Warum nicht?

Der Uhu sagt - live

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Eine fröhliche Nachmittagslesung. Der Doc liest aus seinem bei Vogls zuhause nicht ganz unbekannten Kinderbuch „Der Uhu sagt“ und die Zuhörer applaudieren – beide.
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Zahnfee trifft Uhu

Zwei Kinderbücher, die Sie kennen sollten, von der Autorin (Verena Brack, Milla Zahnfee), resp. dem Autor (Doc Vogl, Der Uhu sagt) selbst vorgelesen. - Ist ja geil, wann denn? - Am Sonntag, den 20.11.2011, 13 Uhr, Verehrteste und Verehrtester - echt jetzt? Wo denn? - Na bei den Gemischtwarentagen (IM OBERANGERTHEATER AM SENDLINGER TOR, MÜNCHEN). Wir sehen uns?
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Nonhuman Resources

Foxconn geht den konsequenten Weg: Wenn die Biomasse in den Werken zu instabil ist, um die gefragte Leistung zum gewünschten Preis zu erbringen (Problem: Lohnerhöhung wg. Selbstmord), dann geht es mit Robotern sicher besser. In jeder wünschbaren Welt wäre das ein Tag des Glücks, an dem Menschen von stupiden, entwürdigenden und deprimierenden Arbeiten befreit werden, die Roboter viel besser ausführen können. Die von ihrer Arbeit Befreiten würden auf den Straßen tanzen und den Erfindern der Roboter Lieder singen. Im Kapitalismus ist es ein Tag, der Armut verheisst. Die Freigestellten kennen kein anderes Ziel, als so schnell wie möglich irgendwo wieder unter die Fuchtel der nächsten Firma zu kriechen. Das ist die Grundbotschaft des Systems: Du sollst nur existieren, wenn Du in irgendeinem Produktionsprozess mehr Mehrwert erzeugst als irgendetwas anderes an derselben Stelle. Insofern ist der massenhafte Selbstmord der Foxconn-Mitarbeiter nur konsequent und vorausschauend.
Wenn der Arbeitgeber konsequent ist und die Arbeitnehmer auch und am E
nde sind deshalb viele Menschen tot, was ist das dann? Der Segen der freien Marktwirtschaft?
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Die Gottentotten soll man verspotten

Niko Alm, den ich sehr um seinen Nachnahmen beneide, hat ein Zeichen für seinen Glauben gesetzt. Ein prima Zeichen. Ein ganz besonders schönes, spaghettimonstertreues Bekenntnis zum Nudelsieb. Was für ein Pirat.
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Kaufen Sie sich Ihr Heimatschland

ein paar gibt es noch: Kaufen Sie sich Ihr Heimatschland, bevor es andere tun. Und als kleine Entscheidungshilfe gibt es eins von 19 Spitzenfotos mit echten Qualitätsreimen (wer hier regelmäßig reinschneit, kennt noch einige mehr):
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And the winner is: Winfried

Winfried Kretschmann hat die Grünen – also diese Mischung aus Gelben und Blauäugigen, die aus der ehemaligen Friedens-, Gerechtigkeits-, und Anti-Akw-Partei so eine Art Öko-Flügel der FDP haben werden lassen – in einen Sieg geführt, der nach S21, Guttenberg und Fukushima einfach nicht mehr zu vermasseln war.

Ein, zwei Schlaglichter auf den Mann: Kretschmann ist den Weg aller Grünen gegangen, vom Kommunistischen Bund Westdeutschland in die Regierungsverantwortung, den ganzen langen Marsch durch die Institutionen, bis am Ende vom Kommunistischen Bund Westdeutschland nur noch der Bund übrig geblieben war. Die Verbundenheit mit so progressiven Gruppen wie dem Schützenverein Laiz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wenig überraschend engagiert er sich bei Donum Vitae, einem Verein, dessen Gründung der Überzeugung entsprang, "dass eine ergebnisoffene, aber zielgerichtete Beratung die beste Möglichkeit sei, um ungeborenes Leben zu schützen." Nachdem er hier bereits gelernt hat, wie man ergebnisoffen etwas so lange diskutiert, bis zielgerichtet das herauskommt, was man schon vorher wollte, wird er vielleicht auch S21 so lange mit den Bürgern diskutieren können, bis die zielgerichtet das Ding bauen lassen? Er ist jetzt der Mann am Hebel und findet allerlei von seinem Vorgänger unterschriebene Verträge vor. Die Unternehmer werden ihm schon bald klarmachen, was das heißt: Pacta sunt servanda. In der Presse liest sich das gerade noch anders, da sind alle besoffen vor Glück:

