifft Uhu

Zwei Kinderbücher, die Sie kennen sollten, von der Autorin (Verena Brack, Milla Zahnfee), resp. dem Autor (Doc Vogl, Der Uhu sagt) selbst vorgelesen. - Ist ja geil, wann denn? - Am Sonntag, den 20.11.2011, 13 Uhr, Verehrteste und Verehrtester - echt jetzt? Wo denn? - Na bei den Gemischtwarentagen (IM OBERANGERTHEATER AM SENDLINGER TOR, MÜNCHEN). Wir sehen uns?
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Heimatschland im ASYL!

Doktor Vogls Heimatschland, von ihm selbst belichtet und bedichtet und schließlich von Lothar Götter ein für alle Mal gemalt und installiert, muss ins Asyl:

Die Galerie Nina Kalt hat in meinen Texten zum Heimatschland Politisches entdeckt (Ein Beispiel). Auweia. Wenn das die Freunde der Galerie Kalt bemerken. Um eine Lösung, wie man das Problem aus der Welt schafft, war Frau Kalt nicht verlegen. Nur manchmal ist das Problem eben die Sache selbst. Ihren Vorschlag, das deutsche Leporello besser in einer zensierten Variante zu präsentieren, mussten Lothar Götter und ich ablehnen.

Die Ausstellung findet deshalb an einem neuen Ort und an einem anderen Tag statt:

Galerie ASYL, Schleißheimerstr 18, 80333 München

Vernissage: Donnerstag 14. April 19 Uhr

Geöffnet: 15. und 16. April 15-20 Uhr

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Sankt Kurt J. Heinz

Verehrte Leserinnen und Leser. Ich möchte Sie heute auf das christliche Informationszentrum medrum.de aufmerksam machen. Nicht wegen der dort für frömmelnde, autoritäre Charaktere aufgeschriebenen Geschichtchen über den Untergang des Abendlandes, sondern um Kurt J. Heinz zu preisen. Er ist der Hoflyriker des christlichen Infodienstes und ein schon unfassbar narrischer Turnbeutel und Reimeschmied. Wenn Sie also einmal schlechte Laune haben, gehen Sie sich ruhig ein wenig bei Sankt Heinz erholen. Zwei Beispiele genügen und Sie sind, ich weiß es, im Netz seiner Verse gefangen wie ich:

Bush und das Anti-Folter-Gesetz

Ein wenig Folter kann nicht schaden,
drum will Bush es nicht versagen,
wenn im Terrorkampf der CIA
man den Verhörten tut auch weh.

Wo hat Bush denn dies gelesen,
war´s die Bibel selbst gewesen,
oder ist das nur ein böser Geist,
der die falsche Richtung ihm hier weist?




und:


Des deutschen Schülers Bildung
Eine Persiflage auf die Ergebnisse des deutschen Schulwesens aus Anlass der Studienerkenntnisse der Freien Universität Berlin, die am 25. Juli 2008 vorgestellt wurden.

Die Schule ist ein teurer Spaß,
doch nur durch Bildung weiß ich was
unserer deutschen Welt passiert
und rufe drum ganz tief gerührt:
Sozial war es fast überall
im Osten vor dem Mauerfall.




O.K. eins noch:


Erhaltet die Familien

Wie aus dem Korn erwächst ein Keim,
ist die Familie unser Heim,
aus der mit Liebe und mit Schweiß
der Lebenskeim zu wachsen weiß.

Leben, ohne die Familie,
wär´wie Leben ohne Liebe,
wär´wie Bäume ohne Triebe,
denen doch der Tod nur bliebe.

Drum erhaltet die Familien,
pflegt sie wie die schönsten Lilien,
denn nur aus ihrer Blüte Pracht
auch starkes Leben uns erwacht.




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Na endlich, sagt der Uhu

Seit Jahren liegen mir Freunde und Bekannte im Ohr: „Doc, Du bist so ein profunder Kenner der Strigidae namentlich des Bovus bovus, wann erscheint endlich Dein grundlegendes Werk zum Uhu?“ Heute. Und damit es nicht zu fad wird, habe ich es in knappen Versen kindertauglich gereimt und von einer begabten Illustratorin durchgehend bebildern lassen. Nähere Informationen gibt es hier.
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Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil V: 11. August 1999

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Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil IV

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Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil III

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Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil II

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Ignoriert die Ignoranten

Warum muss sich eigentlich alle paar Tage irgendein Journalist zu dem Stammtischgeblöke eines beispielsweise Sarrazin äußern? Kann man das herzlose Geraunze dieser Demenzelite nicht einfach unter den Tisch fallen lassen? Von mit aus auch unter den Tisch treten und dann dort liegen lassen? Nein? Geht nicht? Wären die Zeitungen alle zu dünn, wenn man nicht auch die Indiskutablen diskutieren würde?

Das ist das Schöne an einem Blog. Man muss nichts reinschreiben. Aber man kann. Der ideale Ort zum Totschweigen von tagesaktuellem Megablödsinn, der den Qualitätsjournalismus am Nasenring durch die Deppenarena führt. Allein schon deshalb ist es Unsinn, was Gremliza in der aktuellen Konkret über das „Massaker der totalen Meinungsfreiheit“ in den vielen Internettagebüchern schreibt. Die „Meinungsfreiheit“ ist in den Printmedien doch schon längst massakriert. Peter Hacks sagte sinngemäß: „Ein Land, das Medien hat, braucht keine Zensur.“ Da schreiben alle dankbar und von selbst voneinander das Gleiche ab und abends kommt es dann nocheinmal für die Analphabeten in der Tagesschau.

