Die Schlußmacher
30.01.12 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Lothar Götter und Doktor Vogl machen Schluss, aber nicht mit lustig. Der Kommentar in der Augsburger Allgemeinen ist freundlich. Aber was das wohl für eine seltsame journalistische Fehlleistung ist, die aus einem Lothar Götter einen Lothar Gönner macht? Nicht dass er keinen brauchen könnte, aber deshalb heisst er doch nicht gleich so. Meint jedenfalls Doktor Vögel.


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Heimatschland in Ulm
05.01.12 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Da krümmt sich einer
22.12.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Er hat geradlinig alles mitgenommen, was ihm von reichen Freunden auf seinem Weg nach oben natürlich ganz uneigennützig zugeschoben worden war. Jetzt, wo es rauskommt und ihm die PR zerhagelt, entschuldigt er sich so: „Das war nicht geradlinig und das tut mir leid.“ Für „falsch“ finde ich im Duden diese Synonyme: „fehlerhaft, inkorrekt, nicht richtig, regelwidrig, unkorrekt, unrichtig, verkehrt, nicht angemessen, unangebracht, unpassend, unrecht.“ Vielleicht könnte die Dudenredaktion so gut sein und das Synonymlexikon noch um den Eintrag „ungeradlinig“ (bundespräsidial) ergänzen.
Maschmeyers größtes Glück: Freunden etwas schenken
20.12.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Der Wulff schreibt ein Buch, sein Spezl bewirbt es. Maschmeyer erledigt für Wulff die Public Relations wie ein guter Freund. Dezent, unauffällig und steuerlich unanfechtbar: "Maschmeyer sagte der „Bild“-Zeitung, er habe „die Anzeigen privat bezahlt“, sie jedoch nicht steuerlich geltend gemacht. Mit Wulff habe er darüber nicht gesprochen." Er sponsert Wulffs Buch heimlich und aus purer Freundschaft? Da sollte der Wulff besser hellhörig werden. Maschmeyers Freundschaftsdienste sind nicht sehr selbstlos: Schröder hat er seine Memoiren für eine Million abgekauft. "Allerdings macht Maschmeyer deutlich, dass er anschließend die Buchrechte weiterverkauft und insgesamt mehrere hunderttausend Euro an dem Geschäft verdient hätte." Allerdings macht Maschmeyer hier deutlich, dass er Schröder mal eben über den Tisch gezogen hat.
Jetzt wird diskutiert, ob Wulff einen privaten Kredit "in Bezug auf sein Amt" bekommen hat, oder nicht. Dabei weiß doch jeder: Er hat ihn in Bezug auf sein Haus bekommen, das er davon bauen liess. Im Ernst. Es ist fast langweilig einfach: Die, die was haben, ziehen die, die gern was hätten, an wie das Licht die Motten. Und dann zappeln die Emporkömmlinge der Politik um die glamourösen Geldtröge herum, bis den noch Unbestochenen in der Politkaste die Geduld ausgeht. Wenn immer die Gleichen den Maschmeyers die Finca warmhalten dürfen, gehen einfach zu viele leer aus. Renate Künast drückt das so aus: sie glaube, „dass viele Menschen sich veräppelt vorkommen“, wenn inzwischen sogar der vergleichsweise einflusslose Präsident üppig geschmiert wird aber die grüne Puddingbrumsel nicht.
Jetzt wird diskutiert, ob Wulff einen privaten Kredit "in Bezug auf sein Amt" bekommen hat, oder nicht. Dabei weiß doch jeder: Er hat ihn in Bezug auf sein Haus bekommen, das er davon bauen liess. Im Ernst. Es ist fast langweilig einfach: Die, die was haben, ziehen die, die gern was hätten, an wie das Licht die Motten. Und dann zappeln die Emporkömmlinge der Politik um die glamourösen Geldtröge herum, bis den noch Unbestochenen in der Politkaste die Geduld ausgeht. Wenn immer die Gleichen den Maschmeyers die Finca warmhalten dürfen, gehen einfach zu viele leer aus. Renate Künast drückt das so aus: sie glaube, „dass viele Menschen sich veräppelt vorkommen“, wenn inzwischen sogar der vergleichsweise einflusslose Präsident üppig geschmiert wird aber die grüne Puddingbrumsel nicht.