"Die grüne Revolution", "historischer Wahlsieg", es wehe "der Atem der Geschichte", Kretschmann stehe für eine "Politik des Gehörtwerdens", was wohl eine Floskel ist für "was heute noch dem Mappus gehört - werden wir uns nun unter den Nagel reissen." Jedenfalls verspricht er den Bürgern Baden-Württembergs etwas Schönes: „Wir werden in diesem Land einen Politikwechsel einleiten, wir werden den versprochenen Weg in die Bürgergesellschaft gehen und wir werden diesen Wechsel zusammen mit der Bevölkerung Baden-Württembergs einleiten.“ Wenn ich das in meinen Politikerdeutsch-zu-Klartext-Compiler einspeise, kommt hinten das raus: "Wir werden S21 bauen und ihr werdet es mögen, weil wir es grün und demokratisch aussehen lassen". Na, dann ist ja alles nochmal gut gegangen für die, auf die es ankommt.
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Vormerken: Heimatschland 24. März

Doktor Vogls Heimatschland. Von ihm selbst belichtet und bedichtet und schließlich von Lothar Götter ein für alle Mal gemalt und installiert in der Galerie Kalt, Guldeinstraße 40a, München, Westend. Eröffnung am 24.03., 19 Uhr. Herzlich willkommen!
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Götters erster Streich: 17.2., 19 Uhr, Galerie Kalt



HOLZ

Zum ersten Mal: Lothar Götters Kunst als Triplefeature in der Galerie Kalt, Guldeinstr. 40a, München.
1 Zuerst zurück zu den Wurzeln. Unter dem Titel „Holz“ zeigt Götter Planair-Malerei in bayerischer Waldesinnerlichkeit.
2 Von den deutschen Eichen geklettert übermalt er sein Heimatschland so, wie ihm Doc Vogl in Reim & Bild ein Andenken gestiftet hat.
3 Am Ende wird in seinem globalen Gesichtsbuch alles gut und Götter, Dr. Vogl und – bitte sehr – auch Sie werden freund. Als Portraitierte.

Vernissagen:

Lothar Götter: Holz 17.02.,
Lothar Götter& Dr Vogl: Heimatschland 24.3.
Lothar Götter: Gesichtsbuch 5.5.

Ich werde die nächsten beiden Vernissagen rechtzeitig ankündigen.
Wir sehen uns?
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Saufen, Schmuck und Nazischelte

...aber auch Tapeten aus den quietschigen 70ern: Das ist der Blog von Verena Brack. Doktor Vogl empfiehlt: Weinchen einschenken, Sonnenbrille abnehmen und einfach mal reinlesen.
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Was denkt der sich eigentlich?



Wenn Sie im entspanntesten Urlaub in einem ganz entzückenden Lokal überraschend an Ihrem Partner dieses Gesicht entdecken, dann denkt der vielleicht gerade:

„Wieso bekommt jetzt die die Calamari fritti wieder eher als ich?“

„O.K., das sossenverschmierte Kleinkind lassen wir hier. Dafür nehmen wir die leckere Bedienung mit nach Hause.“

„Yes we can. Ich zähle bis tausend. Wenn in der Zeit nochmal „Wind of Change“ läuft, sprenge ich die Stereoanlage dieser Boazn telekinetisch in die Luft.„