Ich berichte lieber allen Klugen etwas selten Schönes, Wahres und Gutes: Auf der Internetseite Spam publiziert Thomas Gsella alle paar Tage seine Abrechnung mit einer Stadt. In Reimen. Ihre Heimatstadt ist sicher auch bereits dabei. Und das gehört wirklich zum Komischsten und Beglückendsten, was man an Gedichten lesen kann. Tun Sie´s. Ich warne nicht.
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Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil I: Der Bürger

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Vorsicht: Hüten Sie sich vor dem teuflischen Zipferlak

http://frankzumbach.wordpress.com/2010/02/16/der-zipferlak/
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Zwei Couplets vom guten Stil

Kürzen
Das sitzt: Der Text ist rund und dient dem Zweck.
Jetzt setz´ Dich auch – und streich´ die Hälfte weg.

Phrasen
Er schreibt, was alle schreiben, der Verdacht
wächst Tag um Tag, dass er´s umnachtet macht.
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Revolutiönchen verboten

Daniel Brössler schreibt heute unter dem Titel „Lafontaine und die Linke. Der weite Weg in die Realität" das da in die SZ:

„Als Erstes kehren die Soldaten aus Afghanistan heim. Unverzüglich, ohne umständliche Absprachen mit den Verbündeten und ohne Rücksicht auf die Bitten der Regierung in Kabul. Dann beginnen die Verhandlungen mit den Nato-Partnern. Sie müssen überzeugt werden, die Allianz aufzulösen.
Zeitgleich sind eine Menge Gesetze zu ändern. Endlich bekommen Rentner, Eltern und Arbeitslose mehr Geld. Der Spitzensteuersatz steigt auf 53 Prozent. Willkommen im roten Deutschland. Willkommen in einem Deutschland, das die Linkspartei regiert."

Ich verstehe, dass diese Vision mich erschrecken soll – ach was, so irres Zeug haben die Linken vor? Heiliges Abendland. Das darf nicht geschehen.

Dann bringt der Brössler das übliche Warum-sich-nichts-ändern-kann-Argument, also leere Kassen. Das Ganze endet mit dem Satz:
„Wer eine andere Politik will, kommt als Koalitionspartner in Frage. Wer ein anderes Land will, nicht."

Brössler,
in einem anderen Land würden Rentner, Eltern und Arbeitslose unverzüglich – ohne umständliche Absprachen mit irgendwelchen Verbündeten und ohne Rücksicht auf die Bitten der Regierung – die Vorstandsspitzen sowie die Schwer- und Schwerstreichen nebst der Politikerkaste mit dem Hals an Laternen befestigen und sich dann nehmen, was ihnen zusteht. Nato hin, Afghanistan her. Was die Linkspartei vorhat, wird Ihr Brösslersches Leben nicht einmal ansatzweise verändern. Das nur zur Entwarnung. Das Land, in dem Sie leben, wird leider noch lange dasselbe sein. Vielleicht einen Hauch sozialdemokratischer, falls nicht gar zu viele Ihre neurotischen Befürchtungen teilen.

Also ermannen Sie sich ein bisschen und heulen Sie nicht rum wegen einer angeblich nicht koalitionsfähigen Linkspartei. Im übrigen gilt, was Wiglaf Droste in einem schönen Zweizeiler so ausdrückte:
Die Linkspartei, die Linkspartei,
die geht mir rechts am Arsch vorbei.
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Zeigefinger und Daumen versuchen etwas Neues und fühlen sich wohl dabei

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Schwerkraft - die Geißel des Bergsteigens

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Hasen

Schaffen Sie sich keine Hasen an, sie werden es irgendwann bereuen. Freunde von mir ignorierten meine Warnung und bereuten innerhalb kürzester Frist dreimal bitterlich. Nana, wer wird denn weinen, kondolierte ich einfühlsam, Hasen sind wie Wollpullover, erst sind sie weich und kuschlig, dann gehen Sie ein. Jetzt schmücken frisch gepflanzte Rhododendren die kleinen Hasengräber und ein Gelegenheitsgedicht richtete Frauchen und Herrchen wieder auf:

Ein Kondolenzkerzlein
für Dani und Markus

I
Wenn Große sterben, ist es Brauch,
die Trauer wortreich auszufeilen.
Besonders Kleine darf ich auch
verewigen in ein paar Zeilen.
Drei Hasen sind ´s , die ich vergotte:
Luise, Leopold und Lotte.


II
Die liebe Lotte findet Ruh,
man steht am Grab erbleicht.
Das Frauchen deckt den Leichnam zu.
“Ach Du”, der Gatte reicht
ein Glas und klagt, “es tut mir weh,
wenn ich dich weinen seh´ - Chantré?”


III
“Luise, ach, wer, wenn nicht diese,
Erfreut´ uns durch ein sanftes Wesen?
Leg dich zu Lotte in die Wiese,
ein Engel bist du uns gewesen”,
so schluchzt die Frau, ihr Mann spricht: “Jö,
ich hol´ uns einen Dujardin.”


IV
Nur wenig später: Leopold –
ein Has´, den Löwen leben ließen,
wenn er mit ihnen spielen wollt´ –
verlässt die Kraft. Die Tränen fließen,
die Schaufel scharrt zum dritten Mal.
Der Gatte greift zum Cardenal.


V
Nun hocken zwei sich kondolie-
rend, die um Trost Bemühten brüten
vor rosa Rhododendronblüten.
Der arme Has´. Er lehrt uns, wie
wir tapfer unsern Kreis vollenden.
Das Kerzlein brennt an beiden Enden.

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