„Die Bierchen waren echt gut nach der ersten Presshalben, der Sangria auch, ein Spitzenrosé danach, tolle Kräuter-, Himbeer- und Erdbeerliköre, einige Pils zwischendurch gegen den klebrigen Geschmack, etwas Caffé corretto zum Wachbleiben, und die paar Grappe runden das Essen doch fein ab. Woher kommt das dann? Aber klar: Der Salat. Der ist schwer verdaulich. Weiß man doch. Ich werde das leichte Magengrummeln einfach ignorieren. Oder vielleicht einen Averna?“

„Bestandsaufnahme: Links rülpsen die Belgier, vorne schwitzen speckig die Kärntner und rechts rumoren lüstern die Russen. Ich könnte die Brille abnehmen. Aber die Ohren? Was mache ich mit den Ohren?“

„Kann da mal bitte jemand die Wand hinten weiß streichen, damit mein Gesicht nicht so blass wirkt?“
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Miezen, hergehört!

Ihr lebt jetzt im 21. Jahrhundert:
http://twentyfirstcenturycat.wordpress.com/
Schon gemerkt?
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Koch wechselt in die freie Wirtschaft und wird…

… Barbecue-Dummy für Gehacktes in den McDonald Laboratories.
… BP-Berater für die Agitation gegen die ausländische schwarze Invasion, die die freie Welt überraschend überflutet.
… Hollywood-Star (Swamp Thing 4, der Blob, Invasion der Monsterschleimpilze)
… Pizza
… Wirt
"im Bereich von Wirtschaft und unternehmerischen Entscheidungen" tätig sein, verdeutlicht der CDU-Politiker.
… d. h. nichts mehr tun müssen, weil die unternehmerisch Entscheidenden sich nichts mehr von ihm versprechen, oder sich vom Nachfolger noch mehr Entgegenkommen versprechen können. Mal sehen, welche Lobby ihm den Lebensabend für seine Willfährigkeit vergoldet. Wenn er klug ist, spielt er den Anwalt. Dann dürfen alle mal.

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"Die CDU Nordrhein-Westfalen bietet Ihnen wieder die Möglichkeit, sich mit Ihrem Unternehmen auf unserem Landesparteitag zu präsentieren und mit Politik und Medien in einen Dialog zu treten"

schon ab 6.000 Euro mit einem vertraulichen Gespräch, an das Sie sich noch lange gerne erinnern werden.


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Heute schon gegruselt?

Frank T. Zumbachs Mysterious World ist eine kurzweilige Geisterbahn für alle, die ihren Kunstgenuss an den abgenagten Fingernägeln und elektrisierten Frisuren erkennen. Aber Vorsicht:

„Spaziert im Walde nicht der Clown Barsaq?
Schminkt er die Birkenrinde nicht mit flammend Rot?
Schlägt nicht mit flinken Pinselstrichen er gleich tot
der Sonntagsausflügler versturtes Pack?“

Nur lustig ist der Wonnegrusel auch nicht gemeint.
Welcome to his Nightmares
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Kinder am Bau

Grenzfragen des investigativen Blog-Journalismus: Soll man Kinder bei der Kinderarbeit fotografieren, auch wenn die das nicht wünschen? Hören sie selbst:


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Mauertrauertag

Das war schon immer ein Scheißtag: Am 9. November 1925 ordnete Hitler die Gründung der Schutzstaffel an. Am 9. November 1938 Reichspogromnacht. 9.11. 1989: Die Mauer wird geöffnet. Am nächsten Tag bricht als Menetekel der Bananenhandel zusammen, die DDR wird an westliche Industrieunternehmen verschenkt, und das Kapital beginnt kurz drauf mit seinen ergebenen Erfüllungsgehilfen Schröder, Fischer, Scharping, Clement, Riester e. a., den Reichtum nachhaltig (das Wort lieben die) umzuverteilen. Regelmäßige Wirtschaftskrisen, Ausbau des Überwachungstaates und Beginn erster taktischer Kriege im Ausland inklusive. Kurz: Wir haben schon auch unseren "nine eleven". Dabei wäre es doch so einfach, dem Tag des Verbrechens eine kleine Tat der Wiedergutmachung entgegenzustellen. Am 9. 11. 2010 stellt die Regierung in einem unerwarteten Anfall von historischer Vernunft den "antifaschistischen Schutzwall" bitte wieder auf, versprochen? Ich warte drauf.
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Täglich Sex Minuten Deutschland

Eine Expertin für deutsche Verhältnisse und wie man Ihnen mit Fassung begegnet schreibt hier:
http://www.catinnovations.wordpress.com
Ich warne nicht.
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Hängt ihn ab?

Es gibt einen Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der hat entschieden, dass ein Kruzifix im Klassenzimmer eine Menschenrechtsverletzung darstellt. Denn: "Die Freiheit, keiner Religion anzugehören, brauche besonderen Schutz. Es sei nicht zu erkennen, wie das Zeigen eines "Symbols, das vernünftigerweise mit dem Katholizismus verbunden werden kann", dem für eine demokratische Gesellschaft wesentlichen Bildungspluralismus dienen könne." (SZ heute)
Der italienische Innen-Staatssekretär Alfredo Mantovano fragt daraufhin entrüstet, ob denn nun auch der Mailänder Dom abgerissen werden müsse. Ich würde sagen nein, solange keiner versucht, ihn in einem Klassenzimmer aufzustellen.
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Tolle, romantaugliche Orte, die trotzdem keiner mag I

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Zeigefinger und Daumen versuchen etwas Neues und fühlen sich wohl dabei

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Wer sucht, der findet

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Schäuble mal wieder

Schäuble, der permanente Verfassungsbrecher ("Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu verleumden"), hat schwierige Fragen in seinem Kopf, die nach Diskussion und einer Antwort verlangen. Zum Beispiel die:

„Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht auch nach dem Kompromiss über heimliche Online-Durchsuchungen noch Diskussionsbedarf. Bund und Länder müssten in Ruhe darüber reden, ob die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung ([Artikel 13]) das "heimliche Betreten" einer Wohnung zulasse, sagte Schäuble der Leipziger Volkszeitung.“

Kommt drauf an. Der Schäuble-Attentäter mit der Smith&Wesson hatte sich 1990 die feinsinnige Frage gewiss nicht gestellt, ob die Unverletzlichkeit des Leibes auch dann noch garantiert ist, wenn ein paar kleine spitze Gegenstände zum Zwecke der Terrorbekämpfung in ihn eingedrungen sind. Von solchen Typen muss man sich distanzieren. Ich habe mir deshalb das mit der Unverletzlichkeit der Wohnung ernsthaft und etwas länger überlegt und komme zu dem für mich privat (naja, das bin ich dann ja nicht mehr wirklich) recht befriedigenden Schluss: Wenn die Herren Geheimen die Wäsche abhängen, bügeln, die Küche aufräumen und den Windeleimer runterbringen, dann dürfen Sie sich auch gern ein Weilchen erfolglos mit meinem Rechner befassen. Aber der Kühlschrank bleibt zu, meine Herren! Beim Bier werde ich zum, nein das schreibe ich jetzt nicht, das ist ja saudumm, ich schreibe: beim Bier hört der Spaß auf, ihr permanenten Verfassungsbrecher.

http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;words=Sch%C3%A4uble;q=sch%C3%A4uble;url=/newsticker/meldung/106874/
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Ausstellungen

Verehrte Leser und Freunde der Kunst: Meiden Sie die Ausstellung von Lothar Götter am 7. März, 19 Uhr in seinem Atelier in der Westendstraße 76a Rgb.; gehen Sie nicht zur Ausstellung eines Malers, der ein Pferd so malen kann, dass sich ein Kenner der modernen Kunst gelangweilt abwendet (wenn er es wenigstens falsch herum aufhängen würde), Doktor Vogl aber bescheiden näher tritt und sich beim Maler bedankt für dieses besonders anrührende, interessante und schöne Pferd, das nun die Welt bereichert. Sind die Gemälde besonders gelungen, gebe ich sogar meinen Senf schriftlich dazu. Das ist der zweite Grund, warum Sie da nicht hingehen sollten, Sie müssten das dann lesen.

Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.


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